BMW und Xpeng sind die Reichweitenkönige
Der Automobilclub bewertet aber nicht nur die reine Reichweite, sondern auch die Abweichung der Normangabe vom ermittelten Alltagswert in Prozent. So kann ein Auto, dass zwar am weitesten kommt, dennoch eine schlechte Benotung bekommen, weil Herstellerversprechen und Wirklichkeit weit auseinander klaffen. Umgekehrt gibt es aber auch positive Ausschläge nach oben.
Im Fall des aktuellen El-Prix-Tests heißt der Reichweitenkönig in dieser speziellen Wertung Xpeng X9. Er übertraf die angegebene Reichweite um 11,4 Prozent. Das chinesische Modell legte mit einer Akkuladung fast 650 Kilometer zurück und damit rund 65 Kilometer mehr als vom Hersteller genannt. Verlierer war hier der MG IM6 der um nahezu den gleichen Prozentwert hinter den Erwartungen zurückblieb: Statt versprochener 505 Kilometer waren es am Ende keine 450 Kilometer.
Dass sich auch kleinere Autos mit relativ geringer Batteriekapazität immer besser schlagen, zeigt der Kia EV2. Er schaffte 325 Kilometer. Das sind immerhin 5,4 Prozent mehr als die WLTP-Angabe von 308 Kilometern und das beste Ergebnis unter allen Modellen der Kompakt- und Mittelklasse im Test.
Die drei reichweitenstärksten Modelle lagen übrigens 1,5 Prozent über (BMW) bzw. 3,7 Prozent (Lucid) und 4,7 Prozent (Mercedes) unter der Normangabe. (aum/jri)
Veröffentlicht am 10.06.2026
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