Verkehr - Aktuelle Meldungen

Deutz-Vorstand Markus Müller: "Im Verbrenner steckt Potential"
07.03.2023 - Deutz ist nicht nur ein Traditionsunternehmen, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Jetzt spricht Technik- und Vertriebsvorstand Dr. Markus Müller Klartext: Zum Verbrennungsmotor gibt es in vielen Bereichen auch in Zukunft keine Alternative, doch die Lieferantenbasis erodiert bereits. Die Märkte außerhalb Europas werden wichtiger. Und Deutz profitiert von der Konsolidierung des Marktes. Müller sprach mit unserem Autor Jens Meiners.
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Europa muss Konzept für klimaneutrale Kraftstoffe liefern
06.03.2023 - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wiederholte bei der Pressekonerenz nach Abschluss der Kabinettsklausur im brandenburgischen Hotel Meseberg die Forderung der Bundesregierung nach einem Konzept für den Einsatz klimaneutraler Kraftstoffe nach 2035. Scholz wies auf eine entsprechende Vereinbarung mit EU-Kommission hin, nach der die EU den Weg für solche e-Fuels und andere klimafreundlich Kraftstoffe aufzeigen muss. Liege dieser Vorschlag vor, könne Deutschland zustimmen, erklärte der Bundeskanzler.
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E-Fuels: Von 70 Cent bis zehn Euro
06.03.2023 - Nachdem Berlin sein Veto angedroht und Brüssel seine eigentlich für morgen geplante Entscheidung vertagt hat, rücken synthetische und biobasierte Kraftstoffe wieder stärker in den Blickpunkt einer ausschließlich auf Elektromobilität fokussierten Klimadebatte bei der CO2-Reduzierung im Straßenverkehr. Während Mineralölverbände positiv auf die neu angestoßene Debatte reagieren, sind Verbraucher vor allem wegen der möglichen Kraftstoffkosten verunsichert. Die Bundesregierung rechnet derzeit mit rund 4,50 Euro für einen Liter e-Fuel. Ein Unternehmen, das den alternativen Kraftstoff bald in Berlin anbieten will, spricht von fünf bis sechs Euro. Das Handelsblatt schreibt sogar von zehn Euro. Andere nennen weit niedrigere Zahlen.
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Mitsubishi ASX: Bis auf einen sind alle elektrifiziert
06.03.2023 - Der ab sofort lieferbare neue ASX von Mitsubishi stammt aus der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz und ist der Zwillingsbruder des Renault Captur. Äußerlich unterscheidet sich der Crossover von seinem französischen Bruder nur an geringfügig an dem Markenlogo an der Front und dem Schriftzug am Heck. Die Preise für den ASX, der nur mit Vorderradantrieb erhältlich ist, beginnen bei 24.690 Euro für den 91 PS (67 kW) starken 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner. Alle anderen Antriebe sind elektrifiziert.
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Die Top Ten der Woche bei der Autoren-Union Mobilität
06.03.2023 - Die kommende Woche wird spannend, weil sich gegen das Verbot des Verbrennungsmotors eine Front bildet – in Deutschland der Verkehrsminister, sein Parteivorsitzender und die Fachleute, die dem Verbrenner abschwören mussten und jetzt wieder die Stimme erheben, die Ministerpräsidentin von Italien, die bulgarische Regierung und ein paar Top-Manager der Automobilindustrie. Der Shitstorm wird gewaltig sein, die heimliche Freude aber auch.
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Beim Elektroauto neigen die Bremsen zum Einschlafen
05.03.2023 - Elektrofahrzeuge schneiden bei ihrer ersten Hauptuntersuchung (HU) sehr unterschiedlich ab. Das zeigt eine Sonderauswertung des aktuellen TÜV-Reports der vier gängigen Modelle BMW i3, Nissan Leaf (ZE1), Renault Zoe und Tesla Model 3. Die Prüfer fanden besonders häufig Mängel bei den Bremsen und am Fahrwerk. Schlusslicht mit den meisten Mängeln an der Bremse war das Tesla Model 3.
