Ford fährt ab 4. Mai die Werke langsam wieder hoch
Die Produktion beginnt zunächst auf einem niedrigeren Niveau. Im Vordergrund stehen dabei Fahrzeuge, für die konkrete Kundenbestellungen vorliegen. Je nach Leistungsfähigkeit der Zulieferbetriebe, nationalen Transportbeschränkungen sowie der Nachfrage auf Schlüsselmärkten wie Deutschland, wo der Autohandel seit vergangener Woche wieder geöffnet ist, werden die Fertigungsanlagen in den kommenden Monaten auf volle Kapazität hochgefahren.
Begleitet wird die Fahrzeug- und Motorenfertigung von Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen des von Ford zur Verfügung gestellten Mund-Nasen-Schutzes auf dem gesamten Werksgelände. Wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind Schutzvisiere Pflicht. Wenn es erforderlich ist, werden Arbeitsbereiche neu organisiert und weiterhin, wenn möglich, von zu Hause gearbeitet. Bei jeder Person, die ein Werksgelände von Ford betritt, wird die Körpertemperatur gemessen. Alle Beschäftigten müssen täglich ihre gesundheitliche Verfassung im Rahmen einer Selbsteinschätzung erfassen, bevor sie zur Arbeit kommen.
Ford hat mit einer eigenen Produktion von Mund-Nase-Masken und Schutzvisieren für den Eigenbedarf begonnen. Damit soll der strapazierte Markt für Schutzausrüstung im Gesundheitswesen entlastet werden. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 28.04.2020
