2021-01-29 17:06:00 Automobile

Junge Designer blicken für Hyundai in die Zukunft

Hyundai blickt gemeinsam mit Studierenden auf die Mobilität der Zukunft. Im Rahmen eines Wettbewerbs haben 30 angehende Designer der Hochschule München unter dem Motto „Individual mobility experience aimed at generation Z for the Hyundai brand“ ihre Visionen für die Generation Z der zwischen 1997 und 2012 Geborenen gestaltet. Dabei standen die Erwartungen junger Menschen an die individuelle und öffentliche Mobilität der Zukunft im Zentrum der Gestaltungsüberlegungen.

Nach einer Auftaktveranstaltung im europäischen Hyundai-Technikzentrum in Rüsselsheim definierten die Teilnehmer ihre Vision der Zukunft für die Marke. Vier Preisträger stellten ihre Zukunftsmodelle schließlich dem Führungspersonal der Hyundai-Designabteilung in Rüsselsheim vor.

Die modulare Mobilitätsstudie „Coup-e“ von Paul Anker zeigt Hyundai einen Weg für den öffentlichen Nahverkehr auf. Während der Antrieb autonom und emissionsfrei gestaltet wird, kann der Nutzer selbst über die Fahrgastzelle bestimmen und sie gestalten. Will er in Gesellschaft unterwegs oder lieber nur für sich sein und mit Abstand zu den anderen Fahrgästen? Ein modulares Konzept bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten. Die schnell getauschten flexiblen Sitzmodule richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen und erhalten gerade unter den derzeit geltenden Distanz- und Hygieneregeln der Corona-Pandemie einen aktuellen Ansatz. Je nach Fahrgastaufkommen kann die Studie zwischen den vorn und hinten sitzenden Antriebsmodulen individuell verlängert oder verkürzt und der Abstand zum Mitmenschen reguliert werden.

Im Zukunftskonzept „Kibun“ – das koreanische Wort „Kibun“ steht für die Charaktereigenschaften eines jeden Menschen – bietet eine autonome Passagier-Drohne dem einzelnen Menschen nicht nur Platz in immer voller werdenden Großstädten, indem die mit Wasserstoff betriebene Drohne den Luftraum nutzt. Das Exterieur passt sich gleichzeitig dem Persönlichkeitsprofil des Passagiers an und ermöglicht ihm eine ganz persönliche Nutzungserfahrung. Basierend auf dem Persönlichkeitsprofil jedes Menschen wird ein individuelles Muster grafisch auf die Seiten der Drohne projiziert – ein individuelles Kunstwerk entsteht. Das Konzept der Designstudentin Sümeyra Yalcin unterstreicht zugleich, dass der Generation Z das reine Fahrerlebnis wichtiger sein wird als der Besitz. So wird die Drohne abonniert statt gekauft und passt sich auf jeden Abonnenten individuell an.

Im Projekt „Cyber Race“ des Gewinners Youngdo Kim werden in einem Virtual-Reality-Rennen über alle Generationen hinweg die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt überquert. Dabei steuert der Rennfahrer ein elektrisch angetriebenes Rennfahrzeug, das sich durch Magnetschwebetechnik auf einer Rennstrecke mit integrierter kabelloser Ladefunktion bewegt. Durch ein holographisches System wird der Spielcharakter angezeigt. Da es ein kleines Auto ist, kann ohne Vorkenntnisse oder Ausbildung sofort als Rennfahrer gestartet werden. Mit dem „Cyber Race“ wird die Sehnsucht nach dem Rausch der Geschwindigkeit auf spielerische Weise gestillt.

Der vierte Gewinner, Etienne Sabarth, will mit seinem Projekt „Urban Flower“ die künftigen Mobilitätslösungen sozialer gestalten. Ausgehend von der Geste, jemanden eine Blume zu überreichen und somit eine Freude zu machen, ist die „Hyundai Urban Flower“ eine sich im städtischen Raum bewegende Skulptur, die als Treffpunkt oder Rückzugsort dient. Zugleich nimmt die Urban-Flower eine aktive Rolle ein, in dem sie auf die Stimmungen der Menschen mit Empathie einwirken kann und so gestressten oder emotional belasteten Personen zu Hilfe kommt. (ampnet/jri)

Veröffentlicht am 29.01.2021

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Fotos: Auto-Medienportal.Net/Hyundai
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