04.11.2020 - Nach dem Hybrid-Benziner und dem Diesel im Oktober wird Kia Anfang nächstens Jahres den Sorento auch als Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen. Er verfügt serienmäßig über Allradantrieb und kombiniert einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit einem 95 PS (70 kW) starken Elektromotor. Die Systemleistung liegt bei 265 PS (195 kW). Da die 13,8-kWh-Batterie äußerst Platz sparend untergebracht ist, wird das Kofferraumvolumen nur geringfügig eingeschränkt. Kia nennt für den Fünfsitzer ein Fassungsvermögen von bis 898 Litern bei nach vorn geschobener Rücksitzbank. Beim Siebensitzer stehen mit ausgeklappter dritter Sitzreihe 175 Liter zur Verfügung (jeweils bis Fensterunterkante). (ampnet/jri)
03.11.2020 - Auf dem Weg in die elektrische Zukunft holt BMW ein längst vergessenes Antriebskonzept aus der Schublade. Seit der kleinen Isetta und dem flotten BMW 700 hat es bei den Bayern keine Modelle mit Heckmotor mehr gegeben, und jetzt landet der Antrieb bei den Elektromodellen wieder an der Hinterachse. Nach dem vollelektrischen i3 rollt im kommenden Jahr der iX3 mit Elektroantrieb und Heckmotor an den Start. Dem elektrischen SAV (Sport Activity Vehicle) sollen in den kommenden Jahren noch 25 elektrifizierte Modelle folgen, 13 davon vollelektrisch.
03.11.2020 - Der Arteon, das ist seit dem Abgang des Phaeton die größte Limousine im VW-Programm. Auch wenn sie auf dem Passat basiert, wirkt sie deutlich größer und eindrucksvoller, vor allem jedoch eleganter. Jetzt hat VW den Arteon geliftet und ihm eine Kombiversion zur Seite gestellt, die auf die Bezeichnung Shooting Brake hört, der im Gegensatz zu den ursprünglichen Vertretern dieses Konzepts allerdings ganz konventionell über vier Türen verfügt.
30.10.2020 - Diese Frontpartie provoziert und teilt die Welt der Betrachter in zwei Lager. Von „viel zu aggressiv, zu protzig“ bis zu endlich mal ein „echter Wow-Effekt“ reichen die Urteile über die Neuinterpretation der klassischen BMW-Niere, die seit mehr als 80 Jahren die Modelle der bayrischen Marke schmückt und nun beim 4er-Coupé neu gestaltet wurde. Die Designer sprechen von einer maskulinen Ausstrahlung und zitieren den legendären BMW 328 der dreißiger Jahre als Vorbild. Außerdem suchten die Kreativen nach einer möglichst deutlichen Abgrenzung zur Dreier-Reihe, und das ist ihnen mit dieser Testosteron-Front über alle Maßen gelungen.
29.10.2020 - Als Nachzügler starteten die Japaner 2015 ihr erstes SUV im B-Segment. Dafür umso erfolgreicher. Weltweit stellte der CX-3 allein im vergangenen Geschäftsjahr mit fast 160.000 Exemplaren mehr als ein Drittel aller Mazda-Verkäufe. In Deutschland etablierte sich der Crossover nach dem CX-5 als Nummer 2 im Verkaufsprogramm. Für die überarbeitete Version, die ab sofort für mindestens 20.851 Euro beim Händler steht, rechnet der deutsche Importeur jedoch nur noch mit einem Bruchteil des bisherigen Absatzes. Der Abschwung ist hausgemacht – und das gleich in doppelter Hinsicht.
