2022-10-24 16:51:00 Automobile

Stauprognose: Starker Reiseverkehr

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Fotos: Autoren-Union Mobilität

Der Herbstreiseverkehr wird am kommenden Wochenende (28.–30.10.2022) auf den deutschen Autobahnen deutlich spürbar sein. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen die Herbstferien, in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und dem Saarland startet die zweite Ferienwoche. In Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Teilen der Niederlande enden sie. Dazu kommen zwei regionalen Feiertage – Reformationstag am 31. Oktober und Allerheiligen am 1. November, die nach Einschätzung des ADAC zusätzlich für Kurzurlauber sorgen. Auch die derzeit über 1000 Autobahnbaustellen dürften den Verkehr bremsen.

Staugefahr sieht der ADAC vor allem auf der A 1 Bremen – Hamburg, A 1/A 3/A 4 Kölner Ring, A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau, A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz, A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel, A 6 Nürnberg – Heilbronn, A 7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hamburg – Flensburg, A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg, A 9 München – Nürnberg, A 24 Hamburg – Berlin, A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach, A 93 Inntaldreieck – Kufstein und auf der A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen und A 99 Autobahnring München.

In der Schweiz und Österreich ist der 1. November ebenfalls Feiertag. Vor allem die Strecken zu den Bergwanderzielen sind am langen Wochenende staugefährdet. Dazu zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Rheintal- und Gotthard-Route. (aum)

Veröffentlicht am 24.10.2022

ReisenStauprognose


 
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2026-05-11 13:10:00 Automobile

Stauprognose: Starker Reiseverkehr

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Der ADAC rechnet zum bevorstehenden langen Wochenende (14.–17.5.) mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Autofahrer nutzen den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Die größte Staugefahr besteht bereits am Mittwochnachmittag und -abend vor Christi Himmelfahrt. Schon 2025 war dieser Reisetag der staureichste des Jahres. Auch am Donnerstagvormittag kann noch zu Verzögerungen kommen. Freitag und Samstag dürften dagegen deutlich entspannter verlaufen. Der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag, vor allem am Nachmittag und Abend ,seinen Höhepunkt.

Zusätzlichen Reiseverkehr verursachen zudem regionale Ferientermine und schulfreie Tage. So ist beispielsweise am Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen schulfrei. In Hamburg dauern die Ferien noch bis zum 15. Mai an. Christi Himmelfahrt ist zudem auch in Österreich, der Schweiz und Belgien ein Feiertag.

Besonders belastet sind traditionell die Strecken in Richtung Süden und Alpenraum, nach Österreich und Italien, insbesondere zum Gardasee sowie die Routen an die Nord- und Ostsee, vor allem Richtung Niederlande. Rund um Wien ist wegen des Eurovision Song Contests mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Entlastend wirken könnten die Lkw-Fahrverbote am Donnerstag und Sonntag, 17. Mai. Gleichzeitig bremsen bundesweit rund 1000 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.

Besonders hohes Verkehrsaufkommen erwartet der ADAC unter anderem auf folgenden Strecken:
- A 1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
- A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
- A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz
- A 5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A 7 Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
- A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A 9 Berlin – Halle/Leipzig
- A 10 Berliner Ring
- A 24 Hamburg – Schwerin
- A 81 Singen – Stuttgart
- A 96 München – Lindau
- A 99 Autobahnring München

Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage ebenfalls angespannt. In Österreich führen Baustellen auf der A 10 Tauern Autobahn, der A 12 Inntal Autobahn und der A 13 Brenner Autobahn weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am Freitag erneut eine Blockabfertigung auf der A 12 Inntalautobahn geplant. Bei starkem Reiseverkehr gelten zudem wieder Abfahrtssperren.

In Deutschland sind unter anderem die A 7 im Ostallgäu, die A 8 in Oberbayern sowie die A 93 und die Bundesstraßen rund um Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte. Wer kein konkretes Fahrtziel in der Region nachweisen kann, muss auf den Hauptverkehrsachsen bleiben.

Auch auf wichtigen Transitachsen in der Schweiz und Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere die Schweizer Autobahnen A 1, A 2 und A 3 sowie in Italien die Brennerroute A 22.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der weiterhin bestehenden Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen. (aum)

Veröffentlicht am 11.05.2026

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