Mazda plant Kommerzialisierung eines Korrosionsbeständigkeitstests
Üblicherweise wird die Rostbeständigkeit von lackierten Teilen dadurch beurteilt, dass über mehrere Monate hinweg mithilfe spezieller Prüfeinrichtungen Belastungen der Korrosionsschutz-Beschichtungen herbeigeführt und anschließend der Verschleiß visuell begutachtet wurde. Mit seiner Methode möchte Mazda dazu beitragen, die Umweltbelastung bei der Entwicklung von Beschichtungstechnologien und Materialien zu reduzieren und gleichzeitig die effiziente Wartung sowie die längere Lebensdauer öffentlicher Infrastrukturen fördern. Durch die Verringerung von Prototyp- und Testzyklen wird der Verbrauch an Rohstoffen und Energie gesenkt. Darüber hinaus wird im Bereich der öffentlichen Infrastruktur – etwa bei Brücken oder Übertragungsmasten – die Wartung häufig in festen Intervallen durchgeführt, unabhängig vom tatsächlichen Zustand oder Abbaugrad der Beschichtung. Die von Mazda entwickelte Technologie soll zustandsbasierte Wartung ermöglichen, indem sie eine Beurteilung des Beschichtungszustands erlaubt und Instandhaltungsmaßnahmen zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt werden können. (aum)
Veröffentlicht am 09.10.2025

