Kommentar - Aktuelle Meldungen

Wortklauberei (11): (m/w/d)
03.03.2021
Was uns Menschen verbindet, ist die Sprache – solange sie nicht bewusst dazu eingesetzt wird, zu trennen und zu diskriminieren. Für mich ist Sprache ein Informationsmedium. Sie will ab und an auch einmal unterhalten und vielleicht sogar überzeugen, aber nichts ausgrenzen, außer der Dummheit (m/w/d). Bin ich damit ein Verdachtsfall für den Verfassungsschutz? Darf ich von Auto-Verkäufer_innen sprechen, ohne als „Volksverräter“ zu gelten? Riskiere ich mit der Bezeichnung Autoverkäufer den Zorn einer ganzen Friday-for-Future-Generation, weil deren Aktivisten den Unterstrich, den Sprechaussetzer oder das Gendersternchen erwarten?
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Die Top Ten der Woche beim „Auto-Medienportal“
01.03.2021
Mit fast 960.000 Abrufen von Texten und Illustrationen beim „Auto-Medienportal“ bleiben die Zahlen auch in dieser Woche auf hohem Niveau. Vom Inhalt her galt diese Woche: Business as usual, die typische Mischung aus Nachrichten, Fahrzeugvorstellungen und Wirtschaftsmeldungen. Dennoch: Die Zahl der Leser wuchs lag im 28-Tage-Monat auf 254.000, hochgerechnet auf 31 Tage zehn Prozent höher als im Vormonat.
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Blech-Sprech aus dem Vierzylinder
28.02.2021
Als der Vierzylinder am Münchner Petuelring 1973 eröffnet wurde, war das keineswegs ein Vorgriff aufs Downseizing. Am Münchner Ring standen die vier Zylinder-Türme der Hauptverwaltung von BMW stattdessen mit moderner, klarer Architektur als dominantes Symbol für den Anspruch, den die Marke leben wollte. Fast 50 Jahre später wählt auch BMW kurzlebigere Lebenszeichen, zeigt sich digitaler und technischer, an einem neuen Anspruch angepasst.
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Glosse: Gut gebrüllt, Löwe!
26.02.2021
Sachlichkeit gehört zu den Kernkompetenzen eines Nachrichtenredakteurs auch in unserem Themenumfeld. Dieser Grundsatz wird häufiger in Frage gestellt, seit nicht nur bei Autoherstellern das Marketing in den Presseabteilungen gern die Feder führt. Dann sorgt ein ordentlicher Schuss blumige Prosa und Eigenwerbung bei so manch gestandenem Redakteur zu emotionalen Konsequenzen. Erst löst der „Originalton“ ein Lächeln oder ein lautes Lachen aus, bevor sich der Frust einstellt, nun daraus eine Meldung formulieren zu sollen.
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Auto-Abos: Erst rechnen, dann buchen
26.02.2021
Das eigene Auto verliert bei vielen Zeitgenossen an Anziehungskraft. Statt sich auf Jahre zu binden, entscheiden sich viele Autofahrer inzwischen für eine Verbindung auf Zeit. Neben dem klassischen Leasing hat sich in den vergangenen Jahren die Idee, ein Auto für eine bestimmte Zeit zu abonnieren, mehr und mehr durchgesetzt.
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Kommentar: Wieder ein Dammbruch
22.02.2021
Früher hatte der Begriff „Meinungsvielfalt“ fast Verfassungscharakter. So ein Wort wurde in Journalistenkreisen ins berufsethische Glaubensbekenntnis aufgenommen. Die neuen Medien haben uns aber auch gelehrt, dass Vielfalt an sich nicht immer erstrebenswert ist, falls sie dem Narzismus des Verfassers oder irgendeiner Blase dient. Netznutzer haben es schwer, im Netz Nutzen zu finden und nicht Nichtsnutzen zu folgen. Hier den Kontrapunkt zu setzen, haben sich viele Kollegen zum Ziel gesetzt. Die wehren sich mit journalistischen Arbeiten zur Mobilität gegen das Hineinschwappen werblicher und marketinggetränkter Inhalte in solche Medien, denen ihre Nutzer (noch) vertrauen.
