Promille - Aktuelle Meldungen

Der mühsame Weg zurück zum Führerschein
28.05.2026 - Die gefürchtete MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) wird angeordnet, wenn eine Auto- oder Fahrrad-Fahrt unter Alkohol-Einfluss mit 1,6 Promille oder mehr entdeckt wird. Oder nach mehreren entdeckten Alkoholfahrten auch bei weniger als 1,6 Promille. Wir zeigen an einem realen Fall, wie mühsam und kostspielig der Weg zurück zur Fahrerlaubnis sein kann. (aum)
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Wie viel Promille könnten es sein?
28.05.2026 - Die Gesetzgebung macht es Kraftfahrern in Deutschland nicht ganz leicht, wenn es um Alkohol am Steuer geht. Denn 0,5 Promille sind erlaubt. Wer Schlangenlinien fährt oder in einen Unfall verwickelt ist, der muss schon ab 0,3 Promille mit Konsequenzen rechnen. Ab einem Blutalkoholgehalt von 1,1 Promille wird zudem von absoluter Fahruntüchtigkeit ausgegangen. Dann drohen Führerscheinentzug und hohe Geldstrafen. Wer sich nach dem Konsum von alkoholischen Getränken ans Steuer setzt, ist sich allerdings meist nicht im Klaren darüber, wie hoch sein Promille-Wert ist.
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Himmelfahrt steigt das Risiko für Alkoholunfälle deutlich
11.05.2026 - Christi Himmelfahrt markiert regelmäßig einen negativen Rekord in der deutschen Unfallstatistik. Neue vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) vorliegen, zeigen: Am so genannten Vatertag ereigneten sich im vergangenen Jahr bundesweit 284 Unfälle unter Alkoholeinfluss. Damit liegt das Risiko für Alkoholunfälle an Himmelfahrt etwa dreimal so hoch wie an einem durchschnittlichen Tag – und höher als an jedem anderen Tag des Jahres. Bei den Unfällen wurden 64 Menschen schwer und 167 leicht verletzt. Erfreulicherweise gab es im Gegensatz zu 2024 kein Todesopfer.
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Deutscher Verkehrsgerichtstag: Wegweiser für die Mobilität von morgen
28.01.2026 - Einmal im Jahr steht das niedersächsische Goslar im Blickpunkt der Verkehrswelt. Denn dann wird die 47.000-Einwohner-Stadt zum wichtigen Impulsgeber für die Mobilität von morgen. Seit 1963 findet dort der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt: Eine mehrtägige Fachkonferenz, bei der Vertreter aus Justiz, Wissenschaft, Verwaltung, Politik sowie Interessensverbänden zusammenkommen, um aktuelle Verkehrsrechts- und Verkehrssicherheitsthemen voranzubringen. In diesem Jahr werden unter anderem Promillegrenzwerte für Fahrradfahrer, die Einführung von „Handy-Blitzern“ sowie der Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen bei der Autoreparatur diskutiert. Die Konferenz läuft vom 28. bis zum 30. Januar.
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Augen auf im Ausland
26.06.2025 - Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Urlauber zieht es mit dem eigenen Auto ins benachbarte Ausland oder sie nehmen sich dort einen Mietwagen. Doch Vorsicht: Die Straßenverkehrsordnungen sind in anderen Ländern teilweise anders als zuhause und es drohen bei Nichtbeachtung empfindliche Strafen, warnt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Der deutsche Führerschein hat in der gesamten Europäischen Union seine Gültigkeit. In einigen Ländern außerhalb der EU benötigt man zudem einen internationalen Führerschein. Dieser sollte aber schon frühzeitig beantragt werden. Je nach Auslastung der ausstellenden Behörde kann es einige Zeit dauern, vor allem wenn zuvor noch der alte Führerschein gegen die EU-Fahrerlaubnis getauscht werden muss.
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Vorsicht vor Gefälligkeitsfahrten an Himmelfahrt
26.05.2025 - Wenn am Donnerstag Himmelfahrt gefeiert wird, dann sind am so genanten Vatertag wieder zahlreiche Gruppe zu Fuß, mit Bollerwagen oder mit von Pferden oder Traktoren gezogenen Anhängern unterwegs, die nicht selten mit Tischen und Bänken ausgestattet sind. Der Automobilclub von Deutschland rät allen Verkehrsteilnehmern zu erhöhter Wachsamkeit und warnt vor den Gefahren des Personentransports mit landwirtschaftlichen Fahrzeuggespannen, da es immer wieder zu Unfällen mit ihnen kommt.
