Michael Haberland - Aktuelle Meldungen

Erste Klagen gegen Dieselfahrverbot in München eingereicht
20.02.2023 - Seit 1. Februar dürfen Diesel-Fahrzeuge mit der Schadstoffklasse Euro 4 nicht mehr auf und innerhalb des Mittleren Rings in München fahren. Das betrifft allein schon 70.000 in der Stadt zugelassene Autos. Ab Oktober soll das Fahrverbot möglicherweise auch für Euro 5-Fahrzeuge gelten. Gegen diese Entscheidung der rot-grünen Stadtregierung regte sich von Anfang an massiver Widerstand. So hatte Automobilclub Mobil in Deutschland dazu zwei Informationsveranstaltungen organisiert, online eine Seite für Betroffene eingerichtet und zu Klagen aufgerufen. Die ersten zehn Klagen wurden jetzt beim Verwaltungsgericht München eingereicht, weitere sollen folgen.
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Klagen gegen Diesel-Fahrverbot in München
31.01.2023 - Die Stadt München erlässt ab morgen auf und innerhalb des Mittleren Rings ein zonales Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge nach Schadstoffklasse Euro 4. Für den Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. ist klar: „Dieses Fahrverbot ist unverhältnismäßig, unsozial und kontraproduktiv“, beklagt der Automobilclub Mobil in Deutschland. Betroffen seien rund 70.000 Autofahrer aus München und etwa 700.000 in ganz Bayern. Zu einer Informationsveranstaltung waren gestern Abend über 300 Menschen gekommen. 40 von ihnen wollen gemeinsam mit dem Automobilclub, dem CSU-Landtagsabgeordneten Robert Brannekämper und Dr. Claus-Peter Martens, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, juristisch gegen das Verbot vorgehen.
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Kommentar: München traut sich was
26.10.2022 - Ein Dieselfahrverbot in der Innenstadt hat der rot-grüne Stadtrat von München heute beschlossen. Vom 1. Februar 2023 gilt in der Umweltzone ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4, also Pkw, die eine grüne Plakette erhalten haben. Wenn die Werte nicht besser werden, sollen ab Oktober kommenden Jahres auch Dieselfahrzeuge mit der Euro-5-Plakette ausgesperrt werden. Dann dürfen nur noch Euro-6-Diesel in die Innenstadt. Rund 140.000 Münchner Fahrzeuge müssten dann draußen bleiben.
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07.06.2021 - Der Automobilclub Mobil in Deutschland wird in dieser Woche beim Bayerischen Verwaltungsgericht in München Klage gegen die Fortführung der Pop-up-Radwege einreichen. Sie richtet sich gezielt gegen die Maßnahmen in drei Straßen in München. Der Club bezweifelt die Sinnhaftigkeit und den Nutzen der neuen Radwege und sieht darin sogar einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung.
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12.05.2021 - Bundestagswahlkampf hin, die Klatsche für die Umweltpolitik des Bundes her – beides reicht, um einmal mehr die emotionale Diskussion über Tempobeschränkungen auszulösen. Zwar hatten Bundestag und Bundesrat Tempo 130 mit übergroßer Mehrheit abgelehnt. Doch nun wollen Parteien dieses Thema zum Indizienbeweis für die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen um das Klima ausnutzen. Unter dem Titel „Kein Tempolimit“ nahmen gestern Dr. Michael Haberland von „Mobil in Deutschland“ als Gastgeber des Online-Events und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die erwarteten Positionen ein: dagegen.
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28.03.2021 - Der Münchener Verkehrsclub Mobil in Deutschland macht Front gegen das Hätschelkind der Politik: Es geht um ein Gegenstück zur Deutschen Umwelthilfe, jenem eher undurchsichtigen Verein, die sich nicht nur durch freiwillige Spenden, sondern vor allem durch einen gnadenlosen Abmahnapparat finanziert – und obendrein von Behörden und Ministerien Steuergelder zugeschanzt bekommt.
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01.07.2020 - Trotz Prämie: Lediglich 1,6 Prozent der Autofahrer würden sich heute beim Fahrzeugkauf für ein Elektroauto entscheiden. Erst zu Beginn des Monats Juni hatte die deutsche Bundesregierung eine Prämie von 6000 Euro beim Kauf eines Batterie- oder Brennstoffzellen betriebenen Autos festgesetzt. Aber lässt sich die Zielgruppe der Autokäufer davon und von den zusätzlichen Kaufanreizen der Hersteller von Elektroautos wirklich beeinflussen? Das wollte die Facebook-Umfrage des Automobilclubs Mobil in Deutschland in der vergangenen Woche herausfinden.
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15.05.2020 - Bei Markteingriffen spricht die Fachliteratur gelegentlich von „Ratscheneffekten": Sie können nicht mehr rückgängig gemacht werden, auch wenn es geboten ist. Autofahrer kennen den Effekt ebenfalls: Bei der Straßenverkehrsordnung (StVO) folgt Verschärfung auf Verschärfung. Mal werden neue Verbotstatbestände erfunden, mal wird das Punktesystem zum Nachteil der Autofahrer manipuliert. Doch mit der letzten, seit dem 28.4. gültigen Neufassung scheint die Politik das System überzogen zu haben.
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26.04.2020 - Die mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) am Dienstag in Kraft tretenden Änderungen hält der Automobilclub Mobil in Deutschland in einigen Teilen für „überzogen“. Die verschärften Regelungen zu Bußgeldern und Fahrverboten nennt Club-Präsident Dr. Michael Haberland eine „Führerschein-Vernichtungsmaschine“. Die teils drastischen Änderungen seien gerade in Corona-Zeiten ein falsches Signal.
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09.03.2020 - München ist die Stadt mit den meisten Staus in Deutschland. Wie der Verkehrsinformationsanbieter Inrix nach Angaben des Automobilclubs Mobil in Deutschland ermittelt hat, standen die Münchener im Jahr 2018 durchschnittlich 87 Stunden im Stau. Dies verursache volkswirtschaftliche Belastungen von 774 Euro pro Autofahrer in der Stadt. Hinter München folgten Berlin und Düsseldorf. Hier summierten sich die Staustunden auf 66 bzw. 50 im Jahr.
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