Uniti - Aktuelle Meldungen

Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt
09.11.2022 - Die EU-Kommission soll zeitnah eine europaweite Methode zur Erfassung der Emissionen von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus einführen, fordert jetzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn: „Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt – zum Leidwesen des Klimas.“ Reale CO2-Emissionen, die während der Herstellung sowie der späteren Entsorgung des Fahrzeugs und besonders seines Akkus aber auch bei der Produktion des Ladestroms entstehen, würden in diesem Ansatz nicht erfasst, so Kühn. „Für eine faire Evaluation der Klimabilanzen verschiedener Antriebskonzepte sind Daten über die gesamten CO2-Emissionen notwendig.“
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„Elektromobilität erhöht Rohstoffabhängigkeit von China“
02.11.2022 - In der aktuellen geopolitischen Situation warnt Uniti, die Interessenvertretung mittelständischer Mineralölunternehmen, davor, dass mit der Elektromobilität die Rohstoffabhängigkeit von China bei Rohstoffen weiter zunehmen werde. Neben Versorgungsrisiken drohe auch eine Abwanderung von Wertschöpfung aus Deutschland nach China.
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Verbrenner-Aus in Europa: Eine Hintertür bleibt noch offen
28.10.2022 - Trotz wachsender Zweifel an der Elektromobilität: Die Elektro-Lobby hat sich in der EU noch einmal durchgesetzt. In einem „Trilog“-Verfahren haben EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Ministerrat entschieden, ab 2035 die Neuzulassung von Pkw, die im Betrieb auch nur ein Gramm CO2 ausstoßen, zu verbieten. Klimakommissar Frans Timmermans lobt den ersten Schritt des Verbotspakets „Fit for 55“: „Die Einigung sendet ein starkes Signal an Verbraucher und die Industrie.“
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Uniti fordert klares Signal zu e-Fuels
26.10.2022 - Vertreter von EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Ministerrat werden morgen in Brüssel im Trilog den Verordnungsentwurf zur CO2-Flottenregulierung für neue PKW und leichte Nutzfahrzeuge verhandeln. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, müssen klimaneutrale Kraftstoffe darin verankert werden. „Es bedarf jetzt eines regulativen Signals, dass E-Fuels langfristig im Straßenverkehr eingesetzt werden können“, so Europa-Geschäftsführer Matthias Plötzke.
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Synthetischer Kraftstoff bewährt sich im Praxistest
20.09.2022 - Die Abgas- und Verbrauchswerte von e-Fuels liegen auf einem vergleichbaren Niveau der Werte herkömmlicher Kraftstoffe und weit unterhalb der Emissionsgrenzwerte in der EU. Auch bei den technischen Eigenschaften, der Leistung und dem Fahrverhalten sind keine Unterschiede spürbar. Zu diesem Ergebnis kommt ein Praxistest, den der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der ADAC und der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) mit einem VW Golf unternommen haben. Prominente Begleiter der Aktion „e-Fuels for Future“ waren die TV-„Autodoktoren“ Holger Parsch und Hans Jürgen Faul.
