Verhandlungen - Aktuelle Meldungen

Umweltminister müssen größer denken und schneller agieren
29.06.2022 - Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), gießt Wasser in den Wein der Freude über den Verzicht der EU-Umweltminister auf ein Verbrennerverbot. Die Einigung im Rat lasse vieles im Unklaren und sieht immer noch ein faktisches Verbrennerverbot 2035 vor, sagt Müller. „Bei e-Fuels scheint es nur für eine Absichtserklärung gereicht zu haben, deren Umsetzung offen ist.“ Außerdem mahnt Müller die Rahmenbedingungen für den Hochlauf der E-Mobilität an, besonders für den Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur.
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Verbrennerverbot scheitert an den Umweltministern
29.06.2022 - Aus für das angekündigte Aus für den Verbrennungsmotor. Die für Umwelt zuständigen Ministerinnen und Minister der 27 EU-Staaten einigten sich in der Nacht zum Mittwoch darauf, dass in der EU ab 2035 nur noch Fahrzeuge mit klimaneutralem Antrieb neu zugelassen werden dürfen. Die bisher von den Institutionen vorgeschriebene Definition für „emissionsfrei“ soll gegen „klimaneutral“ getauscht werden. Der Kompromiss muss nun mit dem EU-Parlament ausgehandelt werden, das ein Verbot für Verbrenner beschlossen hatte.
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Umweltrat verhandelt heute in Luxemburg über Verbrennerverbot
28.06.2022 - Einen langen Tag mit harten Verhandlungen erwartet die deutsche Umweltministerin Steffi Lemke (Die Grünen) heute bei der Tagung des Umweltrats in Luxemburg. Entschieden werden soll heute über das Verbot für den Verbrennungsmotor ab 2035. Lemke kündigte an, sie werde einem Verhandlungsergebnis zustimmen, wenn die Kernforderung erfüllt ist: Keine Neuzulassungen von Fahrzeugen, die im Betrieb Kohlendioxid ausstoßen. Die Bundesregierung wird demnach auch weiterhin nicht das Klima im Blick haben, sondern die Elektromobilität durchsetzen wollen. In einem Interview mit dem „Morgenmagazin“ von ARD und ZDF nannten die Ministerin allerdings auch Ausnahmen wie Feuerwehren, Schiffe und Luftverkehr. (aum)
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Volkswagen will Porsche an die Börse bringen
22.02.2022 - Volkswagen bereitet offenbar den Börsengang von Porsche vor. Dies berichten heute mehrere Medien. Der Wolfsburger Konzern will allerdings mehrheitlich die Kontrolle über den Stuttgarter Sportwagenhersteller behalten. Derzeit werde mit der Porsche Holding, Großaktionär bei VW, über das Verfahren gesprochen, heißt es. Die Verhandlungen sollen bereits recht weit fortgeschritten sein. Mit einem Börsengang könnten die Familien Piech und Porsche wieder direkten Zugriff auf die Marke bekommen statt derzeit nur indirekt über die Porsche SE. (aum)
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Mit Gewalt zum Batterieantrieb?
19.02.2022 - Rund 15 Millionen batterieelektrisch angetriebene Pkw sollen nach Plänen der Bundesregierung auf deutschen Straßen spätestens 2030 unterwegs sein. Nach Einschätzung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) in Berlin sowie der Transport & Environment (T&E) in Brüssel, nach eigener Meinung führende nichtstaatliche europäische Organisation für nachhaltigen Straßenverkehr, ein nicht zu realisierendes Vorhaben. Denn laut Überlegungen beider Verbände werden es rund vier Millionen weniger sein. Grund sei die derzeit von der EU-Kommission geplante Reduzierung des CO2-Ausstoßes europäischer Neuwagen um „nur“ 55 Prozent bis 2030. Diese müsse härter und höher ausfallen.
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Ohne „Kraftstoffe der Zukunft“ keine Verkehrswende
31.01.2022 - Sie hatten sich viel vorgenommen, der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE, die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB) und der Fachverband Biogas e.V. (FvB). Als Veranstalter des 19. Internationalen Fachkongresses für erneuerbare Mobilität ließen sie unter dem anspruchsvollen Titel „Kraftstoffe der Zukunft“ mehr als 60 Redner die Frage diskutieren, welchen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Einsatz und die Weiterentwicklung von erneuerbaren Kraftstoffen leisten könne. Insgesamt umfasste das fünftägige Mammutprogramm 15 Arbeitskreise beziehungsweise Diskussionsrunden.
