Weltweit über 1,3 Millionen Verkehrstote pro Jahr
Neben den Getöteten müsse man auch die deutschlandweit knapp 68 000 Schwerverletzten im Blick behalten, von denen rund 15 000 um ihr Überleben kämpfen oder lebenslang an den Unfallfolgen leiden müssen, so Eichendorf weiter. Entgegen der weitläufigen Meinung gehe es für Opfer nicht nur um die medizinische Versorgung sichtbarer Verletzungen. Belastende Unfallerlebnisse können auch psychische Beschwerden verursachen, die das Opfer, Angehörige, Zeugen oder Ersthelfer beeinträchtigen.
„Unangepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren Ursache Nummer eins bei Unfällen mit Todesfolge. Und diese Unfälle sind durch verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr ebenso vermeidbar wie Ablenkungsunfälle durch Smartphones“, mahnte der DVR-Präsident. Zudem spricht sich der DVR seit Jahren für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer aus. „Wer nüchtern, angeschnallt, konzentriert und mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs ist, hat bereits viel für seine eigene Sicherheit, aber auch die der anderen Verkehrsteilnehmer getan“, fasst Eichendorf zusammen.
Jedes Jahr am dritten Sonntag im November wird weltweit der Menschen gedacht, die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 12.11.2019
