Zusammenhang - Aktuelle Meldungen

04.08.2020 - Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat seinen Zwischenbericht für das erste Halbjahr vorgelegt. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,226 Milliarden auf 5,574 Milliarden Euro. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten dennoch einen operativen Gewinn vor Sondereffekten und Steuern in Höhe von 65 Millionen Euro (Vorjahr: 556 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 1,2 Prozent (Vorjahr: 7,7 Prozent). Die Schulden stiegen um rund 476 Millionen Euro auf etwas über drei Milliarden Euro.
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31.07.2020 - Betragen: 6. Diese Note hatte der Bundesgerichtshof (BGH) dem Volkswagen-Konzern im Zusammenhang mit dem Diesel-Gate ins Zeugnis geschrieben. Bildlich gesprochen. Die Manipulationen, die der Automobilhersteller an seinem Dieselmotor vom Typ EA 189 vorgenommen und über Jahre verschwiegen hatte, bezeichneten die obersten deutschen Richter „objektiv als sittenwidrig“, „besonders verwerflich“ und „arglistige Täuschung“. Größer, eindeutiger und beschämender hätte der Tadel kaum ausfallen können.
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31.07.2020 - Im ersten Halbjahr lagen Auslieferungen, Umsatzerlöse und Operatives Ergebnis der Audi AG unter den Vorjahreswerten. Vor allem das zweite Quartal war geprägt vom geordneten Wiederanlauf der Produktion und einer Erholung der Kundennachfrage. Eine positive Tendenz zeigt sich bei den Auslieferungen. Daraus resultierend lagen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2020 des Audi-Konzerns bei 20.476 Mio. Euro, das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen lag bei –643 Mio. Euro.
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22.07.2020 - Wenn autonome Autos zu sehr wie Menschen fahren, nimmt die Fehler- und damit die Unfallhäufigkeit zu. So lässt sich eine Studie des unabhängigen US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) zum Thema selbstfahrende Fahrzeuge und Verkehrssicherheit zusammenfassen. Dabei sollen autonome Autos den Straßenverkehr doch eigentlich sicherer machen – so zumindest die Argumentation ihrer Befürworter.
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15.07.2020 - Heute fiel der Startschuss für ein Forschungsprojekt, das auf die Initiative der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) zurückgeht. Insgesamt elf Teilprojekte sollen helfen herauszufinden, wie mit der Digitalisierung das Verkehrssystem nachhaltiger, sicherer, komfortabler und zuverlässiger gestaltet werden kann. Untersucht werden sollen der Personen- und der Warenverkehr im ländlichen Raum mit seinen spezifischen Mobilitätsanforderungen und im urbanen Zusammenhang.
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01.07.2020 - In der Dieselaffäre beim Volkswagen-Konzern hat es neuerliche Durchsuchungen gegeben. Wie die „Wirtschaftswoche“ meldet, sind dieses Mal Mitarbeiter des Zulieferers Continental in den Fokus gerückt. Auch weitere Büros von Volkswagen sollen in diesem Zusammenhang durchsucht worden sein. Laut Staatsanwaltschaft Hannover handelt es sich bei den Ermittlungen gegen neun Continental-Mitarbeiter um einen Ableger des Verfahrens, das die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereits gegen VW-Beschäftigte führt. Das Technologie-Unternehmen aus Hannover bestreitet eine Mitverantwortung an der 2015 öffentlich gewordenen Manipulation von Abgassoftware bei Volkswagen. (ampnet/jri)
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01.07.2020 - „Ein Entweder-Oder gibt es nicht“, sagt Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Ihre Aussage zielt auf die künftige Rolle des Automobils im urbanen und ländlichen Raum ab. Während sich BMW-Chef Oliver Zipse und andere sich autofreie Innenstädte durchaus vorstellen können, sieht der VDA die Zukunft der urbanen Mobilität in einem Mix aus „innovativen Automobilen, autonom fahrenden Fahrzeugen, ÖPNV und Mikromobilität in allen Formen sowie progressiven Sharing- und Nahverkehrskonzepte“.
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25.06.2020 - Wenn die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) im September kommenden Jahres zum ersten Mal in ihrer 123-jährigen Geschichte in der bayerischen Landeshauptstadt ihre Tore öffnet, soll „die Welt wahrnehmen, dass neue Mobilitätskonzepte zuerst in München gezeigt werden.“ Da haben sich der Freistaat Bayern und die Stadt viel vorgenommen. Aktuell leidet die Isar-Metropole – wie andere große Städte auch – vor allem unter Staus und dicker Luft.
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20.06.2020 - Am 6. August 1955 läuteten in Wolfsburg die Glocken. An jenem Sonnabend gab es in der Hauptstadt des Volkswagens ein Großereignis zu feiern, wofür dieser Rahmen angemessen war. Da ließen in der niedersächsischen Provinz die Ballettdamen des Pariser Moulin Rouge die Beine fliegen. Da sangen südafrikanische Chöre Spirituals, da stampften 32 schottische Tänzerinnen zu Dudelsack-Klängen und Schweizer Fahnenschwinger wirbelten ihre Standarten durch die Luft. Die Besten der Besten hatten sich in der Hauptstadt des Volkswagens eingefunden. Eingeladen hatte das Volkswagenwerk, den millionsten Käfer zu feiern.
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11.06.2020 - Nach massiver Kritik an einem Werbevideo zum Golf hat Volkswagen nun die Konsequenzen gezogen. Es soll sichergestellt werden, dass zukünftig die Produktion und Veröffentlichung von unangemessenen Inhalten ausgeschlossen wird. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören unter anderem ein unabhängiges Diversitätsgremium und vielfältiger zusammengesetzte Teams sowie eine übergreifenden Social-Media-Organisation zur besseren Reaktion und Steuerung.
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10.06.2020 - Jeder siebte Verkehrsunfall in Deutschland ist nach Einschätzung der Versicherungsbranche fingiert. Betrüger haben sich darauf spezialisiert, Zusammenstöße zu provozieren und dann die Versicherung abzukassieren. Für die Versicherten bedeutet dies nicht nur einen zusätzlichen Risikofaktor bei der Prämienberechnung, sondern vielfach auch Ärger und Zeitverlust.
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08.06.2020 - Mal was Neues. Volvo hat jetzt entdeckt, dass ein besonderer Aspekt der Verkehrssicherheit möglicherweise prima als Kaufargument herhalten kann. Der schwedische Autobauer setzt jetzt auf ein Tempolimit. Genauer: Nicht das staatlich verordnete, sondern das selbst verordnete und serienmäßige. Mercedes, BMW und Audi sind auf diesem Weg zwar schon seit Jahren unterwegs, allerdings ist erst bei 250 km/h Schluss. Dann wird den Autos sozusagen der Saft abgedreht. Aber weil nur die wenigsten mit diesem Tempo durch die Gegend brettern, ist diese Art von Tempolimit auch nicht im Bewusstsein der autofahrenden Deutschen.
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