Raumfahrt - Aktuelle Meldungen

Ohne strombasierte Kraftstoffe kein Klimaschutz
20.03.2022 - Strombasierte Kraftstoffe sind notwendig, um die ambitionierten Klimaschutzziele im Straßenverkehr und in der Schifffahrt zu erreichen. Im Luftverkehr sind sie sogar alternativlos, vor allem für die Langstrecke, sagt Prof. Manfred Aigner, langjähriger Direktor des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik und Experte auf dem Gebiet der alternativen Kraftstoffe. Wenn der CO2-Ausstoß in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gesenkt und bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden soll, brauche es diese Kraftstoffe zusätzlich zu alternativen Antrieben und allen anderen Verbesserungsmöglichkeiten.
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Corona führt zu einer anderen Verkehrswende: Zurück zum Auto
14.01.2022 - Seit zwei Jahren hat Corona die Welt im Griff und schränkt die Mobilität der Menschen deutlich ein. Das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat seit Beginn der Pandemie regelmäßig untersucht, wie sich das Verhältnis der Menschen zu den unterschiedlichen Verkehrsmitteln in diesen zwei Jahren verändert hat. Inzwischen liegt die fünfte deutschlandweite Umfrage vor, die die bereits bei der ersten Untersuchung im vergangenen Frühjahr ermittelten Veränderungen bestätigt.
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29.12.2021 - Mit rund drei Prozent nimmt die Luftfahrt zwar einen überschaubaren Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen ein, doch gleichzeitig wachsen die Forderungen nach einem emissionsfreien Betrieb von Flugzeugen. Schließlich hat sich die Europäische Kommission zum Ziel gesetzt, dass Europa bis zum Jahr 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent wird. Diese Vision stellt auch die Luftfahrt vor große Aufgaben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat jetzt einen Forschungsweg zum emissionsfreien Fliegen entwickelt und dabei mehrere Schwerpunkte ermittelt.
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28.12.2021 - Bevor das neue Jahr beginnt, weist der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf die „Morgengabe“ hin, mit der die Branche auch in den kommenden Jahren die deutsche Wirtschaft anzufeuern gedenkt. Die Hersteller und Zulieferer der deutschen Automobilindustrie investieren von 2022 bis 2026 mehr als 220 Mrd. Euro in Elektromobilität inklusive Batterietechnik, Digitalisierung und andere Forschungsfelder, stellt die VDA-Präsidentin Hildegard Müller heute fest. „Die Innovationskraft der Unternehmen der deutschen Automobilindustrie ist weltweit einzigartig.“
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16.11.2021 - Nachdem der ADAC der e-Fuel-Allianz beigetreten ist, lässt der Automobilclub nun Taten folgen. Ab Mitte Dezember wird der Rettungshubschrauber „Christoph Rheinland“ mit Bio-Kerosin fliegen. Er ist am Flughafen Köln/Bonn stationiert. Im nächsten Jahr soll in Aachen ein weiterer Hubschrauber folgen.
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13.11.2021 - Der Schmierstoffhersteller Castrol und das Technologieunternehmen Williams Advanced Engineering (WAE) haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Über den Zeitraum von fünf Jahren wollen die Unternehmen gemeinsam Flüssigkeiten für Elektrofahrzeuge (EV-Fluids) entwickeln. Im Zentrum stehen dabei die Motorsportaktivitäten von Williams. Castrol wird offizieller Lieferant von Thermalfluids für das Unternehmen in der Formel E, Extreme E, ETCR und LMDH.
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11.10.2021 - Der ITS-Weltkongress (11. bis 15. Oktober) in Hamburg ist weltweit wichtigste Event zum Thema Smart Mobility. Dabei werden interessierten Besuchern auch Einblicke in die Technologie des autonomen Fahrens, sowohl auf dem Messegelände wie auch in der Hamburger Hafen City geboten. Dazu gehört auch das so genannte HEAT-Projekt (Hamburg Electric Autonomous Transportation) der Gifhorner IAV GmbH („Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr“), das auf dem Weltkongress zu den sogenannten Highlight-Projekten gehört. Gemeinsam mit seinen Konsortiumspartnern – Hamburger Hochbahn AG (HHA), Siemens Mobility, den Hamburg Verkehrsanlagen (HHVA), der Stadt Hamburg, dem Berliner Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) – ist es IAV gelungen, das vollautomatisierte Shuttle in den öffentlichen Personennahverkehr zu integrieren und in der Hamburger Hafen City zuverlässig zu bewegen.
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05.10.2021 - Auf der Betuweroute, die den Hafen Rotterdam mit dem Ruhrgebiet verbindet und in den Niederlanden ausschließlich für Güterzüge zur Verfügung steht, ist das deutsch-niederländische Projekt „Erprobung von Automatic Train Operation Technologies for Cargo“ gestartet. Dabei sollen bis Ende 2025 die Steuerung und Fernüberwachung automatisierter Züge im Schienengüterverkehr getestet werden. Das Vorhaben sieht unter anderem einen einjährigen Probebetrieb für automatisierte Güterzüge auf freier Strecke auf dem niederländischen Abschnitt der Betuweroute vor.
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09.07.2021 - Wasserstoff als Energieträger wird für die Mobilität offenbar immer interessanter. Nach der Wiederentdeckung von Brennstoffzellenfahrzeugen und ersten Wasserstoffzügen sind nun auch Flugzeuge an der Reihe. Das deutsche Start-up „H2FLY“ hat Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme für die Luftfahrt entwickelt. Gemeinsam mit dem neuen Flugzeughersteller Deutsche Aircraft soll eine Dornier 328 für den wasserstoff-elektrischen Passagierflug umgerüstet werden.
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15.06.2021 - Honda und die japanische Raumfahrtbehörde JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) führen eine Machbarkeitsstudie über ein Energien-Kreislaufsystem im Weltraum durch. Dabei werden die bisher entwickelten Prototypen genutzt. Das System soll Sauerstoff, Wasserstoff und Elektrizität für bemannte Außenposten und Rover liefern.
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30.05.2021 - General Motors will das nächste Mondauto für die NASA entwickeln. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Luft- und Raumfahrtunternehmen Lockheed Martin hat der Automobilkonzern die Produktion eines Lunar Terrain Vehicle (LTV) für die kommende Artemis-Mission angekündigt. Ziel des neuen Programms der US-Raumfahrtbehörde ist eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond und der Aufbau einer Basis.
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18.05.2021 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor dem überstürzten Gesetzgebungsverfahren für ein neues Klimaschutzgesetz. Präsidentin Hildegard Müller sieht die Politik in der Pflicht für eine ausreichende Folgenabschätzung. Klimaschutz sei eine zentrale Herausforderung, auch für die Industrie, so die Präsidentin. Das neue Klimaschutzgesetz werde sich spürbar auf alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft – auch auf die Beschäftigten und die Verbraucher auswirken.
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