Betriebsversammlung bei Audi: Dicke Luft in Ingolstadt?
Schlagbauer forderte unter anderem die Verlängerung der Beschäftigungsgarantie bis 2030 und eine konkrete Planung der Werkbelegung mit maximaler Auslastung für die nächsten Jahre: „Für die Sicherung des Standortes ist die Investition in neue Technologien eine Grundvoraussetzung. Darum brauchen wir eine vielseitige Zukunftsstrategie, in der Themen wie E-Mobilität, Batterie- und Brennstoffzellen, Car-Sharing und der Wandel zum Mobilitätsdienstleister fest verankert sind“, so Schlagbauer weiter.
Audi-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Wendelin Göbel betonte, das Unternehmen und seine Beschäftigten müssten sich neuen Realitäten stellen, die auch Einschnitte mit sich bringen werden. „Wir müssen Audi zukunftssicher aufstellen, besser werden und uns verändern – konsequent, ehrlich und transparent“. Der Audi Transformationsplan sei dabei die Basis für einen erfolgreichen Wandel, etwa mit der aktuellen Produktoffensive. Bis zum Frühsommer will das Unternehmen den Kurs für einen gemeinsamen Pakt „Audi.Zukunft.“ setzen. (ampnet/Sm)
Veröffentlicht am 27.03.2019
