Transport - Aktuelle Meldungen

 „Großes Potential für E-Methanol als CO2-neutralen, flüssigen Kraftstoff“
30.06.2022 - Circle K, Teil der kanadischen Couch-Tard-Gruppe, betreibt ein weltweites Tankstellen-Netz und ist gerade dabei, sich für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen. „Wir bauen mit Hochdruck unsere Ladeinfrastruktur in Europa aus - und das mit unseren eigenen Ladesäulen, aber auch in Partnerschaft mit Tesla und Ionity“, erklärt Sjur Haugen, Direktor für Qualität und Entwicklung von Kraftstoffen bei Circle K Europa.
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Wortklauberei (33): Klimaneutral statt emissionsfrei
29.06.2022 - Es geht doch nur um zwei Worte. Gestandene Nachrichtenredakteure müssten es also außergewöhnlich leicht fallen, den Menschen zu erklären. was der Rat der europäischen Umweltminister gestern beschlossen hat. Im Wesentlichen haben die Damen und Herren den Satz „Ab 2035 dürfen in Europa nur noch emissionsfreie Personenwagen zugelassen werden“ durch den Satz „Ab 2035 dürfen in Europa nur noch Personenwagen mit klimaneutralen Antrieben zugelassen werden“. „Klimaneutral“ soll „emissionsfrei“ ersetzen.
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Vorstellung Opel Astra Sports Tourer: Lademeister aus Rüsselsheim
29.06.2022 - Vor rund einem Jahr rollte Opel den neuen Astra als Fünftürer auf den Markt, und in diesem Herbst folgt nun das Volumenmodell der Baureihe. Für die Lademeister-Version oder Sports Tourer, wie die Rüsselsheimer ihre Kombis nennen, entschlossen sich in der Vergangenheit rund zwei Drittel der Astra-Kunden.
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Hyundai Ioniq 6: Der Triumph des Designs
29.06.2022 - Es gibt Automarken, bei denen sieht im Stil russischer Matruschka-Puppen eine Baureihe aus wie die andere, differenziert nur durch abweichende Dimensionen. Und es gibt Marken, bei denen jedes Modell eine eigenständige Persönlichkeit aufweist. Dazu gehört der koreanische Hersteller Hyundai.
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Interview Lars-Peter Thiesen (Opel): „Viel zu kurz gesprungen, nur auf eine Technologie zu setzen.“
29.06.2022 - Lars-Peter Thiesen, Opels Leiter Einführung Strategie Wasserstoff und Brennstoffzelle, hat die Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs in Deutschland von Anfang an begleitet und maßgeblich mitgeprägt. Im Interview mit der Autorenunion Mobilität plädiert er für ein technologieoffenes Zusammenspiel von batterie- und wasserstoffbasierter Elektromobilität, das sich an Markt und Bedarf orientiert und nicht an Direktiven. Zugleich sieht er den Wasserstoff als Transportspeicher der Zukunft für erneuerbare Energien und wirft den Wirkungsgrad-Kritikern eine beschränkte Sichtweise vor.
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Verbrennerverbot scheitert an den Umweltministern
29.06.2022 - Aus für das angekündigte Aus für den Verbrennungsmotor. Die für Umwelt zuständigen Ministerinnen und Minister der 27 EU-Staaten einigten sich in der Nacht zum Mittwoch darauf, dass in der EU ab 2035 nur noch Fahrzeuge mit klimaneutralem Antrieb neu zugelassen werden dürfen. Die bisher von den Institutionen vorgeschriebene Definition für „emissionsfrei“ soll gegen „klimaneutral“ getauscht werden. Der Kompromiss muss nun mit dem EU-Parlament ausgehandelt werden, das ein Verbot für Verbrenner beschlossen hatte.