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Der Fahrradweg ist kein gesetzloser Raum
05.03.2023 - Mit dem aktuellen Bußgeldkatalog will der Gesetzgeber Radfahrer und Fußgänger besser schützen und packt Raser oder Falschparker bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln deutlich fester an. Doch wie sieht es aus, wenn Radler sich nicht an die Vorschriften halten? Der Bußgeldkatalog sieht nicht nur für Kfz-Fahrer Verwarn- und Bußgelder vor. Auch Fahrradfahrer müssen mit Konsequenzen rechnen, wenn sie gegen die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) verstoßen.
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Auto und Motorrad bleiben Fortbewegungsmittel der Wahl
04.03.2023 - Auto und Motorrad bleiben mit Abstand die beliebtesten Fortbewegungsmittel der Deutschen. Mehr als zwei Drittel aller Wege werden damit zurückgelegt. Das ist eines der bis ins Jahr 2051 reichenden „Gleitende Langfrist-Verkehrsprognose“ von Intraplan, die Bundesverkehrsminister Volker Wissingam am Freitag in Berlin vorlegte. Danach wird der Verkehr überall in Deutschland zulegen, besonders stark im Güterbereich.
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Vorschau: Superstarkes SUV und extrem schnittige Limousine
03.03.2023 - Nun also auch Ferrari: Ohne SUV scheint es bei kaum einem Hersteller noch zu gehen. Purosangue nennt sich der fünftürige Crossover aus Maranello, der sich mit 725 PS als weltstärkstes Fahrzeug seines Segments präsentiert. Unser Autor Guido Reinking hat sich ans Steuer gesetzt und aufs Gaspedal gedrückt.
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„Durch die Medien geistern absurd hohe Literpreise“
03.03.2023 - Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft hat heute die ursprünglich für den 7. März angesetzte Abstimmung über ein Neuzulassungsverbot für Verbrenner-Pkw ab dem Jahr 2035 vorerst abgesagt. Das nutzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (UNITI) noch einmal für die alternativen Kraftstoffe – die sogenannten e-Fuels – zu argumentieren und nach Ansicht des Verbands, der 90 Prozent der deutschen Mineralölunternehmen vertritt, falsche Aussagen zu Preisen und Effizienz synthetischer, grünstrombasierter Kraftstoffe zu widerlegen.
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Fakten für die Verbrenner-Diskussion: Ein Leitfaden
03.03.2023 - Befürworter gaben sich nach der Abstimmung im EU-Parlament nur wenig Mühe, ihren Triumph über das sogenannte „Verbrennerverbot“ zu verbergen. Gemeinsam, fraktions- und länderübergreifend war der batterieelektrische Personenwagen als einziger Ausweg aus der Klimakrise festgeschrieben worden. Doch jetzt regt sich offener Widerstand in Deutschland, Italien, Bulgarien, bei Verbänden und Herstellern. Ein Shitstorm braust über das Land. Jetzt sollte jeder gewappnet sein. Deswegen hier noch einmal die entscheidenden Argumente:
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Airoh und Autoliv entwickeln Airbaghelm weiter
03.03.2023 - Airoh arbeitet nach der Präsentation einer Vorstudie auf der EICMA im vergangenen Jahr weiter an einem Airbaghelm für Motorradfahrer. Er soll im Falle eines Falles den Aufprall bei einem Sturz vor allem im Bereich der Stirn abfedern. Ausgelöst wird er durch eine Gaskartusche, die unter einer Hutze hinten am Helm steckt. Der Airbag selbst entfaltet sich durch Aufklappen bestimmter Bereiche der Außenschale. Bislang sind über zwei Jahre gemeinsame Entwicklungsarbeit mit Autoliv in den Helm geflossen. Wann er serienreif sein könnte, ist noch unklar. Jetzt geht es in der weiteren Entwicklung erst einmal um die sensorischen Parameter für das Auslösen des Kopfairbags. (aum)
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