Oldtimer & Historie - Aktuelle Meldungen

Alfa Romeo siegt erneut bei der Mille Miglia
15.06.2026 - Ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport aus dem Jahr 1931 hat die fünftägige Mille Miglia gewonnen. Das argentinische Team Juan und Margarita Tonconogy knüpfte damit bei der heute als Oldtimer-Rallye ausgetragenen Veranstaltung an die großen Erfolge der Marke beim historischen Vorbild an. Alfa Romeo ist mit elf Siegen Rekordhalter der ursprünglichen Mille Miglia, die zwischen 1928 und 1957 als Straßenrennen in Norditalien ausgetragen wurde. Der Heritage Hub der Stellantis-Gruppe schickte zudem einen Alfa Romeo 1900 Super Sprint aus dem Jahr 1956 auf die nahezu 2.000 Kilometer lange Strecke. Am Steuer wechselten sich Mitglieder der italienischen Band Subsonica ab.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (14): Der Felica zeigt Flagge
14.06.2026 - Nach dem Sieg des Skoda Favorit in der Weltmeisterschaft für sogenannte Formel-2-Fahrzeuge waren die Erwartungen an den 1995 vorgestellten Felicia Kit Car hoch. Das gesamte Karosserieskelett sowie das Dach, die Türen, die Motorhaube und die Fenster stammten vom Serienmodell. Auch die Außenmaße waren praktisch identisch. Die einzigen Unterschiede waren die breiteren Kotflügel für größere Räder und leicht modifizierte Stoßfänger. Das Armaturenbrett entsprach ebenfalls dem des Serienmodells, doch anstelle der üblichen Instrumentengruppe wurden spezielle Stack-Instrumente eingebaut. Die Bremsen stammten von AP Racing, die Stoßdämpfer lieferte Proflex.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (12): Der letzte mit Heckmotor
11.06.2026 - Kaum ein Jahrzehnt nach der Premiere des legendären Skoda 130 RS Coupé stand mit dem 130 LR die nächste Generation von Rallye-Fahrzeugen aus Mladá Boleslav am Start. Er wurde in der berüchtigten Gruppe B gefahren und fuhr dort gegen weit leistungsstärkere Kontrahenten mit Kompressoraufladung namhafter Hersteller. Trotzdem feierte Skoda mit seinem letzten Rennwagen mit Heckmotor Erfolge gegen die Konkurrenz.
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Wie alles bei Peugeot begann
11.06.2026 - Peugeot wird auf der Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen (12.–14.6.) Einblicke in seine Entwicklung vom Fahrrad- zum Automobilhersteller geben. Seit 140 Jahren fertigt das Unternehmen Fahrzeuge. Los ging es 1882 mit dem legendären „Grand-Bi“, einem Hochrad, ehe ab 1886 Fahrräder mit gleich großen Rädern und Kettenantrieb in Serie gebaut wurden. Schon um 1890 verließen jährlich rund 8000 Fahrräder die Werke, nur zehn Jahre später waren es bereits etwa 20.000 Stück pro Jahr. Damit entwickelte sich Peugeot früh zu einem der bedeutendsten französischen Fahrradhersteller.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (11): Triumph bei den Tourenwagen
10.06.2026 - Nach der wegen einer Reglementänderung nur kurzen Motorsportkarriere der Prototypen 180 RS und 200 RS entstand bei Skoda 1975 der Nachfolger 130 RS (Rally Sport). Mit einem Gewicht von nur 720 Kilogramm wurde das Fahrzeug mit Hinterradantrieb und einem 142 PS starken 1,3-Liter-Motor schnell zum Erfolg und ließ die Konkurrenz bis 1983 sowohl bei Rallyes als auch auf der Rennstrecke hinter sich.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (10): Die kurze Karriere der ersten RS
09.06.2026 - Anfang der 1970er Jahre erkannte Skoda, dass Motoren mit einem Hubraum von bis zu 1300 Kubikzentimetern – wie im 120 S Rallye – bei anspruchsvollen Rallyes gegen die internationale Konkurrenz nicht bestehen konnten. Daher wurde beschlossen, ein Rallye-Fahrzeug mit einem entsprechend großen Hubraum zu entwickeln. Bevor der legendäre Skoda 130 RS die tschechoslowakischen Rennstrecken eroberte, vertraten die Coupés 180 RS und 200 RS die Marke im Rallyesport.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (9): Der Spider fand ein kurioses Ende
08.06.2026 - 1972 legte der Internationale Automobilverband (FIA) die Klassen B5 und B6 zur Klasse B5 für Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 3000 Kubikzentimetern zusammen. In der tschechoslowakischen Meisterschaft wurde die Hubraumgrenze auf 2,0 Liter geändert, was das damalige Staatsunternehmen AZNP (Automobilové závody, národní podnik; die heutige Marke Skoda) dazu veranlasste, mit der Entwicklung eines offenen Zweisitzers für Rundstrecken- und Bergrennen zu beginnen.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (8): Eine Familienlimousine auf der Rallyepiste
07.06.2026 - Der Skoda 1000 MB darf durchaus als große Ingenieursleistung im real existierenden Sozialismus der 60er-Jahre gelten. Zu seiner Zeit konnte sich das Modell durchaus mit den besten europäischen Familienautos der Ein-Liter-Klasse messen und übertraf seine westlichen Konkurrenten in einigen Bereichen sogar. Für das Jahr 1964 war der 1000 MB nicht nur wegen seiner Heckmotor-Heckantriebs-Anordnung fortschrittlich, sondern auch wegen seiner selbsttragenden Karosserie mit verschraubten Karosserieteilen und Einzelradaufhängung vorne und hinten. Das fortschrittlichste Merkmal war jedoch der Motorblock und das Getriebegehäuse aus Aluminium, die im damals modernsten Druckgussverfahren hergestellt wurden. Natürlich war es das Hauptanliegen der Entwickler, der Tschechoslowakei ein modernes Auto zu bieten und es auch auf den anspruchsvollsten ausländischen Märkten anzubieten. Das gelang: Die Produktionslinie hatte Mühe, die Nachfrage zu bedienen, die auch durch den Einsatz des Fahrzeugs im Motorsport beflügelt wurde.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (7): Der kurze Ausflug in den Formel-Sport
05.06.2026 - Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (6): Klassensieger bei der Rallye Monte Carlo
04.06.2026 - Nachdem sich die politische Lage Ende der 1950er Jahre etwas entspannt hatte, kehrte Skoda in den internationalen Motorsport zurück und nahm 1956 zum ersten Mal seit 1949 wieder an der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo teil. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann der Skoda Octavia Touring Sport (TS) für zahlreiche Siege bei internationalen Rallyes. Die größten Erfolge feierte das Modell in den Händen privater Fahrer bei der Rallye Monte Carlo und der finnischen 1000-Seen-Rallye.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (5): Der Traum vom zweiten Le-Mans-Start platzt
03.06.2026 - Im Frühjahr 1956 begann Skoda nach dem Modell Sport von 1949 erneut mit der Entwicklung eines zweisitzigen Rennwagens, die Ende 1957 in ihre letzte Phase trat: Der 1100 OHC sollte dort anknüpfen, wo der erste und einzige Werkswagen beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1950 aufgehört hatte. Er war wegen eines kleinen technischen Defekts in der 121. Runde an zweiter Position seiner Klasse liegend ausgeschieden.
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