2026-05-27 15:56:00 Automobile

Berufskraftfahrer werden wird leichter

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Fotos: Mercedes-Benz via Autoren-Union Mobilität

Die Poltik ergreift Maßnahmen gegen Fahrermangel im Güterverkehr: Das Bundeskabinett hat heute die vom Verkehrsministerium vorgelegte Änderungsverordnung zur Berufskraftfahrerqualifikationsverordnung sowie zu weiteren straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften beschlossen. Damit soll die Grundlage für die langfristige Gewinnung von Berufskraftfahrern geschaffen werden – auch aus dem Ausland. Mit der Änderungsverordnung sollen Zugangshürden abgebaut und Fahrer schneller in den Beruf gebracht werden.

Künftig wird die Prüfung für die beschleunigte Grundqualifikation in acht Fremdsprachen möglich sein: Englisch, Hocharabisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Ukrainisch. Außerdem sollen die Ukraine und Montenegro in die Fahrerlaubnis-Verordnung aufgenommen werden, so dass Führerscheine aus diesen Ländern künftig prüfungsfrei in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden können. Der Sprachenkatalog für die theoretische Fahrerlaubnisprüfung wird zudem um Ukrainisch und Kurmandschi erweitert. Außerdem werden in der EU umgetauschte Führerscheine aus Drittstaaten künftig auch in Deutschland anerkannt.

Die praktische Prüfung soll von derzeit 210 Minuten um 90 Minuten auf 120 Minuten verkürzt werden.

Die neuen Regelungen sollen noch in diesem Jahr in Kraft treten. (aum)

Veröffentlicht am 27.05.2026

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