Die Spritpreise ziehen langsam wieder an
Rohöl der Sorte Brent hat sich im selben Zeitraum allerdings spürbar verteuert, von etwa 79 US-Dollar auf nun rund 89 US-Dollar je Barrel. Dies spiegelt sich in der wöchentlichen Entwicklung der Kraftstoffpreise bislang zwar nicht wider, das Preisniveau ist aus Sicht des ADAC allerdings dennoch weiterhin deutlich zu hoch. Seit dem Wochenende legen die Kraftstoffpreise zudem wieder merklich zu.
Für spürbare regionale Preisunterschiede sorgt derzeit vor allem das anhaltende Niedrigwasser am Rhein infolge der starken Trockenheit. Es verteuert derzeit in den westlichen Landesteilen die Beschaffung und den Transport von Kraftstoffen. Die Kraftstoffversorgung in Deutschland erfolgt jedoch nicht ausschließlich über die Binnenschifffahrt, sondern zusätzlich zu großen Teilen über Seehäfen, Pipelines, Schiene und Straße. Für die bundesweite Preisentwicklung stellt das Niedrigwasser nach Einschätzung des ADAC daher lediglich einen von mehreren Einflussfaktoren dar, der sich wie dargestellt regional unterschiedlich stark äußern kann.
Der ADAC empfiehlt, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf nach dem sogenannten Österreich-Modell am niedrigsten. (aum)
Veröffentlicht am 12.08.2026

