ADAC findet zwölf Winterreifen empfehlenswert
Die Gruppe der sieben „befriedigenden“ Reifen zeigt vor allem im Trockenen Schwächen. Sie benötigen im Kurvenverlauf mehr Lenkkorrekturen und sind damit weniger komfortabel zu steuern. Als klar „mangelhaft“ schneiden der einzig runderneuerte Reifen im Testfeld, King Meiler Winter Tact WT81, und Tristar Snowpower HP ab. Der King Meiler ist auf nasser Fahrbahn nicht zu gebrauchen, der Tristar Snowpower ebenso wenig.
Bei den Winterreifen für SUV und Vans schafft der Michelin Pilot Alpin als einziges Modell eine gute Bewertung in allen Hauptkriterien und damit insgesamt ein „gut“. Er lässt sich im Trockenen präzise steuern und bietet gute Sicherheitsreserven bei Ausweichmanövern. Im Nassen überzeugt er vor allem im Handling, landet im Kurvenaquaplaning aber sogar am Ende des Testfelds. Im Schnee kann er besonders viel.
Elf weitere Modelle in dieser Dimension schneiden „befriedigend“ ab und gelten damit nach Meinung des Automobilclubs noch als empfehlenswert. Sie weisen aber mindestens in einem Hauptkriterium leichte Schwächen auf. Ein Modell wird aufgrund seiner Defizite auf trockener Fahrbahn insgesamt sogar mit nur „ausreichend“ bewertet: der Semperit Speed-Grip 3 SUV.
Der ADAC rät, beim Reifenkauf darauf zu achten, dass alle vier Räder ein ähnliches Produktionsdatum und damit auch den gleichen technischen Stand haben. Der Automobilclub empfiehlt bei Winterreifen eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 22.09.2020
