Grenadiere bei der Minenräumung: Ineos kooperiert mit Halo Trust
Die Organisation betreut seit 27 Jahren auch ein Minenräumprojekt in Angola, das durch den Besuch Prinzessin Dianas im Jahr 1997 Bekanntheit erlangte. Dieses Projekt begleitet nun auch Ineos. Durch die Zusammenarbeit profitiert das Unternehmen bei der Entwicklung seines Geländewagens von den Erfahrungen der Minenräumer in abgelegenen Gegenden und schwierigstem Terrain. Im Gegenzug soll der Grenadier an die Bedürfnisse der mehr als 9000 Minenräumer der Organisation angepasst werden, die eine eigene Flotte speziell abgestimmter Fahrzeuge erhält. Für die gefährliche Arbeit der Minenräumung sind zum Beispiel Ankerpunkte für eine Unterbodenpanzerung vorgesehen ebenso wie Verstaumöglichkeiten für die Räumgeräte. Außerdem sollen die Fahrzeuge von Halo Trust als Rettungswagen nutzbar sein, um die Helfer in das nächstgelegene Krankenhaus zu bringen, falls etwas bei der Minenräumung schief geht. Oft sind hier mehrere Stunden Fahrt abseits befestigter Straßen erforderlich.
Das Test- und Entwicklungsprogramm des Grenadier sieht vor, dass mehr als 130 Prototypen in den kommenden zwölf Monaten zum Einsatz kommen. Sie sollen 1,8 Millionen Testkilometer zurücklegen. Darunter fällt auch der Einsatz bei Projekten des Halo Trust, unter anderem im Kosovo. Die Serienproduktion des britischen Geländewagens soll im nächsten Jahr 2022 im ehemaligen Smart-Werk im elsässischen Hambach beginnen. (ampnet/wms)
Veröffentlicht am 26.06.2021
