2019-11-14 11:41:00 Automobile

Daimler will über 1,4 Milliarden Euro Personalkosten einsparen

Daimler-Chef Ola Källenius hat heute auf dem Kapitalmarkttag in London noch einmal betont, dass die Kosten des Unternehmens gesenkt sowie Prozesse und Strukturen verschlankt werden müssen. „Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen wir daher jetzt handeln und unsere Finanzkraft signifikant steigern“, sagte er. Dies führe allerdings erst einmal zu Belastungen des Finanzergebnisses in den kommenden zwei Jahren.

Daimler geht davon aus, dass der Premiummarkt für Pkw auch künftig nachhaltig und schneller wächst als der Volumenmarkt. Gleichwohl erfordern die weltweiten CO2-Vorgaben weiterhin hohe Investitionen. So will das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars, zu dem auch Smart gehört, außer Materialkosten bis Ende 2022 auch mehr als eine Milliarde Euro Personalkosten sparen. Im Transporter-Bereich sind es 100 Millionen Euro.

Während der US-Markt gut läuft, hat Daimler Trucks & Buses damit begonnen, die Rentabilität des Lkw-Geschätfs in Europa zu steigern. Die variablen Kosten werden um 250 Millionen Euro reduziert und die Personalkosten in den kommenden drei Jahren um 300 Millionen Euro gesenkt. Zudem soll der Vertrieb neu aufgestellt werden. In Brasilien wird die Zahl der Fahrzeugplattformen erheblich verringert, um in Lateinamerika zur Profitabilität zurückzukehren.

Um eine solide Finanzposition sicherzustellen, will Daimler den Free Cash Flow erhöhen. Angestrebt wird eine Netto-Liquidität von mehr als zehn Milliarden Euro. (ampnet/jri)

Veröffentlicht am 14.11.2019

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Fotos: Auto-Medienportal.Net/Daimler
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