Markt & Statistik - Aktuelle Meldungen

ZDK: Die BEV-Neuzulassungen täuschen
18.08.2025 - Die Zahl der Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) steigt seit Jahresbeginn, die Stimmung im Kfz-Gewerbe hellt das aber nicht auf. Laut der aktuellen Halbjahresumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bewerten Autohäuser und Kfz-Werkstätten ihre Geschäftslage, Umsatzaussichten und die Auftragslage für E-Fahrzeuge mit Zurückhaltung. „Die wachsende Zahl an BEV-Neuzulassungen täuscht über die Realität im Handel hinweg“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Was statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realität häufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und Händler, Flottengeschäften oder taktischen Maßnahmen – nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.“ Die private Pkw-Nachfrage seit in den vergangen zwei Jahren rückläufig gewesen, die gewerblichen Zulassungen stagnierten.
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Tanken in Berlin und Brandenburg am teuersten
14.08.2025 - Kraftfahrer in Berlin und Brandenburg müssen derzeit am meisten für eine Tankfüllung bezahlen. Brandenburg hat beim Benzin die höchsten Kraftstoffpreise, Berlin bei Diesel. Das ergab die aktuelle ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern. Am günstigsten ist – zumindest bei Benzin – einmal mehr das Saarland, bei Diesel liegt Rheinland-Pfalz auf dem ersten Platz.
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Der Dieselpreis gibt spürbar nach
13.08.2025 - Der Dieselpreis ist im Wochenverlauf auf den niedrigsten Stand seit gut zwei Monaten gesunken, notiert aus Sicht des ADAC immer noch zu hoch. Ein Liter Diesel kostet derzeit im bundesweiten Mittel 1,583 Euro – das ist ein Minus von 2,2 Cent im Vergleich zur vergangenen Woche. Ein Liter Super E10 ist um 0,5 Cent billiger und kostet derzeit im Schnitt 1,663 Euro.
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Chery ist Chinas größter Autoexporteur
08.08.2025 - Chery hat im vergangenen Monat 669.300 Fahrzeuge exportiert und damit mehr als jeder andere Autohersteller in China. Das Unternehmen erreichte außerdem als erstes die Marke von fünf Millionen außerhalb des Landes abgesetzten Autos. Im Schnitt wird alle 27 Sekunden ein Modell des Konzerns exportiert.
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Diesel: Leichter Preisrückgang geht dem ADAC nicht weit genug
06.08.2025 - Schon seit einigen Wochen moniert der ADAC ein zu hohes Preisniveau bei Diesel. Daran ändert auch der gegenüber der Vorwoche leichte Rückgang um einen Cent auf durchschnittlich 1,605 Euro je Liter nichts. Unverändert liegt der Benzinpreis bei 1,668 Euro je Liter Super E10. Gleichwohl ist der Ölpreis in den vergangenen sieben Tagen deutlich gesunken. Das hätte aus Sicht des ADAC auch zu einem günstigeren Benzinpreis führen müssen. Der Abstand zwischen beiden Kraftstoffsorten spiegele aber so oder so nach wie vor nicht die unterschiedliche Besteuerung von rund 20 Cent wider, betont der Kraftfahrerclub. (aum)
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Elektroautos und Plug-in-Hybride auf dem Vormarsch
05.08.2025 - Die Neuzulassungen haben im Juli gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres angezogen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldet, wurden 264.802 Pkw erstmals für den Straßenverkehr angemeldet. Das sind 11,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. 65,5 Prozent (plus 10,5 Prozent) der Neuwagen wurden gewerblich und 34,5 Prozent (+12,6 %) privat zugelassen.
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Benzin billiger, Diesel teuer
01.08.2025 - Die Kraftstoffpreise haben sich im Juli unterschiedlich entwickelt. Für einen Liter Super E10 mussten Autofahrer nach Marktbeobachtung durch den ADAC 1,674 Euro zahlen, das ist das niedrigste Monatsmittel dieses Jahres. Im Vergleich zum Vormonat war Super E10 damit einen Cent günstiger. Der Preis für Diesel lag dagegen im Schnitt bei 1,617 Euro je Liter und damit um 3,2 Cent höher als noch im Juni.
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Trendwende bei E-Mobilität möglich
31.07.2025 - Private Autofahrer entscheiden sich nach langer Zurückhaltung wieder vermehrt für Elektroautos. Im zweiten Quartal 2025 stiegen laut einer Studie des Versicherers HUK-Coburg („HUK-E-Barometer“) beim Fahrzeugwechsel von einem Verbrenner auf ein reines E-Auto rund ein Drittel mehr um als im Quartal zuvor. Insgesamt waren es bundesweit 5,5 Prozent aller Fahrzeugwechsel (4,1 Prozent in Q1 2025). Einen Wert in ähnlicher Höhe gab es zuletzt Ende 2023, vor dem Wegfall der staatlichen Kaufprämie. Damit zog der Anteil an privaten E-Autos im Pkw-Gesamtbestand auf 3,3 Prozent an.
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27 Tote: Unfälle mit E-Scootern nehmen zu
31.07.2025 - Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 2024 registrierte die Polizei in Deutschland 11.944 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Das sind über ein Viertel (26,7 Prozent) mehr als im Jahr davor (9425 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 27 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Todesopfer ist damit gegenüber 2023 ebenfalls gestiegen, damals starben 22 Menschen bei E-Scooter-Unfällen. 1513 Menschen wurden schwer verletzt und 11.433 leicht.
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Leichte Entspannung an den Zapfsäulen
30.07.2025 - Gegenüber der vergangenen Woche ist Kraftstoff in Deutschland wieder etwas günstiger geworden – obwohl der Rohölpreis gestiegen ist und der Euro etwas schwächer notiert. Laut ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt aktuell 1,668 Euro. Das ist ein halber Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 0,8 Cent auf im Mittel 1,615 Euro pro Liter.
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Cupra überholt Seat
28.07.2025 - Der Absatz der einen Marke ging um 21,4 Prozent zurück, der der anderen stieg um 33,4 Prozent: Mit 167.600 Auslieferungen hat Cupra im ersten Halbjahr bei Seat erstmals die Kernmarke (135.000 Fahrzeuge) überholt. Die Verkäufe des spanischen Automobilkonzerns legten damit gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres unterm Strich um 1,7 Prozent zu.
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Nur in Spanien steigen die Motorradzulassungen
25.07.2025 - Im ersten halben Jahr sind die Motorradzulassungen in den fünf größten europäischen Märkten um 11,3 Prozent zurückgegangen. Wie der Herstellerverband Association des Constructeurs Européens de Motocycles (ACEM) meldet, blieben die Neuzulassungen mit 542.361 Einheiten fast 70.000 Fahrzeuge hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Lediglich in Spanien stiegen die Verkäufe um fünf Prozent. Italien kam mit einem Minus von 4,2 Prozent am glimpflichsten davon. Frankreich und Großbritannien verzeichnete Rückgänge von 14,8 bzw. 19,8 Prozent und Deutschland mit knapp 90.000 Neuanmeldungen 29 Prozent weniger. Die fünf Länder stehen für rund 80 Prozent des Absatzvolumens in Europa.
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