13.10.2024 - Sonderfahrzeuge wie Feuerwehrautos, Müllwagen oder große Mobilkrane sind keine Ausnahme: Auch sie müssen als Nutzfahrzeug regelmäßig zur Hauptuntersuchung und zur Sicherheitsprüfung. „Geprüft wird dabei nach den gängigen Vorgaben und gesetzlichen Vorschriften“, erklärt Marc Zentgraf von der Gesellschaft für Technische Überwachung. Der Prüfingenieur und Akademie-Referent hat vor einem Jahr die Fachgruppenleitung der GTÜ-Akademie mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge übernommen. Dennoch gibt es die eine oder andere Sonderregelung.
04.10.2024 - Der Winter hat seine Tücken und stellt Autofahrer immer wieder vor Herausforderungen. Egal, ob man mit Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs ist, beide sollten wegen Matsch, Schnee und Eis über ausreichend Profil verfügen. Die Gesellschaft für Technische Überwachung rät, die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern nicht auszureizen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es auch wichtig, dass die Beleuchtung funktioniert. Innen wie außen gründlich gereinigte Scheiben erhöhen die Verkehrssicherheit ebenso wie unbeschädigte Wischerblätter und eine mit Frostschutz aufgefüllte Scheibenwaschanlage.
28.09.2024 - Für viele ist er der letzte klassische Citroën: Der CX wurde Ende August 1974 als Nachfolger der DS vorgestellt. Im darauffolgenden Oktober zog er beim Pariser Autosalon die Aufmerksamkeit auf sich und gilt heute noch als großes Aushängeschild der Marke in den 70er und 80er Jahren. Sein aerodynamisches Design wirkt auch heute noch recht modern.
26.09.2024 - Um Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunkionen weiterzuentwickeln sowie Software-Aktualisierungen vorzunehmen, will der Volkswagen-Konzern Sensor- und Bilddaten aus Kundenfahrzeugen im Straßenverkehr nutzen. Der Beginn ist ab dem vierten Quartal in Deutschland geplant. Zunächst geht es um Modelle von VW und Audi. Voraussetzung für die Verarbeitung ist das Einverständnis der Fahrzeughalter.
20.09.2024 - Der Hyundai-Konzern und die Skoda Group haben während des koreanisch-tschechischen Wirtschaftsgipfels in Prag eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Aufbau eines Ökosystems für Wasserstoffmobilität unterzeichnet. Geplant sind zunächst Studien über die Einführung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen und -technologien für Mobilitätsprojekte und -produkte. Untersucht werden soll zudem die Wertschöpfungskette über die Mobilität hinaus. Zudem soll geprüft werden, wie die Brennstoffzellentechnik von Hyundai für die Skoda Group zugänglich gemacht werden kann, die Straßenbahnen, Züge und Oberleitungsbusse sowie Steuerungs- und Antriebssysteme für Verkehrssysteme herstellt.
Die Skoda Group – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Autohersteller – beschäftigt 10.000 Mitarbeiter an mehreren Produktionsstandorten in Tschechien, Finnland und der Türkei. Die Gruppe hat auch Geschäftseinheiten iunter anderem in Deutschland, Österreich und Belgien. Hyundai wiederum betreibt im tschechischen Nosovice ein Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 350.000 Fahrzeugen. (aum)
11.09.2024 - Wie sicher fühlen sich Europas Bürgerinnen und Bürger im Straßenverkehr? Cyclomedia, ein Anbieter von Geodaten-Technologie, hat zu dieser Frage den Urban Road Safety Index (URSI) 2024 veröffentlicht, eine umfassende Studie, die die Wahrnehmung der Menschen zur Verkehrssicherheit in 32 europäischen Metropolen vergleicht. München landet beim allgemeinen Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr in den Top 10.