28.10.2020 - In der Modellreihe steckt eine lange Tradition. Zunächst als Arbeitspferd für die Landwirtschaft und überall dort konzipiert, wo es an befestigten Straßen mangelte, kam das Geländeauto 1948 mit dem Namen Land Rover – ohne weitere Bezeichnung - auf den Markt. Ihm folgten eine ganze Reihe von Generationen und Varianten, bis ihm 1990 der Beiname „Defender“ (Verteidiger) verpasst wurde. Land Rover hatte ihm nämlich just den Discovery (Entdeckung) zur Seite gestellt, da wurde es nötig, einen Beinamen anzunehmen. 2016 endete die Produktion. Das Auto war mit den gängigen EU-Regeln, insbesondere dem Schutz von Fußgängern, nicht mehr vereinbar. Seit diesem Jahr ist nun die komplett neuentwickelte Generation auf den Markt. Nach dem Defender 110 folgt nun auch die kurze Variante 90 mit drei Türen.
27.10.2020 - Hat die Oberklasse noch eine Zukunft? Diese Frage hat man sich bei Daimler schon lange nicht mehr gestellt, verrät Uwe Ernstberger, Leiter der großen Baureihen, im Gespräch. Noch im Auslauf hat man mehr S-Klassen verkauft als die deutlich jüngeren Audi A8 und BMW 7er zusammen. Eine erfreuliche Position für die Schwaben, die gleichzeitig Verpflichtung ist.
27.10.2020 - Die Bayrischen Motorenwerke, selbsternannte Spezialisten für Freude am Fahren, setzen zunehmend auf die Elektrizität als Antriebsenergie, ohne jedoch gleich als „Elektrische Motorenwerke“ in die Zukunft zu fahren. Zwar soll die Modellpalette bis zum Jahr 2030 zu 50 Prozent elektrifiziert sein, doch „natürlich werden wir unsere Verbrennungsantriebe in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickeln“, erklärt ein Markensprecher bei der Vorstellung der überarbeiteten 5er-Modellreihe.
26.10.2020 - Kein anderes Modell im Citroën-Programm verkauft sich besser als der C3. Seit dem Marktstart der aktuellen Generation in 2017 fanden weltweit 850.000 Kunden Gefallen an dem knapp vier Meter kleinen Franzosen, immerhin 40.000 davon auch in Deutschland. Entsprechend vorsichtig fiel die Überarbeitung des Konzernbruders von Peugeot 208 und Opel Corsa aus. Neben einer leicht gelifteten Front gibt es nun mehr Komfort und dreimal so viele Möglichkeiten zur optischen Individualisierung – inklusive Geschmacks-Fauxpas.
24.10.2020 - Der politisch erwünschte Wechsel zur Elektromobilität hat alle großen Autohersteller ergriffen – auch Jaguar Land Rover. Mit dem I-Pace, dem German Car of The Year 2019, und dem kommenden, rein elektrischen XJ tun die Briten alles, um sich den Zwängen anzupassen. Doch die Kunden lieben weiterhin den Verbrennungsmotor – ganz besonders den Diesel.
23.10.2020 - Der Name ist Programm. Invincible, also unbesiegbar, hat Toyota die jüngste Variante seines Pickups Hilux getauft und meint es damit durchaus ernst. Denn dass der Arbeiter in der Modellpalette Nehmerqualitäten hat, musste bereits der begeisterte Autozerstörer Jeremy Clarkson in seinem inzwischen legendären Beitrag für die BBC-Sendung Top Gear erkennen. Obwohl das Team alles Erdenkliche unternahm, um einen Hilux-Pick-up zu zerstören, überlebte der Pritschenwagen alle Attacken, zu besichtigen bei Youtube.
23.10.2020 - „Du brauchst vor der Kurve nicht in den Zweiten runterschalten. Der Motor hat so viel Drehmoment, das packt der locker“. Ich beherzige die Anweisungen aus dem Wagen vor mir. Schließlich weiß der Mann genau was er mir ins Walkie-Talkie spricht. Es ist Christian Menzel, ein sehr erfahrener Rennfahrer und mein heutiger Instruktor hier auf dem Bilster Berg. Er sitzt genauso wie ich in der gelifteten Alfa Giulia oder besser gesagt im 510 PS starken Topmodell Quadrifoglio und zeigt mir unter flottem Tempo die Ideallinie.