Wirtschaft - Aktuelle Meldungen

Toyota erhält Zuschlag für Wasserstoff-Förderung
21.12.2024 - Toyota hat vom japanischen Wirtschafts- und Industrieministerium den Zuschlag zur staatlich geförderten Produktion von Brennstoffzellen und für ein Wasserelektrolyse-System für die Wasserstoffversorgung erhalten. Das Unternehmen will sowohl mit staatlichen Einrichtungen als auch mit anderen Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern sowie Kunden zusammenarbeiten, um den Aufbau einer Wasserstoffgesellschaft und die breite Einführung von Brennstoffzellen voranzutreiben. Bis 2030 will Toyota eine Führungsrolle auf dem wasserstoffbasierten Nutzfahrzeugmarkt einnehmen. Insbesondere in Europa und Amerika, wo die entsprechende Nachfrage wächst, wird mit einem Absatz von bis zu 75.000 Einheiten gerechnet. Hierzu soll auch das Wasserelektrolyse-System beitragen. (aum)
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20.12.2024 - Der Bundesrat hat heute über eine Entschließung zum Schutz des Wirtschafts- und Automobilstandortes Deutschland beraten und sie verabschiedet. Die Initiative des Saarlandes beinhaltet vor allem die Forderung an die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für eine Überprüfung des Verbrennerverbots schon im nächsten Jahr einzusetzen, auf eine Änderung des Stufenmodells bei den CO2-Grenzwerten hinzuwirken und auf ein Aussetzen der drohenden Strafzahlungen für die deutschen Automobilhersteller zu drängen. Gerade letztere, so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, seien im kommenden Jahr eine Gefahr „in der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage, da der Absatz an Elektroautos bereits seit einem Jahr stagniert und absehbar ist, dass sie dadurch die Zielvorgaben der CO2-Flottengrenzwerte auch für 2025 nicht erreichen werden“.
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Uniti: Verbrenner-Aus kann zu wirtschaftlicher Kernschmelze führen
16.12.2024 - „Arbeitsplätze sichern und Klima schützen! Mit Verbrenner und E-Fuels!“ Diese Botschaft sendet der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, derzeit mit einer Plakataktion rund um den Volkswagen-Stammsitz in Wolfsburg. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn warnt davor, dass das Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen „zu einer wirtschaftliche Kernschmelze“ im Autoland Deutschland führen könne.
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Deutschland hinkt bei Billigflügen hinterher
13.12.2024 - Zweimal im Jahr beleuchtet das Institut für Luftverkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt den Markt preisgünstiger Flugangebote, so genannter Low Cost Carrier („Billigflieger“). Die aktuelle Analyse des Angebots im Sommer dieses Jahres und die Preisentwicklung im Herbst zeigt: Während der europäische Markt im Vergleichszeitraum mit zwei Prozent Wachstum über den Werten von 2019 liegt, erreicht der deutsche Markt das Vor-Corona-Niveau weiterhin nicht. Gründe hierfür sind unter anderem höhere Steuern, Gebühren sowie ein rückläufiges innerdeutsches Angebot.
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11.12.2024 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) strebt an, sich nach der Bundestagswahl im Februar künftig stärker Gehör in politischen Entscheidungsprozessen zu verschaffen und sich noch mehr für die Belange der über 470.000 Beschäftigten und 40.000 Betriebe und Autohäuser einzubringen. Angesichts des festgefahrenen Hochlaufs der Elektromobilität und der augenblicklichen Krise bei den Herstellern und Zuliefern sei klar, dass die Politik dringender denn je Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Automobilstandort Deutschland ergreifen müsse. Vor diesem Hintergrund hat der Kfz-Branchenverband zehn Forderungen für die anstehende Bundestagswahl formuliert.
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Essen 2024: Die Faszination Auto ist ungebrochen
09.12.2024 - Die gestern zu Ende gegangene Essen Motor Show hat in diesem Jahr über 200.000 Besucher gehabt. Rund 500 Aussteller sorgten für ein abwechslungsreiches Erlebnis rund um Sportwagen, Rennsport, Tuning und Oldtimer. Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, sprach vor dem Hintergrund der derzeit politisch und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten von einer mehr als zufriedenstellenden Resonanz.