06.09.2024 - Jedes vierte Grundschulkind legt seinen Schulweg zumeist im Elterntaxi zurück. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der ADAC-Stiftung „Sicherer Schulweg“. Dabei sind die Hauptgründe dafür, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren und wieder abholen, vor allem praktischer Natur: Anschlusstermine, schlechtes Wetter und Zeitersparnis für das Kind. Nur wenige Eltern nennen als Grund einen unsicheren Schulweg. Die Ironie dabei: Elterntaxis könnten auf eben diesem mehrheitlich als sicher eingestuften Schulweg unnötige Gefahren heraufbeschwören – kritisieren die Eltern, deren Kinder zur Schule gehen, rollern oder radeln.
04.09.2024 - Sorento, das klingt nach Urlaubsreise, nach sorglosem Leben unter süditalienischer Sonne. Für die große Fahrt, gerne auch mit mehr als vier Personen, ist der Kia Sorento auch gemacht. Das 4,82 Meter lange SUV schluckt Wocheneinkäufe so locker wie das Urlaubsgepäck. Und übermäßige Sorgen um die Verkehrssicherheit muss sich der Fahrer auch nicht machen: Nach dem jüngsten Facelift hat der Sorento alles an Bord, was Kia an Assistenzsystemen zu bieten hat.
30.08.2024 - Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Verkehrserziehung. Und die darf auch Spaß machen, denn dann lernen Heranwachsende schneller und dauerhafter. Besonders vielversprechend sind daher nach Ansicht der Gesellschaft für Technische Überwachung spielerische Ansätze, um Informationen zu vermitteln und das richtige Verhalten zu trainieren. Spielerisch zu lernen hat Tradition: Aus den 50er Jahren stammt die Idee von Friedrich Peltzer, Verkehrsmodelle im Maßstab 1:100 zur spielerischen Verkehrserziehung einzusetzen. Dazu gab es Lernmaterial wie zum Beispiel Straßenpläne. Sein Unternehmen Wiking ist bis heute für seine Modellautos bekannt.
27.08.2024 - Aussagen des Bundesverkehrsministeriums deuten darauf hin, dass die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Fahrradbremsen im Rahmen einer Novellierung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erhöht werden könnten. Das meldet der Zweiradindustrieverband. Demnach soll zukünftig eine Mindestbremsverzögerung von Fahrrädern festgelegt werden. Von der Bundesanstalt für Straßenwesen wurde laut ZIV kürzlich der Verzögerungswert von fünf Metern pro Quadratsekunde genannt. Jedes zukünftig in Deutschland in den Verkehr gebrachte Fahrrad müsste diese Anforderungen erfüllen.
22.08.2024 - Der Verband der Automobilindustrie spricht sich für ein engagierteres Vorgehen bei der Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) in nationales Recht aus. Das betrifft insbesondere die erneuerbaren Kraftstoffe, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnten. Anders als bei der CO2-Flottenregulierung, die konsequente Einsparungsziele für Neufahrzeuge vorgibt, seien die Vorgaben in der RED III zum Hochlauf erneuerbarer Kraftstoffe „bislang nicht ambitioniert genug“, heißt es in einem Positionspapier.
15.08.2024 - Wer über kleine Schritte zur Verkehrswende im privaten Umfeld nachdenkt, kommt schnell aufs Fahrrad. Für Eltern von kleinen Kindern stellt sich dann oft die Frage, wie sie den Nachwuchs am besten und sichersten mitnehmen können. Die Straßenverkehrsordnung stellt auch hier Bedingungen, wie die Gesellschaft für Technische Überwachung betont. Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr dürfen auf Fahrrädern befördert werden, wenn für sie besondere Sitze vorhanden sind und Radverkleidungen oder andere wirksame Vorrichtungen verhindern, dass die Füße in die Speichen geraten können. In Anhängern dürfen bis zu zwei Kinder transportiert werden. Auch hier gilt als Altersgrenze das vollendete siebte Lebensjahr (Ausnahme sind behinderte Kinder). In beiden Fällen muss der aktive Radfahrer mindestens 16 Jahre alt sein.