Oli - Aktuelle Meldungen

07.04.2020 - Professor Stefan Bratzel leitet das von ihm gegründete Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft und Handel in Bergisch Gladbach. Das CAM arbeitet als unabhängige und wissenschaftliche Einrichtung für empirische Automobil- und Mobilitätsforschung. Professor Bratzel gehört zu den renommiertesten Experten und beschreibt im Gespräch mit dem Auto-Medienportal, wie sich Industrie und Handel in der Corona-Krise behaupten kann. Das Gespräch führte mit ihm unser Autor Walther Wuttke.
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06.04.2020 - Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, weiß eine alte Volksweisheit. In den Tagen des Corona-Virus erhält sie jetzt vielfach erneut Aktualität. Die Beteiligten in diesem Fall: Als Gruppe am Spaten eine kleine Handvoll Lobbyisten für Elektromobilität. Als Zielgruppe die EU-Kommission, zusammen mit dem ehemaligen Kommissar für Haushalt und Personal, Günther Oettinger sowie die europäische Automobilindustrie. Als Leidtragende und Opfer könnten die Grubengräber übrig bleiben. Wenn nämlich die Autoindustrie scheitert, gibt es auch keine E-Mobile aus Deutschland mehr.
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05.04.2020 - Die meistgestellte Frage an Fahrradhändler heute lautet: „Haben Sie überhaupt offen?“ Die Antwort ist rechtlich eigentlich geklärt: Fahrradwerkstätten dürfen deutschlandweit öffnen. Der stationäre Fahrradverkauf ist aktuell nur in drei Bundesländern (Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern) erlaubt. Dennoch besteht die Möglichkeit, jetzt ein neues Fahrrad zu kaufen.
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05.04.2020 - Pressesprecher und PR-Manager eines Unternehmens neigen von Berufs wegen zu Übertreibungen. Mal mehr, mal weniger. Wie sollen sie sich auch sonst von der vielstimmigen Konkurrenz der Mitbewerber unterscheiden? Was allerdings die Öffentlichkeitsarbeiter von Bugatti am 31. März aus dem französischen 10 000-Einwohnernest Molsheim im Departement Bas-Rhin in die Welt hinaus posaunten, erinnerte stark an die Trompeten von Jericho.
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04.04.2020 - Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess hat mit seiner Ankündigung, der Konzern werde die Entwicklung von Erdgas-Motoren nicht mehr fortsetzen, eine Reihe von Sympathiekundgebungen für den Treibstoff Erdgas oder CNG (Compressed Natural Gas) ausgelöst. Auch der ADAC weist jetzt darauf hin, dass CNG-Fahrzeuge im „ADAC Ecotest“ regelmäßig Bestnoten erzielen. Auch wirtschaftlich fährt man mit einem Erdgasauto wesentlich günstiger als mit einem konventionell betriebenen, weiß der Club. Trotz dieser Vorteile setzen Politik und Automobilhersteller bei alternativen Antrieben in erster Linie auf Elektro.
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03.04.2020 - Am 11. April 1945 befreien US-Truppen das Volkswagenwerk und die „Stadt des KdF-Wagens“, das spätere Wolfsburg. Im Volkswagenwerk erleben rund 7700 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ihre Befreiung. In den acht folgenden Wochen treffen die Amerikaner wegweisende Entscheidungen für die Zukunft der Menschen, der Stadt und des Werks. Bereits im Mai werden wieder Fahrzeuge gebaut – die nun „Volkswagen Jeeps“ genannten Kübelwagen für das US-Militär. Die amerikanische Besatzung endet Anfang Juni 1945, als die Region Teil der britischen Besatzungszone wird.
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03.04.2020 - Die Daimler AG zeichnete am 1. April 2020 mit den Banken BNP, Banco Santander, Deutsche Bank und JP Morgan eine weitere Kreditlinie über 12 Mrd. Euro. Die besteht zusätzlich zum bereits bestehenden, revolvierenden Kredit über 11 Mrd. Euro mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2025 inklusive Verlängerungsoptionen. Die zusätzliche Darlehensfazilität kann in einem Zeitraum von zwölf Monaten mit zwei Verlängerungsoptionen von sechs Monaten gezogen werden.
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02.04.2020 - Sportliche Kompaktmodelle haben sich bis auf wenige Ausnahmen immer gerne als Wolf im Schafspelz präsentiert – genau das macht ja auch etwas von ihrem Reiz aus. In dieser Tradition der Tiefstapler steht auch der Honda HR-V Sport, obwohl ja gerade diese Marke mit dem Civic Type-R den extrovertiertesten Vertreter der „GTI“-Gattung im Köcher hat. Das SUV hingegen untertreibt beinahe schon übertrieben. Das liegt aber nicht zuletzt an seiner Grundform.
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02.04.2020 - Dass US-Präsident Donald Trump keine Gelegenheit auslässt, Entscheidungen seines Vorgängers Barack Obama auf den Kopf zu stellen, ist hinreichend bekannt. Dass er dabei seine Verfügungen mit einer gehörigen Portion Zynismus würzt, ist hingegen neu. So will er jetzt die von der vorherigen Regierung erlassenen scharfen Emissionsstandards in den USA für Autos der Baujahre 2021 bis 2026 abschaffen und durch eine Wischiwaschi-Vorschrift ersetzen. Das ganze präsentiert er via Twitter seinen Landsleuten als „SAFE Vehicles Rule" (wörtlich übersetzt: "Regel für sichere Fahrzeuge") Dabei steht das „SAFE" aber in Wirklichkeit als Abkürzung für „Safer Affordable Fuel Efficient Vehicles", also „Sichere erschwinglichere kraftstoffsparende Fahrzeuge".
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01.04.2020 - Bernhard Bahne (51) trat heute sein Amt als neuer Chief Information Officer (CIO) beim ADAC an. In dieser Funktion übernimmt er die Verantwortung für die technische Gestaltung und Weiterentwicklung sämtlicher IT-Systeme der ADAC Gruppe sowie die Geschäftsführung der ADAC IT Service GmbH, eines Tochterunternehmens der ADAC SE. Bahne berichtet an Mahbod Asgari, der als Vorstand unter anderem Marketing, Strategie und IT Services der ADAC SE verantwortet.
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01.04.2020 - Die neuen Modelle glänzen im Ausstellungsraum, die Prospekte und Preislisten liegen sauber sortiert auf dem Empfangstresen, nur die Kunden fehlen in den Ausstellungsräumen der Autohändler. Seit dem 16. März, als in Berlin die Einschränkungen für den Handel beschlossen wurden, sind die Verkaufsräume der Autohändler gesperrt, nur die Werkstätten dürfen sie offenhalten. Und auch dort verzeichnen die Unternehmer inzwischen deutliche Umsatzeinbußen.
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01.04.2020 - Jeder zweite deutsche Autofahrer bekennt, bei Dunkelheit merkliche Probleme beim Fahren zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei 1000 Autofahrern aus Deutschland vom Leuchtmittel-Produzenten Tungsram aus dem Februar dieses Jahres. Demnach sind 55 Prozent aller befragten Autofahrer bei Dunkelheit deutlich angespannter als beim Fahren unter Tageslicht. 64 Prozent der weiblichen Autofahrer gaben an, dass sie bei Nachtfahrten nervöser sind. 86 Prozent der Befragten sind sicher, dass helleres Scheinwerferlicht ihr Sicherheitsgefühl wesentlich stärken könne. Trotzdem überprüfen nur 13 Prozent der Autofahrer ihre Autolichter. Im Vergleich: Beim Reifendruck verzichten nur sieben Prozent darauf.
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