Kurzarbeit - Aktuelle Meldungen

Schaeffler erzielt noch 65 Millionen Euro Gewinn
04.08.2020
Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat seinen Zwischenbericht für das erste Halbjahr vorgelegt. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,226 Milliarden auf 5,574 Milliarden Euro. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten dennoch einen operativen Gewinn vor Sondereffekten und Steuern in Höhe von 65 Millionen Euro (Vorjahr: 556 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 1,2 Prozent (Vorjahr: 7,7 Prozent). Die Schulden stiegen um rund 476 Millionen Euro auf etwas über drei Milliarden Euro.
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Auch Audi erwartet Erholung in der zweiten Jahreshälfte
31.07.2020
Im ersten Halbjahr lagen Auslieferungen, Umsatzerlöse und Operatives Ergebnis der Audi AG unter den Vorjahreswerten. Vor allem das zweite Quartal war geprägt vom geordneten Wiederanlauf der Produktion und einer Erholung der Kundennachfrage. Eine positive Tendenz zeigt sich bei den Auslieferungen. Daraus resultierend lagen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2020 des Audi-Konzerns bei 20.476 Mio. Euro, das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen lag bei –643 Mio. Euro.
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Auch Hella hat es das Ergebnis verhagelt
28.07.2020
Der international aufgestellte Automobilzulieferer Hella erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020) einen gegenüber dem Vorjahr reduzierten Konzernumsatz von 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,8 Milliarden Euro) sowie ein bereinigtes EBIT von 233 Millionen Euro (Vorjahr: 572 Millionen Euro). Die EBIT-Marge liegt bei 4,0 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Die vorläufigen Geschäftsergebnisse liegen damit im Bereich der zuletzt veröffentlichten Prognosebandbreite.
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Daimler vermisst 1,9 Milliarden
23.07.2020
Der Autobauer Daimler leidet stark unter den Folgen der Pandemie, das zeigt der Quartalsbericht. Der Konzernabsatz ging um 34 Prozent auf 541.800 Pkw und Nutzfahrzeuge zurück. Der Umsatz sank deutlich um 29 Prozent auf 30,2 Milliarden Euro. Das Ebit belief sich derweil auf minus 1682 Millionen Euro, bereinigt auf minus 708 Millionen Euro. So sank auch das Konzernergebnis auf minus 1,906 Milliarden Euro. Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts war im Quartal jedoch positiv. Nun hofft man in Stuttgart schwarze Zahlen.
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Liqui Moly bleibt stabil
22.07.2020
Die weltweite Pandemie hat die Strategie von Liqui Moly verändert - zum Guten: Die Gewinne sind erwartungsgemäß geschrumpft, der Umsatz wuchs aber um 2,9 Prozent. Während der Coronakrise wurden 18 Millionen Euro in zusätzliche Werbegelder, und Sachspenden von vier Millionen Euro in Rettungs- und mobile Pflegedienste geleitet. 36 neue Mitarbeiter stellte das Unternehmen ein. Statt Kurzarbeit erhielt die Belegschaft zu Beginn der Krise 1500 Euro als Sonderzahlung.
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Elektroauto-Hersteller Ego in der Insolvenz
02.07.2020
Das Amtsgericht Aachen hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung des krisengeplagten Aachener Elektroauto-Herstellers Ego Mobile (e.Go Mobile) eröffnet. Das berichtet heute die Onlineseite des „Manager-Magazin“. Der bisherige Vorstand bleibt im Amt, er teilt sich die operative Verantwortung mit zwei Anwälten. Anfang April hatte Ego bereits ein Schutzschirmverfahren zur Rettung des Unternehmens beantragt.
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Volkswagen beendet die Kurzarbeit
30.06.2020
In den deutschen Volkswagen-Werken soll morgen die Kurzarbeit beendet werden. Dazu zählen die Standorte Braunschweig, Chemnitz, Emden, Hannover, Kassel, Osnabrück, Salzgitter und Wolfsburg. In Dresden und Zwickau war bereits vor längerer Zeit die Kurzarbeit beendet worden. Durch die Öffnung der Autohäuser und die Angebote zur Verkaufsförderung habe sich die Auftragslage nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie zuletzt wieder positiv entwickelt, teilte das Unternehmen mit. Da die weitere Covid-19-Entwicklung schwer abzuschätzen ist, behält sich Volkswagen aber neuerliche Einschränkungen vor.
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Historie und Histörchen (86): Der König von Wolfsburg
20.06.2020
Am 6. August 1955 läuteten in Wolfsburg die Glocken. An jenem Sonnabend gab es in der Hauptstadt des Volkswagens ein Großereignis zu feiern, wofür dieser Rahmen angemessen war. Da ließen in der niedersächsischen Provinz die Ballettdamen des Pariser Moulin Rouge die Beine fliegen. Da sangen südafrikanische Chöre Spirituals, da stampften 32 schottische Tänzerinnen zu Dudelsack-Klängen und Schweizer Fahnenschwinger wirbelten ihre Standarten durch die Luft. Die Besten der Besten hatten sich in der Hauptstadt des Volkswagens eingefunden. Eingeladen hatte das Volkswagenwerk, den millionsten Käfer zu feiern.
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BMW beginnt mit dem Stellenabbau
19.06.2020
Der geplante Stellenabbau bei BMW soll durch Fluktuation und mit freiwilligen Vereinbarungen erfolgen. Darauf einigten sich das Unternehmen und die Arbeitnehmervertretung, weil nach der Flexibilisierung wie dem Abbau von Zeit- und Urlaubskonten sowie Kurzarbeit weitere Schritte erforderlich sind, um BMW gegenüber externen Einflüssen und Marktschwankungen robuster zu machen. Insgesamt soll der Personalstand zum Ende des Jahres damit leicht unter dem des Vorjahres liegen.
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Die Chinesen kaufen wieder mehr Premium-Mobilen kaufen
02.05.2020
Mit dem sukzessiven Wiederanlauf der Produktion bedient Mercedes-Benz mit Vorrang seinen größten Absatzmarkt China. Dort stellt das Unternehmen einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach seinen Fahrzeugen fest. So werden im Werk in Untertürkheim Motoren und Komponenten gefertigt, die für die Produktion in China, aber auch für die nach und nach hochfahren Aufbauwerke des Unternehmens benötigt werden. Der Prozess des Hochlauf war bereits am 20. April gestartet worden. Er wird flexibel gestaltet, damit eine Reaktion auf aktuelle Entwicklungen möglich ist.
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Autohandel nach dem Lockdown: Von Entwarnung keine Spur
27.04.2020
Die Bilanz der Autohändler jedenfalls fällt nach den ersten sechs Tagen geöffneter Showräume ernüchternd aus. Zwar hatte niemand damit gerechnet, dass die Kunden nach der staatlich verordneten Schließung des stationären Handels vor den Betrieben Schlange stehen würden. Dass das Interesse an neuen Autos aber so gering zu sein scheint, hat viele Händler doch überrascht und neue Sorgen geschürt. Der Ruf nach finanzieller Förderung durch die öffentliche Hand wird lauter – nicht nur beim Handel, sondern auch bei Herstellern und Zulieferern.
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