Klimaneutral - Aktuelle Meldungen

Helmut Becker: Das Auto bleibt Verkehrsmittel Nummer Eins
04.02.2022 - Die von der neuen Bundesregierung mit großem Tamtam angekündigte Verkehrswende hält Helmut Becker, ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrates („Fünf Weise“) und langjähriger Chefvolkswirt bei BMW, für politische Luftschlösser und einen Weg in die Sackgasse. Regelmäßig schreibt Becker, heute Inhaber des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München, eine Kolumne für das Internet-Portal des Nachrichtensenders ntv. Seine Zeilen vom 30. Januar verdienen besondere Beachtung.
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Bentley wandelt sich zur Elektromarke
26.01.2022 - „Beyond 100“ nennt die vor 103 Jahren gegründete Firma Bentley ihre Strategie für dieses Jahrzehnt. Im Mittelpunkt steht das erste batterielektrische Modell der Marke, dessen Produktion Ende 2025 anlaufen soll. Zudem will das Unternehmen bereits in acht Jahren klimaneutral sein und ausschließlich Elektroautos bauen. Dafür werden in den nächsten zehn Jahren 2,5 Milliarden Pfund (ca. drei Milliarden Euro) in die Zukunft der Marke investiert, wie das Unternehmen heute bekanntgab.
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Harzer Verkehrsbetriebe mustern die letzten Dieselbusse aus
22.01.2022 - Die Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) setzen seit über zehn Jahren Busse mit Biomethan ein. Im Sommer sollen nun die letzten verbliebenen sieben Dieselfahrzeuge in Wernigerode ausgemustert werden und durch Gas-Busse von Scania ersetzt werden. Dann entsteht der erste nahezu klimaneutrale Stadtverkehr in den neuen Bundesländer. Eingespart werden pro Jahr etwa 100.000 Liter Dieselkraftstoff beziehungsweise rund 300 Tonnen CO2 ein. Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert. Der Vergabe ging eine europaweite Ausschreibung voran.
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Alle Mahle-Werke in Deutschland arbeiten CO2-neutral
19.01.2022 - Auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen Konzern hat Mahle ein wichtiges Etappenziel erreicht: Seit dem vergangenen Jahr sind alle deutschen Fertigungsstandorte CO2-neutral. Bis 2040 will das Unternehmen seine gesamte Produktion klimaneutral gestalten. Auch der Anteil eigenerzeugter Energie aus regenerativen Quellen soll jährlich steigen.
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Europäische Umweltlobby macht e-Fuels madig
17.01.2022 - Rechtzeitig zum Nikolaustag holte Transport & Environment (T&E) den Knüppel aus dem Sack. Die nach eigener Einschätzung führende nichtstaatliche europäische Organisation mit Sitz in Brüssel, die sich für einen nachhaltigen Verkehr einsetzen will, erschreckte die Öffentlichkeit mit einer Studie, die es in sich hatte.
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Sechs Fragen an: Lutz Leif Linden
16.01.2022 - Der Automobilclub von Deutschland nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um den Stellenwert des Autos und der individuellen Mobilität der Bürger geht. Das zahlt sich offenbar gerade auch in Corona-Zeiten aus. Wie blickt AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden auf das vergangene und das neue Jahr? Die Fragen stellte Michael Kirchberger von der Autoren-Union Mobilität.
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Wirtschaftsfaktor: Camper geben über 14 Milliarden Euro aus
07.01.2022 - Die Caravaningbranche hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland entwickelt. Mehr als eine Million Freizeitfahrzeuge sind zurzeit unterwegs oder stehen auf den Stell- und Campingplätzen. Ihre Bewohner oder Besitzer haben nach 12,6 Milliarden Euro in der Saison 2016/2017 in der darauffolgenden für Rekordausgaben von 14,8 Milliarden Euro gesorgt. Während der Corona-Pandemie ist der Umsatz etwas zurückgegangen, am Ende waren es immer noch gut 14,1 Milliarden Euro, die mobile Urlauber für ihre bevorzugte Art der Feriengestaltung ausgegeben haben – trotz umfassender Reisebeschränkungen und Schließung der Stellplätze.
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29.12.2021 - Mit rund drei Prozent nimmt die Luftfahrt zwar einen überschaubaren Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen ein, doch gleichzeitig wachsen die Forderungen nach einem emissionsfreien Betrieb von Flugzeugen. Schließlich hat sich die Europäische Kommission zum Ziel gesetzt, dass Europa bis zum Jahr 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent wird. Diese Vision stellt auch die Luftfahrt vor große Aufgaben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat jetzt einen Forschungsweg zum emissionsfreien Fliegen entwickelt und dabei mehrere Schwerpunkte ermittelt.
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14.12.2021 - Als Alternative zu den voll- und teilelektrischen Fahrzeugen setzt Volkswagen weiterhin auf den Diesel. Das Unternehmen erlaubt jetzt für alle Modelle mit den neuesten Vierzylinder-Dieselmotoren offiziell die Verwendung von paraffinischen Kraftstoffen. Diese neuentwickelten Dieselkraftstoffe mit Anteilen aus Bio-Komponenten ermöglichen im Vergleich zu herkömmlichem Diesel deutliche CO2-Einsparungen von 70 bis 95 Prozent. Darüber wird es sogenannte e-Fuels geben, die mit CO2 und Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden.
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08.12.2021 - Volkswagen will bis 2050 bilanziell klimaneutral sein. Deshalb beteiligt sich das Unternehmen auch am Ausbau erneuerbarer Energien im industriellen Maßstab und unterstützt bis 2025 mit rund 40 Millionen Euro die Schaffung von Wind- und Solarparks in Europa. Das bisher größte Projekt hat das Unternehmen jetzt mit dem Windparkspezialisten wpd Onshore Aldermyrberget AB im nordschwedischen Skelleftea vereinbart. Der Anteil von Volkswagen am Windpark erzeugt mit rund 100 GWh Strom für umgerechnet 27.000 Haushalte.
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07.12.2021 - Der Volkswagen-Konzern hat erstmals einen Kredit aufgenommen, dessen Konditionen an die Erreichung eines Nachhaltigkeitsziels geknüpft sind (Sustainability Linked Loan). Der Zinssatz des über drei Jahre laufenden Vertrags in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ist abhängig von der Erreichung des CO2-Flottenemissionsziels bei Europas größtem Autobauer. Die Mittel werden zur Refinanzierung und Deckung neuer Liquiditätsbedarfe verwendet. Das Geld wird über ein Bankenkonsortium bestehend aus Crédit Agricole (Koordination), Banco Santander, Bayerische Landesbank, Commerzbank, Intesa Sanpaolo und Société Générale bereitgestellt.
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29.11.2021 - Wieder einmal ist es der Dieselkraftstoff, der trotz seines niedrigen Flammpunkts die Ampelkoalitionäre zum Explodieren zu bringen scheint. Dabei gibt es eigentlich einen Grund zur Freude. Denn endlich können die Verantwortlichen dem Dieselöl den Platz zuweisen, der ihm wegen seines Einflusses auf das Klima zukommt. So etwas wird in diesen Tagen gern über den Preis gesteuert. Warum nicht auch beim Diesel?
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