Stauprognose: Reiseverkehr nimmt langsam wieder zu
Eine erhöhte Staugefahr prognostiziert der Automobilclub vor allem auf folgenden Strecken: in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, München, auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, auf der A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund - Köln, der A 3 Würzburg – Nürnberg – Passau, A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden und A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel sowie A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg, A 7 Hamburg – Flensburg und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte, A 8 Stuttgart – München – Salzburg, A 9 Nürnberg – München, A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen, A 81 Stuttgart – Singen, A 93 Inntaldreieck – Kufstein und A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen sowie auf der A 99 Umfahrung München.
Besonders stauanfällig sind die Autobahnen im Umkreis der größeren Städte – hier sind auch viele Tagesausflügler unterwegs – sowie generell Autobahnabschnitte mit Baustellen. Von diesen gibt es derzeit mehr als 800.
An allen Tagen müssen Autofahrer zudem mit Schwerverkehr rechnen. Das sonst übliche Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen ist in Zeiten der Corona-Krise ausgesetzt.
Wer den Urlaub im benachbarten Ausland verbringen will, wird es vor allem in Richtung Österreich, Schweiz, Italien oder Kroatien ziehen. Alle vier Länder ermöglichen touristische Einreisen ohne Quarantäne. Auch hier ist daher auf den wichtigsten Autobahnen mit lebhaftem Verkehr zu rechnen. Betroffen sind vor allem die Routen über den Gotthard und Brenner sowie die Tauernautobahn A 10. An den Grenzen müssen sich Autofahrer allerdings auf Wartezeiten durch Corona-Kontrollen einstellen. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 25.05.2021
