Werke - Aktuelle Meldungen

26.03.2020 - Aufgrund der sich zuspitzenden Situation durch das Corona-Virus haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat von Daimler beschlossen, ab 6. April für einen Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche Kurzarbeit zu beantragen. Sie soll zunächst bis zum 17. April gelten. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmend schwieriger werdenden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Von der Maßnahme sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen. Notwendige Grundfunktionen und Zukunftsprojekte sind ausgenommen. Die konkrete Ausgestaltung der Kurzarbeit wird jetzt standortspezifisch in lokalen Betriebsvereinbarungen geregelt, die gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung abgeschlossen werden.
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26.03.2020 - Die ZF Friedrichshafen AG hat ihre Ziele erreicht, wenn auch nur die im Sommer 2019 an die Situation angepassten. Mit 36,5 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz leicht unter dem Vorjahreswert von 36,9 Mrd. Euro (minus 1,9 Prozent). Das EBIT betrug 1,5 (2018: 2,1) Mrd. Euro, die EBIT-Marge lag bei 4,1 (2018: 5,6) Prozent. ZF beschäftigte Ende Dezember weltweit 147.797 (2018: 148.969) Mitarbeiter. Aktuell bereitet sich das Unternehmen darauf vor, die Werke in Europa und den USA nach dem Stopp wieder hochzufahren. In Asien ist die Produktion bereits wieder angelaufen.
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25.03.2020 - Nach einer Berechnung des internationalen Marktbeobachters Berylls für die Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" werden im März und im April in Europa 810.000 Autos weniger gebaut als geplant. 2019 wurden in Europa rund 15 Millionen Fahrzeuge produziert. Aktuell haben der Berylls-Analyse zufolge fast 100 Automobilwerke plus zahllose Produktionsstätten der Zulieferer ihre Arbeit unterbrochen. Am stärksten betroffen ist Deutschland. Hier erwarten die Analysten ein Minus von 249.000 Fahrzeugen.
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25.03.2020 - Reiseverbote, Produktion heruntergefahren, Caravans und Wohnmobile müssen stehen bleiben. Das trifft die erfolgsverwöhnte Caravaning-Branche hart, wenngleich es umfangreiche Reserven gibt und die Zeichen langfristig wieder Entspannung signalisieren. Über den Stand der Dinge und die Aussichten sprachen wir mit Daniel Onggowinarso, dem Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verband Deutschland.
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24.03.2020 - Als Reaktion auf die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus passt Mazda die Produktion an. In der Zeit zwischen dem 28. März und 30. April wird in den japanischen Stammwerken Hiroshima und Hofu die Produktion für 13 Tage vollständig ausgesetzt sowie an acht Tagen nur im Einschichtbetrieb gearbeitet. Mazda beabsichtigt, einen Teil der ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Produktion in das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021, also von Juli bis September 2020, zu verlagern.
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23.03.2020 - Die Corona-Krise beschäftigt nicht nur uns in unserem alltäglichen Leben, sondern hat auch immer größere, noch unvorhersehbare und unvorstellbare Folgen für unsere Wirtschaft. Auch der Autohandel hat keine Chance, dem zu entkommen. Mit der Schließung der Verkaufsräume steht auch diese Branche auf der Kippe.
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22.03.2020 - Wenn jemand den Teufel mit dem Beelzebub austreibt, dann ersetzt er ein Übel durch ein anderes, zumeist noch schlimmeres. Davon berichtet schon Apostel Matthäus in seiner Fassung des Neuen Testaments der Bibel, als er die Reaktion der theologischen Obrigkeit im antiken Judentum wegen dessen Ärger über die wundersame Heilung eines Besessenen durch Jesus am eigentlich arbeitsfreien Sabbat kritisierte: „Aber als die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Er treibt die bösen Geister nicht anders aus als durch Beelzebub, ihren Obersten.“
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20.03.2020 - Nach der Schleißung der Werke in Tschechien und den zunehmenden Beschränkungen für den Handel, hat Skoda für seine deutschen Vetriebspartner mehrere Unterstützungsmaßnahmen beschlossen. Dazu gehören unter anderem die vorübergehende Ausdehnung der Zahlungsziele für alle noch vom Importeur zu liefernden Fahrzeuge auf 120 Tage. Im Vertrieb werden die Bonusziele im ersten Quartal unabhängig von der Zielerreichung auf 100 Prozent gesetzt. Überdies werden die Verkaufsprogramme des ersten Quartals auch im zweiten Quartal weitgehend fortgeführt, um den Händlern Planungssicherheit zu geben. Die Abwicklung von Prämienzahlungen erfolgt mit besonderer Intensität.
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20.03.2020 - Mitsubishi in Deutschland hat Hilfen beschlossen, um die über 500 deutschen Händler während der Coronakrise zu unterstützen. So ergreift der Importeur Maßnahmen, um die Ersatzteilversorgung aufrecht zu erhalten und verdoppelt die zinsfreie Zeit für Händlerbetriebe auf 180 Tage. Händler können individuelle Anträge auf die Verlängerung von Abschlagszahlungen oder Endfälligkeiten stellen. Durch kontinuierlichen Kontakt sollen schnelle Lösungen für entstehende Probleme gefunden werden.
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20.03.2020 - Skoda hat in seinen tschechischen Werken in Mladá Boleslav, Kvasiny und Vrchlabí wegen der Corona-Pandemie die Produtkion in Absprache mit dem Volkswagen Konzern und der Gewerkschaft zunächst für zwei Wochen gestoppt. Der Wiederanlauf ist nach jetzigem Stand für den 6. April vorgesehen. Währenddessen ist die Produktion in den chinesischen Skoda-Werken wieder angelaufen.
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19.03.2020 - Wegen zunehmender Risiken durch die beschleunigte Corona-Entwicklung und des Abrisses der Lieferkette hat MAN seine Lkw-Produktion in München heute vorübergehend gestoppt. An den anderen Standorten wird die Produktion individuell heruntergefahren. Am Dienstag hatte das Unternehmen bereits Kurzarbeit ab der kommenden Woche angekündigt. Auch in den ausländischen Werken wird die Fahrzeugfertigung zurückgefahren. Der Betrieb der Vertriebs- und Servicestandorte weltweit soll so lange wie möglich in vollem Umfang aufrechterhalten werden. (ampnet/jri)
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19.03.2020 - ZF reagiert auf die aktuelle Corona-Lage und Produktionsstopps seiner Kunden sowie auf das Schutzbedürfnis einer Beschäftigten mit Kurzarbeit in den deutschen Werken. In Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung werden Teile der Produktion und Verwaltung heruntergefahren und die Einkommen der Mitarbeiter weitgehend abzusichern. Das Unternehmen setzt dabei auf den kombinierten Einsatz von 25 Prozent Gleitzeit und 25 Prozent Urlaubszeit sowie 50 Prozent Kurzarbeit.
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