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Der Führerschein soll alle 15 Jahre erneuert werden
26.03.2025 - Eine Verhandlungskomimssion der Europäischen Union hat sich auf neue Führerscheinrichtlinien verständigt, die allerdings noch vom Rat und vom Parlament genehmigt werden muss. Unter anderem wird vorgeschlagen, die Gültigkeit einer Fahrerlaubnis – ähnlich wie bei Ausweisdokumenten – in allen EU-Ländern auf 15 Jahre zu befristen. Bis zum 60. Lebensjahr dürfen an die Verlängerung aber keine Bedingungen wie beispielsweise ärztliche Tests geknüpft werden. Danach können die Mitgliedsstaaten sowohl kürzere Geltungszeiten (fünf Jahre) als auch verpflichtende Überprüfungen festlegen. Grundsätzlich spricht sich die EU für die Einführung digitaler Führerscheine als Standard aus, die Papierform soll auf Wunsch des Antragstellers weiterhin möglich sein.
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Ratgeber: Vorsicht in der „närrischen Zeit“
26.02.2025 - Mit der morgigen „Weiberfastnacht“ beginnt die Faschings- bzw. Karnevalssaison und erreicht am Rosenmontag und Faschingsdienstag ihren Höhepunkt, bevor am Aschermittwoch alles erst einmal wieder vorbei ist. Die „fünfte Jahreszeit“ bringt aber auch einige Einschränkungen für Autofahrer mit sich. Strecken werden für Karnevalszüge häufig weiträumig abgesperrt und es werden vielfach temporäre Parkverbote eingerichtet. Dazu kommen verstärkte Sicherheitsvorkehrungen. Der Automobilclub von Deutschland empfiehlt betroffenen Anwohnern sowie Besuchern, sich möglichst ohne Auto vor Ort zu bewegen.
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Ratgeber: Silvester am besten ohne Auto
27.12.2024 - Mit ausgelassen auf den Straßen feiernden Menschen sowie Böllern und Raketen wird das alte Jahr in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch verabschiedet und das neue begrüßt. Für Autofahrer bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit. Und wer sich ans Steuer setzt, der sollte natürlich auf Alkohol oder Cannabis und andere Drogen verzichten.
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Ratgeber: Temposünder kommen ohne ihr Auto heim
13.06.2024 - Viele können gar nicht schnell genug an den Ferienort gelangen. Dabei werden auch schon mal Verkehrsvorschriften wie Geschwindigkeits-Beschränkungen ignoriert. Das kann in einigen europäischen Ländern allerdings unschöne Folgen haben, zum Beispiel wenn das eigene Auto am Urlaubsort zurückbleiben muss, recherchierten jetzt das Goslar Institut.
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Ratgeber: Begleitetes Fahren mit 17 macht Straßenverkehr sicherer
24.05.2024 - Führerscheinneulinge sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Das Statistische Bundesamt spricht mit Blick auf die Unfälle der 18- bis 24-Jährigen von den „sieben risikoreichsten Jahren“ im Autofahrerleben. Immerhin: Insgesamt ist die Zahl der von jungen Fahrerinnen und Fahrern verursachten Unfälle in den letzten 15 Jahren deutlich gesunken. Laut ADAC wurden im Jahr 2008 noch mehr als jeder dritte Unfall von einem Fahranfänger verursacht, ein gutes Jahrzehnt später war es nur noch jeder Fünfte.
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Ratgeber: Mit dem E-Scooter unterwegs
10.03.2024 - E-Scooter haben sich fest etabliert, sei es als Mietfahrzeug in der Stadt oder als private Mobilität für kurze Wege. Allerdings steigt mit dem zunehmenden Bestand auch die Zahl der Unfälle. 2022 waren es beispielsweise über 8000 mit Verletzten. Elf Menschen kamen dabei ums Leben. Die Gesellschaft für Technische Überwachung rät daher, einen Helm zu tragen, der im Falle eines Sturzes die Gefahr von Kopfverletzungen reduziert. In Ländern wie beispielsweise Portugal oder Kroatien ist er Helm sogar vorgeschrieben.
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