2020-08-06 15:03:00 Automobile

Autostadt: Gäste konfigurieren Visionen für morgen

Zwischen dem Volkswagen und dem Skoda-Pavillon liegt mitten in der Autostadt in Wolfsburg das Eiscafé „Cool & Creamy“. Bisher bekannt für das hausgemachte Softeis oder Mini-Gugelhupfs für eine kleine Kaffeepause direkt am Wasser der Lagune, wird ab sofort im „Werkstatt-“ und Ausstellungsbereich des Cafés gezeigt, wie zukünftige Mobilitätslösungen rund um den Modularen E-Antrieb-Baukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns aussehen könnten.

Die Gäste der VW-Kommunikationswelt sind eingeladen, spielerisch ihre individuelle Zukunftsvision auf MEB-Basis zu konstruieren. An dem vom Berliner Designbüro „New Tendency“ entwickelten Konfigurator „Build on Volkswagen“ kann aus über 200 angebotenen Modulen – zum Beispiel – ein mobiles Landkino oder eine Ruheoase, die in belebten urbanen Räumen künftig für Entspannung sorgen könnte, zusammengestellt werden. Der eigene Entwurf kann anschließend ausgedruckt und Teil der „Wall of Fame“ werden. Dort versammeln sich im Verlauf der Zeit die verschiedensten Zukunftsperspektiven.

Mit dem Start der Ausstellung initiierte die Autostadt zugleich ein neues Veranstaltungsformat: Von Autostadt-Geschäftsführer Claudius Colsman moderiert, sprechen Experten aus dem VW-Konzern im „Cool & Creamy“ mit Menschen aus dem öffentlichen Leben über ihre Visionen einer Mobilität von morgen. Den Auftakt übernahmen Friedrich von Borries, Designtheoretiker und Kurator der Ausstellung, Nikolai Ardey, Leiter Volkswagen Group Innovation, Esra Aydin, Sprecherin Volkswagen Group Cultural Engagement sowie Schauspieler und Autor Eric Stehfest, der auf der Basis des MEB die Vision eines mobilen Tonstudios für die urbane Kulturszene seines Wohnortes Gera entworfen hat.

Zur Eröffnung verdeutlichte Claudius Colsman: „Die Vorstellungen von zukünftiger Mobilität sind oft so individuell, wie die Menschen selbst. Unsere neue Ausstellung lässt aus diesen Ideen und Konzepten ein Stück weit Realität werden. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.“ Nikolai Ardey unterstrich, dass die Mobilität der Zukunft nachhaltige und CO2-neutrale Lösungen für die verschiedenen Generationen und ihre jeweiligen Bedürfnisse bereithalten müsse. Das bedeute, Stadt, Land und der Raum dazwischen bekämen maßgeschneiderte Mobilitätslösungen. Esra Aydin, Mitglied im 2016 gegründeten Netzwerk „Future Heads“, das die rund 400 weltweiten Innovationsdenker des Autokonzerns miteinander zusammenbringt, erwartet, dass die Mobilität „einfacher, besser und individueller“ wird. Teil ihrer Zehn-Jahres-Vision ist neben einer größeren Reichweite und dem schnelleren Laden der E-Fahrzeuge die Ausdehnung – für den Anfang zumindest der urbanen Mobilität – in den „vertikalen Raum“, also neben der Breite ausdrücklich auch in die Luft. Aydin ist sich sicher: „Innovationen werden demokratisiert!“. Neuerungen weüden nicht nur individueller, sondern auch schneller in der gesamten Breite der Gesellschaft verfügbar sein. (ampnet/av)

Veröffentlicht am 06.08.2020

UnternehmenAutostadtBuild on Volkswagen


 
Carzoom.de
Fotos: Auto-Medienportal.Net/Autostadt (Matthias Leitzke)
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