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VDIK: Die EU muss Strafzahlungen verhindern
04.12.2024 - In der ersten Pressekonferenz im Rahmen ihrer neuen Aufgabe als Präsidentin des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) oblag es Imelda Labbé, den Blick in ihr erstes Geschäftsjahr zu werfen. Sie tat das vor dem Hintergrund eines seit Jahren gewachsenen Marktanteils der Importeure. Die Prognose der Mitglieder des Verbands ergibt für das kommende Jahr rund 2,85 Millionen neu zugelassene Fahrzeuge, 30.000 Fahrzeuge mehr als 2024. Auch dieses schwache Wachstum setzt noch nicht vorhandene Rahmenbedingungen voraus.
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Imelda Labbé ist neue VDIK-Präsidentin
04.12.2024 - Imelda Labbé ist erwartungsgemäß zur Präsidentin des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) gewählt worden. Sie trat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Nachfolge von André Schmidt an, der den Zusammenschluss der Importeure seit Ende August übergangsweise geführt hat und offenbar als Toyota-Deutschlandchef ausscheidet. Imelda Labbé arbeitet seit 35 Jahren in der Automobilwirtschaft und hat in dieser Zeit Führungspositionen im In- und Ausland übernommen. Mehr als 20 Jahre lang war Labbé bei Opel und General Motors, bevor sie 2013 zu Skoda wechselte. Von 2014 bis 2016 war sie in ihrer dortigen Funktion als Geschäftsführerin in Deutschland bereits Mitglied des VDIK-Vorstands. Bis Juni dieses Jahres war sie Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für die Geschäftsbereiche Vertrieb, Marketing und After Sales. Ebenfalls neu in den VDIK-Vorstand gewählt wurde Florian Kraft, der seit August Vorstandsvorsitzender von Renault Deutschland ist. (aum)
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E-Auto vs. Verbrenner: Der ADAC vergleicht die Gesamtkosten
03.12.2024 - Nach dem Wegfall der staatlichen Förderprämie für Elektrofahrzeuge haben viele Hersteller die Listenpreise gesenkt oder Rabatte eingeräumt. Dennoch fragen sich viele Neuwagenkäufer, ob sich ein Stromer rechnet. Der ADAC hat einen Vergleich zwischen Diesel-, Benzin- und E-Autos gemacht. Welches Auto die kostengünstigere Wahl ist, hängt vom Fahrzeugpreis und vom persönlichen Ladeprofil ab.
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Bidirektionales Laden kann mehrere hundert Euro im Jahr sparen
02.12.2024 - Das Pilotprojekt „Bi-clEVer“ von Eon zeigt, dass Fahrer von Elektroautos durch bidirektionales Laden bis zu 920 Euro im Jahr einsparen könnten. Diese Kostenersparnis ergibt sich aus der Kombination der Anwendungsfälle Vehicle-to-Home (Energie aus dem Fahrzeugakku wird im eigenen Haushalt verwendet) und Vehicle-to-Grid (Energie aus dem Fahrzeugakku wird ins Stromnetz gespeist). Die teilnehmenden Pilotkunden sowie ein digitaler Zwilling lieferten darüber hinaus weitere Erkenntnisse und zeigten die Vorlieben der Anwender.
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Jeder dritte tödliche Fahrradunfall passiert ohne Fremdverschulden
02.12.2024 - Jeder dritte tödlich verlaufende Sturz eines Fahrradfahrers passiert ohne Unfallgegner. Das hat eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ergeben. Auch knapp jeder zweite schwerverletzte Radfahrer verunglückte im vergangenen Jahr bei einem bei so einem genannten Alleinunfall. Gehäuft treten sie zwischen Dezember und Februar auf, wenn Nässe, Eis, Schnee und Laub die Fahrt erschweren.
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Hyundai und Kia schultern einen Roboter
29.11.2024 - Hyundai und Kia haben einen tragbaren Roboter für körperlich anstrengende Arbeiten entwickelt. Der X-ble Shoulder verringert das Verletzungsrisiko und steigert gleichzeitig die Arbeitseffizienz. Das mechanische Exoskelett wiegt etwa 1,9 Kilogramm und kann individuell an die Bedürfnisse des Trägers angepasst werden.
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