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23.11.2021 - Der UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen nutzt die Gunst der Stunde der Ampelverhandlungen um den Koalitionsvertrag. Für den Verband fand das Meinungsforschungsinstitut „forsa“ jetzt heraus, die Mehrheit der Autofahrer würden einen Verbrennungsmotor mit klimaneutralem Kraftstoff (E-Fuels) dem Elektroauto vorziehen. Gleichzeitig lehnt die große Mehrheit der Bevölkerung sowohl ein Verbrennerverbot als auch die einseitige Förderung der Elektromobilität ab.
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27.10.2021 - Nun hat sich auch der ADAC entschlossen, sich für die Fahrer von Personenwagen mit Verbrennungsmotoren einzusetzen: Der Club tritt der „eFuel Alliance“ bei, einer Interessengemeinschaft, die sich für die industrielle Produktion von synthetischen flüssigen Kraft- und Brennstoffen aus erneuerbaren Energien einsetzt. Ziel ist die politische Akzeptanz und regulative Berücksichtigung von E-Fuels als bedeutender Beitrag für nachhaltigen Klimaschutz. Der ADAC sagt heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Allianz in Berlin, die Perspektive des Verbraucherschutzes in die gemeinsame Arbeit einzubringen.
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12.08.2021 - Der Automobilsalon am Genfer See war seit Jahrzehnten ein fester Termin für die automobile Welt – bis Corona kam und die Messe zweimal ausfallen musste. Die beiden Absagen stellten die Organisatoren zudem vor erhebliche finanzielle Probleme, sodass die Zukunft der Veranstaltung – mit 600.000 Besuchern immerhin die größte ihrer Art in der Schweiz – nach 90 Ausgaben vor dem Aus stand. Hinzu kamen Auseinandersetzungen mit dem Kanton Genf, die die Zukunft der Veranstaltung in Frage stellten. Doch jetzt scheint die Zukunft der „Geneva International Motorshow“ (Gims) nach Schweizer Medienberichten gesichert zu sein.
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26.07.2021 - Am 26. September 2021 Punkt 18 Uhr werden die Wahllokale schließen und die ersten Prognosen über die Zusammensetzung des Deutschen Bundestags über die Bildschirme flimmern. Bis dahin haben Wahlkämpfer aus 53 Parteien aller Couleur landauf, landab mit Plakaten, Reden, kleinen Geschenken und großen Versprechungen um die Gunst der Wähler für eine der 53 zur Wahl zugelassenen Parteien gerangelt. Realistische Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben allerdings nur sieben, nämlich diejenigen die auch jetzt schon als Volksvertreter das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik bilden.
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10.06.2021 - Das von MAN im Rahmen der Umstrukturierung zur Disposition gestellte Nutzfahrzeugwerk in Steyr bleibt erhalten und damit auch tausende Arbeitsplätze in der Region. Das Unternehmen verkauft alle Anteile an MAN Truck & Bus Österreich an die Beteiligungsgesellschaft WSA. Die will unter dem Namen der Traditionsmarke Steyr eine Auftragsproduktion von Nutzfahrzeugen und Nutzfahrzeugteilen im Werk aufbauen. MAN wird dabei noch zwei Jahre lang die Baureihen TGL und TGM in Steyr bauen lassen. Zudem wird WSA weiter Komponenten fertigen und Kunststoffteile lackieren. Auch hier wurden die Laufzeiten teilweise verlängert.
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05.04.2021 - Corona zum Trotz: Über sieben Millionen Gebrauchtwagen wechselten im vergangenen Jahr den Besitzer. Gerade bei Privatverkäufen hoffen viele auf ein Schnäppchen. Damit nichts schief geht, empfiehlt sich ein Musterkaufvertrag. Der lässt sich auf den Internetseiten der meisten Versicherer herunterladen. Wichtig ist, Datum und Uhrzeit der Fahrzeugübergabe festzuhalten und die Kfz-Versicherungsfrage zu klären, betont die HUK-Coburg. Besteht der Vertrag fort oder wird er gekündigt?
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