Hitze sorgt für Hochbetrieb bei der ADAC-Luftrettung
Der Tag mit den bisher meisten Rettungseinsätzen in diesem Jahr in Deutschland war der 24. Juli. An diesem Tag mussten die Crews, bestehend aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter, bundesweit 203-mal ausrücken. Die Station mit den meisten Alarmierungen an einem Tag war im vergangenen Monat „Christoph 31“ in Berlin. Der ADAC-Rettungshubschrauber brachte es am 4. Juli auf 13 Einsätze. Damit war „Christoph 31“ von morgens 7 Uhr bis zum Sonnenuntergang pausenlos im Einsatz - 70 Prozent davon wegen akuter Herz-Kreislauferkrankungen. Die Maschine des Typs EC135 ist derzeit übergangsweise am Berliner Flughafen Schönefeld beheimatet, da der Landeplatz auf dem Charité Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz umgebaut wird. Ende Juni flog „Christoph 31“ den 75 000 Einsatz seit Beginn der Luftrettung in Berlin im Jahr 1987 - eine weltweit einmalige Zahl im Rettungsdienst aus der Luft.
Die gemeinnützige Luftrettung des Automobilclubs ist mit ihren Rettungshubschraubern an 36 Luftrettungsstationen im vergangenen Jahr zu 54 356 Einsätzen gestartet. Bundesweit arbeiten für die Luftrettung, ein Tochterunternehmen der ADAC-Stiftung, mehr als 1000 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 260 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 580 Notärzte. Die Rettungshubschrauber legten dabei im vergangenen Jahr rund 3,3 Millionen Kilometer zurück. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 02.08.2019
