Mercedes-Benz schickt den 750 000. Lkw-Bausatz auf die Reise
Um Abläufe, Prozesse und Handling so effizient wie möglich zu gestalten, werden in der Regel die Sätze von vier exakt identischen Lkw verpackt, die in den meisten Fällen auch in vier See-Container passen. Ein solcher Vierer-Satz besteht aus insgesamt 48 Packstücken, bis zu 2500 Einzelteilen und wiegt je nach Ausführungsart zwischen 50 und 70 Tonnen. Die Packstücke selbst werden im CKD-Center aus Kartonagen und Holz, das wiederverwendet wird, individuell hergestellt.
Die CKD-Produktion in Wörth begann 1966 mit rund 500 Bausätzen. 1969 fertigte das CKD-Center erstmals mehr als 11 000 Bausätze. Seit 1978 werden die Teilesätze in der CKD-Verpackungshalle mit Container-Verladung konfektioniert. Heute sind rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit beschäftigt. Zum aktuellen Portfolio des CKD-Centers gehören im Bereich Straßen- und Bauverkehr der Mercedes-Benz Actros und Arocs. Darüber hinaus werden der Unimog und der Zetros als Bausätze verschickt.
Seit Bestehen des CKD-Centers wurden Montagesätze in insgesamt 60 Länder der Welt geliefert, von Australien bis Zypern.(ampnet/jri)
Veröffentlicht am 25.04.2019
