Risiko - Aktuelle Meldungen

18.07.2019 - In der Hauptreisezeit müssen sich Autofahrer auf viele Baustellen auf den Autobahnen einstellen. Nach einer Auswertung der Dekra gab es Mitte Juni im deutschen Autobahnnetz mehr als 630 Baustellen. Die Unfallsachverständigen empfehlen, in diesen Bereichen besonders konzentriert zu fahren und die Tempobeschränkungen einzuhalten. Das Unfallrisiko liegt hier deutlich höher als auf freier Strecke. Im Jahr 2017 wurden bei Unfällen im Bereich von Autobahnbaustellen in Deutschland mehr als 2700 Menschen verletzt, 17 kamen ums Leben. Eventuelle Folgeunfälle im Zulauf der Baustellen sind dabei nicht mitgerechnet.
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16.07.2019 - Folgendes Zitat könnte durchaus von heute zu einem Blick in die ferne Zukunft stammen und einen Vorgeschmack darauf geben, was uns eines Tages blühen könnte: „Darüber, wie die Verkehrsmittel der Zukunft angetrieben werden, scheinen sich die Konstrukteure der Gegenwart einig zu sein. Der Benzin-Kolben-Motor ist, soweit man erkennen kann, fast verschwunden. Sicher gibt es noch irgendwo in einer verschlafenen Provinz ein paar Dieselmotoren." Aber in Wirklichkeit hätten sich weltweit längst andere Antriebsformen durchgesetzt.
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09.07.2019 - Strahlender Sonnenschein, 75 000 Zuschauer, ein altehrwürdiger, adeliger Landsitz im Süden Englands. Unzählige, zum Teil seltene, automobile Rennboliden aus acht Jahrzehnten, die, als gäbe es kein Morgen eine 1,8 Kilometer lange Bergrennstrecke hinaufbrettern. Das ist das Goodwood Festival of Speed. Jedes Jahr lädt der Duke of Richmond zum Motorsportspektakel ein. Die Starterliste liest sich wie das „who is who“ der Motorsportszene.
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09.07.2019 - Im Jahr 2018 sind in Deutschland 3275 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 95 Menschen mehr als 2017 (+3 Prozent). Weitere 396 000 Menschen wurden bei Verkehrsunfällen verletzt, das waren 5706 Verletzte mehr als 2017 (+1,5 Prozent).
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07.07.2019 - Im August vor 80 Jahren begann ein unbekannter Ingenieur bei Daimler-Benz, der die Autowelt umkrempelte: Béla Baréyni. Er hat unter anderem die Knautschzone und die Sicherheitslenkung erfunden. Ein Genie, das zum Schutzengel von Millionen wurde. Harald Kaiser führte das letzte Interview mit dem damals 86-Jährigen im Jahr 1993.
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04.07.2019 - Recht haben und Recht bekommen sind oft zweierlei Dinge. Als jüngstes Beispiel dafür steht das Urteil des Bundesgerichtshofs in Sachen Deutsche Umwelthilfe gegen den Geschäftsführer einer Reihe von Autohäusern im Raum Stuttgart. (Aktenzeichen. I ZR 149/18). Der hatte die Frechheit besessen, für ein neues Fahrzeug im Internet zu werben ohne dessen Verbrauchs- und Abgaswerte gesondert auszuzeichnen. Die, so war im gleichen Inserat zu erfahren, würden auf einem Aushang bei ihm detailliert verzeichnet sein. In den Augen der DUH, die aus lange bewährter Gewohnheit mit einem Sperrfeuer von gebührenbelasteten Abmahnungen (ab 500 Euro aufwärts) auf Spatzenjagd geht, eine hochwillkommene Gelegenheit, kräftig abzukassieren.
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03.07.2019 - Im Verkehr sind Gefühle häufig schlechte Ratgeber. In der Regel erweisen sich Ruhe und Besonnenheit als die besseren Mentoren, wenn es um Wichtiges geht. Ganz besonders im heutigen Straßenverkehr mit seiner Hektik und seinem Stress erweist sich „Coolness“ immer wieder als die adäquate Gemütsverfassung. Denn das Gegenteil davon, heftige Emotionen wie Ärger, Wut, Angst, Trauer, aber auch große Freude können zu gefährlichen Situationen im Verkehrsgeschehen führen.
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24.06.2019 - Die Unruhe ist unbegründet und doch stets präsent. Zu lange waren wir mit Autos unterwegs, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben wurden. Deren Energievorrat lässt sich selbst in abgelegenen Gegenden und beinahe bei jeder Tages- und Nachtzeit unschwer auffüllen. So aber streift der Blick immer wieder die Reichweiten-Anzeige. Noch 270 Kilometer? Damit sollte sich die kaum 100 Kilometer messende Strecke in den Rheingau und zurück wohl bewältigen lassen. Aber letzte Zweifel bleiben.
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19.06.2019 - Im Ausland gibt es den Begriff „German Angst“. Darunter wird – vorsichtig formuliert – eine Zögerlichkeit bei neuen Entwicklungen verstanden, seien sie nun politischer oder gesellschaftlicher Art. Auch eine gewisse Technikfeindlichkeit – oder besser Technikängstlichkeit? – wird Deutschen immer wieder unterstellt. Behindert diese möglicherweise auch den Fortschritt in der Mobilität? Umfragen zufolge sehen mehr Bundesbürger die Risiken als den Nutzen, den etwa Künstliche Intelligenz (KI) im Zusammenspiel mit autonomem Fahren bringen kann.
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14.06.2019 - Klappt das nun oder klappt das nicht? Angeblich verhandeln Renault und Fiat Chrysler doch wieder über einen Zusammenschluss ihrer Unternehmen zum drittgrößten Automobilanbieter weltweit – nach Volkswagen und Toyota. Das ist deshalb überraschend, weil beide Konzerne vor wenigen Tagen offiziell hatten verlauten lassen, dass aus der Fusion nichts werde. Ungeachtet dessen ist Prof. Dr. Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, davon überzeugt, dass die Automobilhersteller ihre Kooperationstätigkeiten in Zukunft intensivieren werden.
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14.06.2019 - Die Koreaner haben mit dem Kompaktwagen i30 längst bewiesen, dass sie dem Volkswagen-Klassiker Golf Konkurrenz machen können. Der i30 N Performance macht nun mit 275 Turbo-Pferdchen Jagd auf Rundenzeiten. Dafür legt Hyundai sinnvolle Fahrhilfen an und reguliert den Schlupf über eine elektronisch geregelte Differentialsperre an der Vorderachse. Was 31 990 Euro in Korea wert sind zeigt der Fünftürer im Fahrbericht.
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12.06.2019 - Der erste Eindruck: Das kann nur ein verspäteter Aprilscherz sein. Angenommen, Sie wohnen in Müllerstadt in der ruhigen Maierstraße in einem unauffälligen Mehrfamilienhaus im zweiten Stock. Dort leben aus Ihrer Sicht ganz normale Bürger. Kein Porsche vor der Tür, auch kein heiß gemachter und tiefergelegter BMW mit breiten Schlappen und es parkt schon gar kein Lamborghini in dieser Straße. Trotzdem kann es sein, dass Sie wegen der Wohnlage künftig von Ihrer Kfz-Versicherung als Rabauke am Steuer eingestuft werden, den es zu bekämpfen gilt. Denn Sie kosten unnötig (Versicherungs-)Geld. Die Faustformel dafür lautet: Der Zustand der Häuser verrät die Wahrscheinlichkeit ihrer Bewohner in Bezug auf künftige Autounfälle. Angeblich.
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