Klimafreundlich - Aktuelle Meldungen

23.02.2021 - Die Österreichischen Bundesbahnen bleiben die treibende Kraft hinter einem europäischen Nachtzug-Netz. Heute stellte das Unternehmen die nächste Generation des „Nightjet“ vor. Die ersten Züge, die Siemens Mobility baut, sollen ab Ende kommenden Jahres auf der Schiene sein und Verbindungen von Österreich und Deutschland nach Italien bedienen. Bestellt wurden 13 Züge mit jeweils sieben Wageneinheiten. Es handelt sich um je zwei Sitz- und Schlaf- sowie drei Liegewagen. Die Drehgestelle sind in spezieller Leichtbauweise konstruiert und sollen dafür sorgen, dass der Zug besonders ruhig läuft und über den gesamten Lebenszyklus weniger Energie verbraucht.
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23.02.2021 - Laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) ist eine Mehrheit der Deutschen offen für veränderte politische Maßnahmen im Verkehrssektor. Doch ihr Auto wollen sie sich nicht nehmen lassen. Drei von vier Deutschen lehnen ein Verbot des Verbrenners ab. Doch etwa 70 Prozent der Befragten sehen eine Differenzierung des Kaufpreises von Pkw in Abhängigkeit von dessen CO2-Ausstoß als geeignetes Instrument, um CO2-Emissionen von Pkw zu reduzieren. In Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden sind bereits verschiedene Bonus-Malus-Modelle etabliert.
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26.01.2021 - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute im Rahmen der ersten Wasserstoffvollversammlung Fördergelder in Höhe von insgesamt 24,4 Millionen Euro an drei Projekte übergeben, die klimafreundliche Antriebe für Nutzfahrzeuge entwickeln. „Die Frage ist nicht, ob, sondern wann batterieelektrische und Wasserstoff- sowie Brennstoffzellen-Antriebe im Straßengüterverkehr wettbewerbsfähig sein werden“, so der Minister.
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13.12.2020 - Daimler hat seinen bislang größten Bus-Auftrag aus Schweden erhalten: Mohlins Bussar hat 106 Mercedes-Benz Intouro und sechs Setra S 416 LE Business der Multi Class bestellt. Die 112 Überlandbusse werden zusammen mit zwei Subunterrnehmen in der Region Upplands län, nördlich von Stockholm, eingesetzt. Sie dienen überwiegend als Schulbusse, fahren aber auch auf Überlandlinien.
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09.12.2020 - Jetzt ist es raus. So ganz ohne die sonst übliche diplomatische Zurückhaltung. Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), spricht endlich für klar hörbar aus, was sie denkt: „Die EU-Kommission setzt in ihrer Mobilitätsstrategie viel zu einseitig auf Schiffe und Züge. In der Realität ist aber nach wie vor die Straße der wichtigste Ort für die individuelle Mobilität der Menschen und die Logistik. Sie wird auch in Zukunft einen wichtigen Anteil haben. Schiffe und Züge werden den Mobilitätsbedarf der Menschen allein nicht bewältigen können, wie soll das gehen? Vor diesem Hintergrund erstaunt uns, dass die großen Chancen zur Steigerung der Effizienz im Straßenverkehr durch Digitalisierung und Vernetzung nur oberflächlich und allgemein behandelt wird.
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08.12.2020 - Morgen will die EU-Kommission ihre Pläne für einen schärferem Umweltschutz im Verkehrssektor präsentieren. Heute schon warnt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) in Berlin vor einer grundlegend falschen Weichenstellung. Denn in den Entwürfen ist vorgesehen, Busfahrten über mittlere Distanzen ab 2030 faktisch zu verbieten. Denn alle Linienverbindungen über 300 km – in einem anderen Stand des Entwurfs über 500 km – sollen lokal emissionsfrei durchgeführt werden. Da technische Lösungen dafür nicht existieren, sieht der Verband das als das Ende vom Bus-Linienverkehr auf der Mittelstrecke.
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29.11.2020 - Heute um 8.10 Uhr startete in Frankfurt zum ersten Mal ein Frachtflugzeug zu einem Langstreckenflug mit nachhaltig hergestelltem Treibstoff. Ermöglicht wurde der Flug der Boeing 777 mit synthetischen Kerosin in einer Kooperation zwischen dem Logistikunternehmen DB Schenker und der Lufthansa Cargo. Der als „Sustainable Aviation Fuel (SAF)“ bezeichnete Kraftstoff wird derzeit hauptsächlich aus Biomasse hergestellt. Künftig werden weitere regenerative Kraftstoffe, zum Beispiel hergestellt im Power-to-Liquid-Verfahren (PtL) aus regenerativem Strom, Wasser und CO2, verfügbar sein.
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24.11.2020 - Der Automobilclub von Deutschland startet mit einer Online-Petition eine Unterschriftenaktion gegen die Pläne der EU-Kommission zur Abgasnorm Euro 7. Der AvD sieht in der aktuell diskutierten Verschärfung „eine einseitige Bevorzugung des Elektroantriebs gegenüber anderen alternativen Antriebskonzepten“ und befürchtet das Aus für den Verbrennungsmotor. Die angestrebten Abgasgrenzwerte seien „Alibi-Aktionismus“ und „spiegeln eine Ideologie getrieben Verdammung des Verbrennungsmotors wider“, heißt es dazu heute.
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30.10.2020 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) macht sich für alternative Kraftstoffe stark. Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe, so genannte E-Fuels, könnten sehr schnell dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern. Deshalb fordert der Verband das Bundesumweltministerium dazu auf, den Referentenentwurf der nationalen Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) nachzubessern. „Zur Verbesserung der CO2-Bilanz gilt es, alle möglichen Maßnahmen und Minderungspotenziale auszuschöpfen“, so ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. „Dazu gehört Wasserstoff genauso wie die E-Fuels.“
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23.07.2020 - Der ADAC hat 20 beliebte Tourismusorte in Deutschland abseits der Großstädte und Ballungsräume auf das Angebot nachhaltiger Mobilität überprüft. Das umfangreichste touristische Mobilitätsangebot bietet Wernigerode im Harz in Sachsen-Anhalt. Der Automobilclub vermisst vielerorts vor allem nachhaltige Mikromobilität sowie Hol- und Bringdienste.
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10.06.2020 - Endlich. Jetzt hat die Bundesregierung den Mut gefunden, sich zum Wasserstoff zu bekennen. Bei der Lektüre des Konjunkturprogramms hatte ja schon Hoffnung aufkeimen können, weil das Wort Wasserstoff dort erwähnt wurde. Seit heute haben wir es aber regierungsamtlich vom CDU-Wirtschaftsminister und der SPD-Umweltministerin gehört: Deutschland will zur führenden Nation in der Wasserstoffanwendung werden.
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05.05.2020 - Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut – auch wenn’s schwerfällt. Es gehört eben ein standfester Charakter dazu, immer wieder denselben Sätzen zu lauschen, auch wenn man die schon längst für völlig falsch und möglicherweise sogar für bewusst verfälschend hält. Am Ende fällt einem dann oft nichts anderes ein, als dasselbe Instrument einzusetzen wie der mit der anderen Meinung. Und so folgt auf jede Wiederholung der anderen Seite die Wiederholung der eigenen Position. Freunde der antiken Mythen nannten das Sisyphos-Arbeit.
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