Die Bahn fährt wieder schwarze Zahlen
Über 960 Millionen Reisende fuhren im ersten Halbjahr mit Zügen der Deutschen Bahn. Das sind rund 17 Millionen Menschen beziehungsweise 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Rekordzahl an Baustellen, der Wintereinbruch im Januar und Februar sowie die Hitzewelle im Juni drückten jedoch die Pünktlichkeit. 87,5 Prozent aller Personenverkehrszüge der DB kamen mit weniger als sechs Minuten Verspätung an. Im Fernverkehr waren es 59 Prozent. In 76 Prozent der Fälle kamen Fernverkehrszüge mit weniger als 15 Minuten Verspätung am Bahnhof an. Bei DB Regio lag die Pünktlichkeit bei 88,2 Prozent.
Von den 28.000 für dieses Jahr geplanten Baustellen waren Ende Juni rund 14.000 abgeschlossen. In den nächsten Jahren wird ihre Zahl weiter hoch bleiben.
Angespannt bleibt die Lage im Güterverkehr. DB Cargo verzeichnete erneut Rückgänge bei Transportleistung und Umsatz. Dazu trug die anhaltend schwache Nachfrage der Stahl-, Chemie- und Automobilindustrie bei. Das operative Ergebnis verbesserte sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres um 96 Millionen Euro. „Mit einem Minus von einer Million Euro ist die schwarze Null zum Greifen nahe“, kommentiert die Bahn die Entwicklung. (aum)
Veröffentlicht am 30.07.2026
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