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Mahle holt mit Imagefilm Silber
27.06.2022 - Mahle hat den „Deauville Green Award 2022“ in Silber gewonnen. Die international besetzte Jury hat den Automobilzulieferer in der Kategorie „Spot/ Means of Transportation and E-Mobility“ für seinen Imagefilm „We Shape Future Mobility“ ausgezeichnet. Das größte internationale Filmfestival Deauville für Dokumentar-, Werbe- und Imagefilme würdigt Produktionen, die Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Klimawandel und erneuerbare Energien zum Thema haben. Der preisgekrönte Film von Mahle kann auf Youtube abgerufen werden. (aum)
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Daimler Truck tankt lieber flüssigen Wasserstoff
27.06.2022 - Neben dem bereits im Test befindlichen Prototyp erprobt Daimler Truck nun eine weitere Version des Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck. Er fährt Flüssigwasserstoff. Während des Betankungsvorgangs wird minus 253 Grad Celsius tiefkalter Flüssigwasserstoff in zwei jeweils seitlich am Fahrgestell montierte 40-Kilo-Tanks gefüllt. Durch die besonders gute Isolierung der Fahrzeugtanks kann der Wasserstoff für eine ausreichend lange Zeit ohne aktive Kühlung auf Temperatur gehalten werden.
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Im Bücherregal: Der Bulli des Ostens
26.06.2022 - Während sich der Bulli in dieser Zeit vom T1 bis zum T4 wandelte, blieb sein DDR-Pendant drei Jahrzehnte nahezu unverändert in Produktion. Mit dem Einbau eines Viertakters von VW (sic!) mauserte sich der Barkas B 1000 in der Wendezeit zum B 1000-1. Äußerlich war bis auf die Typenbezeichnung kein Unterschied zu erkennen. Gestalterische Neuentwürfe bezogen sich in all den Jahren nur auf die Frontmaske, und selbst die scheiterten stets aus Kostengründen.
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Neuer Goodyear für schweres Gerät
26.06.2022 - Goodyear hat einen neuen Reifen für Radlader, knickgelenkte Muldenkipper und Grader entwickelt. Nach Analyse der Kundenerfordernisse erhöht der Reifenhersteller mit dem GP-3E nun die Einsatzmöglichkeiten, die Wahl wird einfacher. Trotz großer Unterschiede zwischen den verschiedenen Maschinen – die Anforderungen an die Reifen in den Segmenten L3 (Radlader und Dozer), E3 (Transportfahrzeuge) und G3 (Grader) sind vergleichbar. In der Regel kommen solche Fahrzeuge bei großen Infrastrukturprojekten zum Einsatz.
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Volkswagen beliefert Knaus Tabbert
24.06.2022 - Die Lieferengpässe bei Fiat führen dazu, dass immer mehr Reisemobilhersteller sich nach anderen Basisfahrzeugen als den Marktführer Ducato umschauen. So hat nun Volkswagen Nutzfahrzeuge eine langfristige Vereinbarung mit Knaus Tabbert getroffen. Der Reisemobilhersteller wird auf Basis des T6.1 und des Crafter eigene Fahrzeugkonzepte entwickeln. Der teilintegrierte Tourer Van auf Basis des Transporters wird in Kürze von Knaus vorgestellt und seine Publikumspremiere auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf feiern. Auch auf Basis des VW Crafter sind Wohnmobile in Planung. (aum)
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Kommentar: Stellvertreterkrieg
23.06.2022 - Mit ihren neuen Aussagen zu den Emissionen der synthetischen Kraftstoffe wie e-Fuels ordnet sich die in Brüssel ansässige Umwelt-Lobbyorganisation Transport & Environment (T&E) nun endgültig bei den Aktivisten ein. Bei ihren Argumenten zählt weniger die Wissenschaft als die Kampfkraft gegen den Verbrenner. Offenbar geht in Brüssel und in den diversen europäischen Niederlassungen von T&E die Sorge um, die e-Fuels könnten die Regierungschefs von der Sinnlosigkeit eines Verbrennerverbots überzeugen. Nur mit Panik lässt sich erklären, dass T&E nun „Vergleiche“ vorlegt, die unter falschen Voraussetzungen zu den gewünschten Ergebnissen kommen.
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