2025-07-07 14:21:00 Automobile

ZDK fordert klare Zweckbindung der Lkw-Maut

Carzoom.de
Fotos: ZDK via Autoren-Union Mobilität


Angesichts sinkender Mittel im Verkehrsetat 2025 und der bevorstehenden Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) eine konsequente Zweckbindung der Lkw-Maut-Einnahmen für den Erhalt und Ausbau der Straßeninfrastruktur. „Die Straße ist Rückgrat unserer Mobilität – und das muss sich auch in der Finanzierung widerspiegeln“, sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. „Wenn Investitionen in marode Brücken und Straßen ausbleiben, ist der Preis am Ende höher – wirtschaftlich und gesellschaftlich. Der geschlossene Finanzierungskreislauf muss wieder greifen.“

Das Bundesverkehrsministerium rechnet in diesem Jahr mit Einnahmen von 14,23 Milliarden Euro. Das sind fast 1,7 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Die Lkw-Maut soll davon 13,37 Milliarden Euro beisteuern, nach 15,14 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Branchenverband spricht sich aber auch weiterhin gegen eine Pkw-Maut aus. Die vorhandenen Einnahmen – von der Straßbenutzungsgebühr für Lkw über CO2-Abgaben bis in zu Kraftstoff- und Kfz-Steuern stünden jedes Jahr bis zu 80 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sei ausreichend, „um die Infrastruktur zukunftsfest aufzustellen“. (aum)


Veröffentlicht am 07.07.2025

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