Aus Getriebeölwanne wird Stabilisator-Anbindung
Ausgangspunkt waren gebrauchte ZF-Getriebeölwannen, welche bisher als kontaminierter Abfall behandelt werden. Es handelt sich um Bauteile aus Fahrzeugen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und nicht mehr im regulären Betrieb verwendet werden – sogenannte End-of-Life-Fahrzeugkomponenten (EoL). Die Teile wurden bei BASF depolymerisiert, also in ihre Ausgangsbausteine zerlegt, aufgereinigt und zu einem hochwertigen Kunststoffmaterial verarbeitet.
Die Auswahl des passenden Materialsystems sowie die Festlegung des Demonstratorbauteils erfolgten in Kooperation am ZF-Kunststofftechnologiezentrum in Dielingen. Dort wurden auch vergleichende Fertigungsversuche durchgeführt, bei denen das recycelte Material mit dem standardmäßigen Material von BASF an Probekörpern getestet wurde. Die seriennahe Erprobung des Materials an der Stabilisator-Anbindung fand für den Kunden Mercedes-Benz statt. (aum)
Veröffentlicht am 16.10.2026
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