Verhandlungen - Aktuelle Meldungen

ZF plant Abbau von rund 7600 Stellen
01.10.2025 - Nach intensiven Verhandlungen hat sich der Technologie-Zulieferer ZF mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Restrukturierung der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien (Division E) verständigt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des größten Geschäftsbereichs des Konzerns aus eigener Kraft zu sichern und eine Ausgliederung abzuwenden. Damit bleibt die Pkw-Antriebstechnik integraler Bestandteil des Unternehmens.
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Betriebe unter Druck
28.05.2025 - Der Caravaning-Markt steht nach dem Corona-Boomjahren trotz einer leichten Erholung weiter unter Druck. Vor allem die teure Vorfinanzierung der Lagerfahrzeuge schmerzt die Händler und hat in Einzelfällen bereits zu Insolvenzen geführt. Für den Endkunden bietet dies aber die Chance auf gute Preisverhandlungen. Mehr als die Hälfte aller Händler haben zuletzt bei wenigstens einem Fahrzeug drauflegen müssen. Die Stimmung in der Branche ist daher verhalten. Mehr als jeder dritte Betrieb erwartet für dieses Jahr einen Rückgang des Geschäftes. (aum)
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Vorschau: Was macht Renault richtig und was sagt Mahle?
11.04.2025 - Auf dem Pariser Autosalon war der Renault Emblème noch eine Konzeptstudie, jetzt zeigen die Franzosen das Serienmodell. Das Besondere ist sein neuartiger Hybridantrieb, denn der Familien-Crossover kombiniert einen batterieelektrischen Antrieb mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle. Unser Autor Guido Borck hat sich den Emblème genauer angesehen, der zudem als erstes Fahrzeug die künftige Designsprache der Marke tragen wird. Und da wir schon einmal dabei sind: Was macht Renault besser als Volkswagen? Die französische Autobauer scheint von der aktuellen Krise unbeeindruckt. Firmenchef Luca der Meo macht vieles richtig und kann sich freuen, nicht in China oder den USA vertreten zu sein.
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Strafzölle auf Autoexporte in die USA
27.03.2025 - US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung wahrgemacht und die Zölle auf Autoeinfuhren auf 25 Prozent erhöht. Die Regelung tritt Mitte nächster Woche in Kraft. Ersatzteile sollen für zunächst einen Monat ausgenommen sein. Bislang wurden auf nicht in den USA gefertigte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge 2,5 Prozent Zoll erhoben, während die EU zehn Prozent verlangt.
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Uniti: Kraftstoffwende gehört in die Koalitionsverhandlungen
28.02.2025 - Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, hat die Neupositionierung des Verbands der Automobilwirtschaft zu erneuerbaren Kraftstoffe begrüßt. Bislang habe die Automobilindustrie vor allem auf ein Aufschieben der drohenden Strafzahlungen bei Überschreiten der CO2-Flottenziele gedrängt, Alternativen dagegen nur wenig beachtet, so Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn. Der VDA-Vorstand habe sich inzwischen dafür ausgesprochen, dass zukünftig auch die Klimaschutzwirkung erneuerbarer Kraftstoffe im Rahmen der CO2-Flottengrenzwertverordnungen für Pkw und Lkw berücksichtigt wird.
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GTÜ bringt einen revolutionären Prototyp mit
07.02.2025 - Ein ebenso seltenes wie revolutionäres Automobil bringt Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) zur Retro Classics 2025 in Stuttgart (27.2.–2.3.) mit: Das Einzelstück „Leichtbau Maier“ aus dem Jahr 1935 wird am Stand der Prüforganisation in Halle 1 zu sehen sein.
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Honda und Nissan sprechen über Fusion
23.12.2024 - Honda und Nissan führen Gespräche über eine Fusion. Dies berichten mehrere Medien. Damit würde der drittgrößte Autokonzern hinter Toyota und Volkswagen entstehen. Auch Mitsubishi könnte möglicherweise dazugehören, da Nissan mit knapp einem Viertel an der Marke beteiligt ist. Noch sind beide Teil der Allianz mit Renault. Den Berichten nach sollen die Verhandlungen zwischen Honda und Mitsubishi zum Sommer nächsten Jahres abgeschlossen werden. (aum)
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„Strafzölle sind das falsche Signal“
04.10.2024 - Gegen Bedenken aus Deutschland hat sich die Mehrheit der EU-Länder für Strafzölle gegen chinesische Elektroautos ausgesprochen. Brüssel wirft China vor, die Fahrzeuge staatlich zu subventioniren und so den Wettbewerb zu verzerren. Künftig soll die EU-Kommission Strafzölle von bis zu 35,3 Prozent einführen können.
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Tarifrunde bei Volkswagen hat begonnen
25.09.2024 - Erwartungsgemäß ergebnislos ist das erste dreistündige Gespräch zu Beginn der neuen Tarifrunde bei Volkswagen verlaufen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage hatten der Autohersteller und die IG Metall die ursprünglich erst für Ende Oktober geplanten Verhandlungen vorgezogen. Konzernchef Oliver Blume hatte Anfang des Monats die Aufkündigung der Beschäftigungsgarantie angekündigt und auch Werkschließungen nicht ausgeschlossen. Diese Fragen werden derzeit zusätzlich zur Gewerkschaftsforderung nach sieben Prozent mehr Lohn verhandelt, die VW mit dem Hinweis auf die dringend gebotene Wettbewersbfähigkeit ablehnt. Die Friedenspflicht endet zum 30. November. (aum)
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E-Go stellt erneut Insolvenzantrag
09.03.2024 - E-Go (Eigenschreibweise: e.GO) hat beim Amtsgericht Aachen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wurde. Bereits vor vier Jahren war das Start-up, das ein urbanes viersitziges Elektroauto baut, schon einmal pleite. Die Next.e.GO Mobile SE beschäftigt zurzeit rund 320 Mitarbeirter. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Dr. Claus-Peter Kruth bestellt.
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Bundesregierung will dem EU-Verbrennerverbot nun doch zustimmen
09.02.2024 - Bei der Abstimmung zum geplanten Verbrenner-Aus in der EU drohte mit der Enthaltung Deutschlands ein weiteres „German Vote“. Aber die Bundesregierung rang sich nun doch noch eine Zustimmung zum Verbrennerverbot ab. Das meldet „Handelsblatt online“. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) habe seinen Widerstand zu einer Deutschen Zustimmung aufgegeben. Der Kompromiss: Eine Fußnote zum Einsatz von e-Fuels. Darüber hinaus einigte sich die Bundesregierung demselben Bericht zufolge auf eine gemeinsame Position zu Lkw-Abgasen.
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Europäischer Rat vertagt CO2-Flottenregulierung für Lkw
07.02.2024 - Aufgrund des sich abzeichnenden Fehlens einer Mehrheit hat der Europäische Rat die für heute angesetzte Abstimmung über das Ergebnis der Trilogverhandlungen zur CO2-Flottenregulierung für schwere Nutzfahrzeuge von der Tagesordnung genommen. Uniti, der Bundesverband Energie Mittelstand, begrüßt, dass der im Januar gefasste Trilogbeschluss für ein pauschales de facto Verbrenner-Aus für neue Lkw und Busse damit noch einmal auf den Prüfstand kommt. Die Zeit sollte genutzt werden, auch den Klimaschutzbeitrag erneuerbarer Kraftstoffe in der CO2-Flottenregulierung anzuerkennen, sagte Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
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