03.03.2022 - Der Volkswagen-Konzern will in Zukunft schneller neue Modelle auf den Weg bringen. Die Entwicklungszeit soll von 54 Monaten um rund ein Viertel auf 40 Monate verkürzt werden. Die Fertigungszeit pro Fahrzeug soll ebenfalls beschleunigt werden. Ziel sind zehn Stunden. Helfen sollen dabei eine Software-Grundarchitektur und die zukünftige und skalierbare Plattform für das Elektrozeitalter. Die Scalable Systems Platform (SSP) kommt 2026 bei Volkswagen zum ersten Mal im Trinity zum Einsatz und wird perspektivisch die E-Plattformen MEB und PPE zusammenführen. Die SSP soll die Basis für alle Modelle aller Konzernmarken werden. Die Plattform wird auch Dritten zur Verfügung stehen.
03.03.2022 - Die Campingplätze in Deutschland zählten im vergangen Jahr nahezu 33 Millionen Übernachtungen. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang um drei Prozent. Gegenüber dem letzten Vor-Corona-Jahr sind es acht Prozent weniger. Zwar gab es mit fast 9,5 Millionen Übernachtungen im August einen neuen Rekord auf, doch konnten die Verluste der ersten Jahreshälfte dadurch nicht ausgeglichen werden, teilte der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) mit.
03.03.2022 - Volkswagen bietet für den T7 nun auch einen Dieselmotor an. Der 2.0 TDI leistet 150 PS (110 kW) und liefert zwischen 1600 und 2750 Umdrehungen in der Minute und ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmetern. Wie die Versionen mit Plug-in-Hybridantrieb und Benzinmotor wird auch der Diesel serienmäßig mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 km/h, der Normdurchschnittsverbrauch bei 5,3 bis 5,4 Litern je 100 Kilometer. Der VW Multivan TDI hat eine maximale Anhängelast von zwei Tonnen und ist zu Preisen ab 48.748 Euro erhältlich. (aum)
03.03.2022 - In Deutschland wurden im vergangenen Monat 200.512 Pkw neu zugelassen. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres. 64,8 Prozent (-4,5 %) der Neuwagen wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes gewerblich und 35,2 Prozent (+21,1 %) privat zugelassen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller Neuwagen ging auf 118 Gramm pro Kilometer zurück. Das sind 8,5 Gramm weniger als im Februar vor einem Jahr.
03.03.2022 - Nach Mercedes-Benz und Daimler Truck hat nun auch Volkswagen das Russland-Geschäft wegen des Krieges gegen die Ukraine gestoppt. Wie die „Automobilwoche“ meldet, habe der Konzernvorstand beschlossen, in den beiden Werken Kaluga und Nischni Nowgorod vorerst keine Autos mehr zu bauen. Auch der Export von Fahrzeugen aller Konzernmarken wird eingestellt. (aum)
02.03.2022 - Die Mercedes-Benz AG hat auf den russischen Einmarsch in der Ukraine reagiert. Das Unternehmen teilte heute Abend mit, dass der Export von Personenwagen und Vans nach Russland ebenso eingestellt wird wie die lokale Fertigung in dem Land. Mercedes hat ein Pkw-Werk in der Nähe von Moskau. Medienberichten zu Folge lässt auch der Lkw-Bauer Daimler Truck seine Geschäftsaktivitäten in Russland vorerst ruhent. Mercedes hat dort ein Joint Venture mit dem heimischen Hersteller Kamaz. (aum)
02.03.2022 - Der Krieg in der Ukraine hat auch in Deutschland die Diskussion um die Sicherheit der Energieversorgung entfacht. Aus Sicht des Bundesverbands mittelständischer Mineralölunternehmen Uniti sollte die Bundesregierung eine Importstrategie für Grüne Energien und Energieträger entwickeln. Sie würde nicht nur Klimaschutz fördern, sondern auch die Abhängigkeit von nur wenigen Förderländern bei fossilen Energieträgern reduzieren. Eine rein autarke Energieversorgung hält Uniti für illusorisch.
02.03.2022 - Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der wachsenden Nervosität am Rohölmarkt erreichen die Kraftstoffpreise in Deutschland erneut Rekordhöhen. Nach Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,827 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 8,6 Cent im Vergleich zur vergangenen Woche. Noch höher fällt der Preissprung beim Diesel aus: Mit durchschnittlich 1,756 Euro kostet ein Liter 10,1 Cent mehr als noch vor einer Woche. Auch der Preisunterschied zwischen beiden Sorten liegt deutlich unter dem unterschiedlichen Steuersatz.
02.03.2022 - In Deutschland sind die meisten Neuzulassungen gewerblicher Natur. Eine der wenigen Ausnahmen bildet Hyundai. Die Koreaner lieferten im vergangenen Monat die Hälfte ihrer Fahrzeuge an Privatkunden aus. Im Marktdurchschnitt sind es lediglich 35 Prozent. Die Marke steigerte damit ihren Marktanteil im Privatkundenbereich gegenüber Februar 2021 von 5,1 auf 5,6 Prozent.
01.03.2022 - Mehr als 130.000 Autofahrer haben in den vergangenen zwei Jahren die Möglichkeit genutzt, über verkürzte theoretische und praktische Fahrschulstunden den Zusatzführerschein B196 zu erwerben. Er erlaubt ihnen, ein Leichtkraftrad bzw. einen Motorroller mit maximal 125 Kubikzentimetern Hubraum und bis zu 15 PS (elf kW) sowie entsprechend eingestufte Elektromotorräder zu führen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldet, war das Interesse in Baden-Württemberg und Bayern mit 414 und 398 Eintragungen pro 100.000 Einwohner am höchsten. Am geringsten war das Interesse – mit Ausnahme von Bremen – in den östlichen Bundesländern.
01.03.2022 - In der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft setzen auch in diesem Jahr wieder etliche Fahrer auf Yamaha. In der höchsten Klasse des deutschen Motorradrennsports, der IDM Superbike, geht als größtes Team wieder Hertrampf MO Yamaha Racing an den Start. Für die Emsbürener Mannschaft gehen in der zweiten Saison Vladimir Leonov, Daniel Kartheininger und Nachwuchstalent Max Schmidt mit der R1 auf Punktejagd. Im Debütjahr hatte sich Leonov auf Meisterschaftsrang vier platzieren können.
01.03.2022 - Die Kraftstoffpreise sind im Februar erneut deutlich gestiegen. Beide Sorten kletterten am Monatsende auf neue Allzeithochs und auch im Monatsmittel wurden neue Rekordstände erreicht. Nach Marktbeobachtungen des ADAC kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt 1,742 Euro und damit 7,2 Cent mehr als im Januar. Diesel lag im Schnitt bei 1,662 Euro – ein Plus von 6,6 Cent gegenüber dem Vormonat.