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Die Top Ten der Woche beim „Auto-Medienportal“
22.02.2021
Am Anfang einer Interpretation der Zahlen der Woche steht immer die blanke Zahl – für die vergangene Woche die 930.000. Im zweiten Schritt sagt die Nachrichtenlage etwas über die Erfolge aus. Außerdem betrachten wir Anzahl und Attraktivität der Geschichten unserer Autoren. Die Redaktion kann mit dieser Woche also zufrieden sein.
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Wortklauberei (11): Offroad in der City
15.02.2021
In jüngster Zeit drehen vermehrt „Stadtgeländewagen“ ihre Runden. Jeder weiß, dass sie im Großstadtdschungel (sic!) nicht nach dem passenden Offroad-Terrain suchen. In die Baustelle für ein neues Bürogebäude dürfen allenfalls der Architekt oder der Bauleiter fahren. Der hügelige Stadtpark ist für den City-Allradler ebenso tabu wie die Sandkiste auf dem Kinderspielplatz. Bliebe allenfalls noch der Bordstein, der zu erklimmen wäre – doch den schafft jedes andere Auto auch.
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Die Top Ten der Woche beim „Auto-Medienportal“
15.02.2021
Mehr als eine Million Abrufe von Texten, Fotos und Videos. Seit das „Auto-Medienportal“ von der „Autoren-Union Mobilität“ verantwortet wird, liegen wir auf diesem vorher scheinbar unerreichbar hohem Niveau. In dieser Woche zeigt sich beim Blick auf die Top Ten wieder die typische Mischung von Nachricht, Exklusivstories und Kommentar – von der Suzuki Hayabusa bis zu den Ertragsproblemen des ÖPNV und dem Auto, das sich nur Leute ohne Ertragsproblem leisten können.
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Kommentar: Jedem seinen Prügelknaben!
14.02.2021
In den Schlössern der Vergangenheit bekam der Prügelknabe die Strafe zu spüren, die eigentlich für den Junior des Hauses gedacht war. Irgendwo musste die Wut der Erzieher ja bleiben. Und Knaben zum Verprügeln hatten die genug im Zugriff. Körperliche Züchtigung ist hierzulande inzwischen verboten. Doch der Brauch, anderen erst die Verantwortung aufzuladen und dann der öffentlichen Verachtung auszusetzen, hat sich weltweit erhalten – bei Männlein und Weiblein. Mary Barra, die Chefin des US-Autoriesen General Motors (GM), stellt nun ebenfalls den Verbrennungsmotor an den Pranger. Auch sie kündigt dem geifernden Publikum die öffentliche Hinrichtung des Verbrennungsmotor an.
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Glosse: Holländer foppen
14.02.2021
Bei unseren niederländischen Freunden, die mit ihren Strafen bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln ohnehin schon kräftig hinlangen, droht neue Gefahr. Wer im Auto beim Telefonieren ohne Freisprechanlage erwischt wird, zahlt schlanke 240 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, des widerrechtlichen Fernsprechens überführt zu werden, steigt nun zunächst auf der A28 zwischen Utrecht und Amersfoort. Dort haben die Behörden neuartige Blitzanlagen installiert, die ausnahmslos alle vorbeifahrenden Autofahrer fotografieren. Oberkörper, Schoß und das Kennzeichen werden dabei erfasst. Künstlich intelligente Computer werten daraufhin die Aufnahmen aus und löschen all jene, auf denen ihrer Meinung nach kein elektronisches Gerät zu sehen ist, das sich der Fahrer ans Ohr hält oder auf den Beinen liegen hat. In den anderen Fällen kommt es zur Strafverfolgung.
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Jeder von uns ist als Sicherheitsexperte gefordert
01.02.2021
Egal ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer. – mehr als 60 Prozent der Deutschen erleben täglich Gefahrenstellen. Diese Erfahrungen sollen sie in Zukunft nicht für sich behalten. Jetzt können Verkehrsteilnehmer selbst zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen und gefährliche Stellen auf einer zentralen Online-Karte melden oder bereits gemeldete Stellen unterstützen.
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