Stauprognose: Das bevölkerungsreichste Bundesland startet in die Ferien
Viele Urlauber werden zudem in Anbetracht des begrenzten Übernachtungsangebots in den Touristenregionen zuhause bleiben. Für zahlreiche Staus dürften daher vor allem bei schönem Wetter Tagesausflügler oder Spontanurlauber sorgen. Auf den Zufahrtsstraßen in die Berge und Seenlandschaften wird große Geduld erforderlich sein. Außerdem wird derzeit noch an über 800 Autobahnabschnitten gearbeitet.
Um den Reiseverkehr zu entlasten, gilt an allen Wochenenenden im Juli und August auf den meisten deutschen Autobahnen ein erweitertes Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen von 7 bis 20 Uhr.
Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, dem Kölner Ring A 1/A 3 /A 4, der A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck, A 2 Dortmund – Hannover, A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau, A 5 Karlsruhe – Basel, A 7 Hamburg – Flensburg und Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte, A 8 München – Salzburg, A 9 München – Nürnberg, A 10 Berliner Ring und A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock sowie A 24 Berlin – Hamburg, A 31 Bottrop – Emden, A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen, A 93 Inntaldreieck – Kufstein, A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen und die A 99 Umfahrung München.
In Österreich ist wegen des Ferienbeginns vor allem auf den Straßen der Bundesländer Burgenland, Niederösterreich und Wien viel los. Zu den Problemstrecken zählen nach Einschätzung des ADAC die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Stark staugefährdet sind auch die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer. Der Urlauberverkehr in Richtung Nordeuropa wird nun ebenfalls stärker.
An vielen Grenzen muss bei der Ein- und Ausreise nach wie vor mit Kontrollen und längeren Wartezeiten gerechnet werden. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 28.06.2021