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„Ein Schritt zu bezahlbarer CO2-neutraler Mobilität“
15.09.2022 - Nach dem Willen des EU-Parlaments soll der Anteil erneuerbarer Kraftstoffe nicht biologischen Ursprungs im Verkehrssektor bis zum Jahr 2030 mindestens 5,7 Prozent betragen. Der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) hat diese Entscheidung begrüßt. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn sagte, das schaffe Planungssicherheit sowohl für Produzenten als auch für Anwender und werde Anreize für den weiteren Markthochlauf der e-Fuels schaffen. Damit werde ein Schritt zu bezahlbarer CO2-neutraler Mobilität vollzogen. Uniti unterstützt zudem den ebenfalls vom EU-Parlament beschlossenen Mindestanteil für in der Industrie verwendeten grünen Wasserstoff von 50 Prozent bis 2030 bzw. 70 Prozent bis zum Jahr 2035. (aum)
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Spannende Zeiten bringen spannende Erkenntnisse
20.07.2022 - Aktuelle Schmierstoff- und Kraftstoffthemen aus Forschung und Anwendung stehen im Zentrum des diesjährigen UNITI Mineralöltechnologie-Forum am 30./31. August in Stuttgart. Auf die Vertreter der internationalen Kraft- und Schmierstoffwirtschaft warten beim diesjährigen UNITI Mineralöltechnologie-Forum (UMTF) ein Vortragsprogramm und eine Fachausstellung. Das Forum genießt in internationalen Branchenkreisen großes Renommee, weil sich die Vorträge aus der Mineralöl-, der Additiv- und der Automobilindustrie sich durch einen hohen Praxisbezug auszeichnen. Informationen zur Veranstaltung unter www.umtf.de. (aum)
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Praxistest mit e-Fuels gestartet
08.07.2022 - Unter dem Slogan „e-Fuels for Future“ hat Uniti, der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, gemeinsam mit dem ADAC und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ein Praxisprojekt zu CO2-neutralen synthetischen Kraftstoffen gestartet. Unter anderem werden dabei „Die Autodoktoren“, bekannt aus Fernsehen und Youtube, in den kommenden Monaten im Rahmen eines Langzeittests e-Fuels im Alltag einsetzen und von ihren Erfahrungen berichten.
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Umfrage: Die Mehrheit ist gegen ein Verbrennerverbot
04.07.2022 - Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat Ende Juni die Einstellung der Bevölkerung in Deutschland zu synthetischen Kraftstoffen (e-Fuels), zur Elektromobilität sowie zu weiteren verkehrspolitischen Themen abgefragt. Dabei findet sich für ein EU-Neuzulassungsverbot von Benzinern und Dieselfahrzeugen ab 2035 keine Mehrheit, über das die Kommission nach dem Einspruch der Umweltminister noch einmal beraten soll.
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 „Großes Potential für E-Methanol als CO2-neutralen, flüssigen Kraftstoff“
30.06.2022 - Circle K, Teil der kanadischen Couch-Tard-Gruppe, betreibt ein weltweites Tankstellen-Netz und ist gerade dabei, sich für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen. „Wir bauen mit Hochdruck unsere Ladeinfrastruktur in Europa aus - und das mit unseren eigenen Ladesäulen, aber auch in Partnerschaft mit Tesla und Ionity“, erklärt Sjur Haugen, Direktor für Qualität und Entwicklung von Kraftstoffen bei Circle K Europa.
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Fazit zum Kompromiss der Umweltminister fällt positiv aus
29.06.2022 - So ganz zufrieden mit dem Beschluss der EU-Umweltminister von gestern ist der der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI nicht. Zwar gegrüßt er, dass die Minister in ihrem Beschluss die zentrale Bedeutung erneuerbarer Kraftstoffe für den Klimaschutz und den Erhalt bezahlbarer Mobilität unterstrichen haben. Doch hätten sie bereits vorliegende konkrete Vorschläge für ein Anrechnungssystem, das den Hochlauf der Produktion erneuerbarer Kraftstoffe fördern würde, bei der Tagung in Luxemburg nicht aufgegriffen.
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Kommentar: Stellvertreterkrieg
23.06.2022 - Mit ihren neuen Aussagen zu den Emissionen der synthetischen Kraftstoffe wie e-Fuels ordnet sich die in Brüssel ansässige Umwelt-Lobbyorganisation Transport & Environment (T&E) nun endgültig bei den Aktivisten ein. Bei ihren Argumenten zählt weniger die Wissenschaft als die Kampfkraft gegen den Verbrenner. Offenbar geht in Brüssel und in den diversen europäischen Niederlassungen von T&E die Sorge um, die e-Fuels könnten die Regierungschefs von der Sinnlosigkeit eines Verbrennerverbots überzeugen. Nur mit Panik lässt sich erklären, dass T&E nun „Vergleiche“ vorlegt, die unter falschen Voraussetzungen zu den gewünschten Ergebnissen kommen.
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