Zahl der Verkehrstoten sinkt
Bezogen auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner starben im 1. Halbjahr 2019 durchschnittlich 18 Menschen im Straßenverkehr. Das größte Risiko, tödlich zu verunglücken, bestand in Sachsen-Anhalt mit 29 Verkehrstoten je 1 Million Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 27 Verkehrstoten.
Deutlich unter dem Bundesdurchschnitt lagen die Werte in den drei Stadtstaaten, die aber aufgrund ihrer Siedlungsstruktur generell niedrigere Werte aufweisen. Ebenfalls niedrig war das Risiko in den Flächenstaaten Nordrhein-Westfalen mit 12 Verkehrstoten sowie Schleswig-Holstein mit 14 und dem Saarland mit 15 bei Straßenverkehrsunfällen Getöteten je 1 Million Einwohnerinnen und Einwohnern.
Für den Zeitraum Januar bis Mai 2019 liegen tiefer gegliederte Ergebnisse vor. Danach kamen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer ums Leben (+16 Personen beziehungsweise +11,3 Prozent). Dagegen waren die Zahlen der getöteten Benutzerinnen und Benutzer von Krafträdern (-44 Personen beziehungsweise -20,4 Prozent) sowie der Pkw-Insassen (-31 Personen beziehungsweise -5,5 Prozent) rückläufig. Die Zahl der getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger war unverändert (173 Personen). (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 22.08.2019
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Zahl der Verkehrstoten sinkt
In den ersten zehn Monaten 2019 erfasste die Polizei insgesamt rund 2,2 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Das waren 0,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren rund 252 100 Unfälle mit Personenschaden (minus 4,2 Prozent), bei denen 2593 Menschen getötet wurden. Damit ging die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 um 7,1 Prozent beziehungsweise 197 Personen zurück. Die Zahl der Verletzten sank auf 321 800 (-4,5 %). Die meisten Verkehrstoten zählt in diesem Jahr Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 23.12.2019
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