Audi RS 5: Verbrenner-Power mit Plus
Der V6-Biturbo ist ein alter Bekannter, wurde jedoch für den Einsatz im neuen RS 5 weiterentwickelt, um unter anderem den neuesten Abgasvorschriften zu genügen. Der Elektromotor sorgt für das scharfe Antreten beim kleinsten Drucks aufs Gaspedal, das Hinterachsantriebe mit elektromechanischer Drehmomentverteilung sorgt für blitzschnelle Reaktionen auf Fahrer-Input und Fahrbahnzustand. Ergebnis soll ein neutrales, extrem agiles Fahrverhalten sein.
Das modellspezifische Sportfahrwerk verfügt über Zweiventil-Dämpfer, die Verzögerung erfolgt über Stahl- oder optionale Keramikbremsen; die Radgröße liegt bei 20 oder 21 Zoll. Und während der neue RS 5 im Standardtrim bei bescheidenen 250 km/h abregelt - einem Tempo, das der reguläre A5 schon in seiner 204-PS-Variante annähernd erreicht -, so lässt sich die Abregelschwelle in Verbindung mit dem optionalen Sportpaket auf immerhin 285 km/h steigern. Der Klang ist übrigens sehr sportlich abgestimmt, erinnert je nach Fahrzustand an Rennfahrzeuge.
Der neue Audi RS5 tritt in große Fußstapfen: Er ersetzt nicht nur den bisherigen RS 5 Sportback, sondern auch den RS4 Avant, der in seiner ersten Ausführung schon 1999 vorgestellt wurde, damals noch mit V8-Saugmotor.
Damit der mindestens 106.200 Euro teure RS 5 (Avant: plus 1650 Euro) auf der Straße zuverlässig erkannt wird, hat Audi ihm eine Breitbau-Karosserie sowie zwei mittig plazierte, ovale Auspuff-Endrohre spendiert. Kleines Bonbon obendrauf: Mit rund 80 Kilometern E-Reichweite qualifiziert sich der neue Audi RS5 nicht nur für steuerliche Privilegierung, sondern auch für das begehrte E-Kennzeichen. Damit darf er zum Beispiel in seiner bayerischen Heimat kostenlos parken. (aum)
Veröffentlicht am 19.02.2026












