Audi schließt zweites Jahr des Inklusionsmodells ab
Die Audi-Auszubildenden nehmen beim Inklusionsmodell eine besondere Rolle ein: Sie sind Ansprech- und Lernpartner für die Schüler an den Lernstationen. In diesem Jahr entwickelten sie außerdem gemeinsam mit dem Trainingscenter eine Lerneinheit für die Schüler, die nun fester Bestandteil des Programms wird. Das 2017 ins Leben gerufene Inklusionsmodell am Audi-Standort Neckarsulm ist das Ergebnis bereichsübergreifender Zusammenarbeit: Trainingscenter,
Lernstationsbeauftrage und Auszubildende engagieren sich gemeinsam für junge Menschen mit Handicap. „Dabei lernen nicht nur die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule – auch die Audianer nehmen wertvolle Erfahrungen mit an den Arbeitsplatz“, erklärt Fred Wonka, Leiter Programmplanung und Fahrzeugsteuerung Neckarsulm und Pate des Modells. Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Schuljahr 2016/17 entstand aus dem Modell eine feste Kooperation.
Audi engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für die Inklusion – 2017 erhielt das Unternehmen den „Inklusionspreis der Wirtschaft“ in der Kategorie „Konzern“ für die vorbildliche Integration von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Insgesamt beschäftigt Audi derzeit fast 3500 Menschen mit Behinderung an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm, das entspricht einer Schwerbehindertenquote von 6,6 Prozent (Stand: Juni 2019).
Am 30. September ist Audi zudem Gastgeber der Konferenz „Chefsache Inklusion“ des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke e.V. in Ingolstadt, zu der unter anderem Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland erwartet wird. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 06.08.2019
