Sicherheit & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Lichttest 2020: Kostenlose Prüfung im Oktober
25.09.2020
Trübes Wetter, kurze Tage: In der dunklen Jahreszeit ist eine einwandfreie Fahrzeugbeleuchtung wichtig, um das Unfallrisiko zu senken. Trotzdem ist fast jeder dritte Autofahrer mit defekten oder falsch eingestellten Leuchten und Scheinwerfern unterwegs. Darum führen die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) seit über 60 Jahren die Aktion „Licht-Test“ durch. Den ganzen Oktober über können Autofahrer kostenlos ihre Fahrzeugbeleuchtung in den Werkstätten der Kfz-Innung überprüfen lassen. Geschätzt nehmen jedes Jahr mehrere Millionen Fahrzeuge teil und machen den Licht-Test damit zu einer der größten Verkehrssicherheitsaktionen im Bundesgebiet.
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ADAC warnt vor Zusatzgurt für Kinder
23.09.2020
Kinder müssen bis zum zwölften Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 1,50 Metern in „zugelassenen Rückhalteeinrichtungen“ befördert werden, um bei einem Unfall bestmöglich geschützt zu werden. In der Regel werden Kindersitze genutzt. Zugelassen ist jedoch auch ein alternatives kostengünstiges Gurtsystem, das den regulären Kindersitz überflüssig machen soll: das Gurtsystem „Smart Kid Belt“. Es ist im Handel für rund 35 Euro erhältlich. Laut Hersteller sollen Kinder dabei genauso gut geschützt sein wie Erwachsene, indem mittels eines Zusatzgurtes die Gurthöhe an die Größe des Kindes angepasst wird. Das sieht der ADAC anders.
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Held der Straße: Helfer blieb beim Verletzten im Auto
21.09.2020
Markus Köstermenke wurde auf ein verunglücktes Auto auf einer Kreisstraße in Merzen aufmerksam und kümmerte sich um den verletzten Fahrer. Er wählte den Notruf und half anschließend den Rettungssanitätern, den Mann zu stabilisieren. Für seinen Ersthelfereinsatz haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) den 41 Jahre alten Elektromeister zum „Held der Straße“ des Monats Juli/August 2020 gekürt.
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Rein rechnerisch 643 Wildunfälle pro Tag
21.09.2020
Das Risiko von Wildunfällen steigt: Im vergangenen Jahr gingen nach Angaben des Automobilclubs von Deutscbhland (AvD) 234.860 Verkehrsunfälle mit Wildtieren in die Statistik ein. Das entspricht rechnerisch 643 Fällen pro Tag. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Anstieg aller Wildunfälle nur knapp ein Prozent, jedoch sind die Unfälle mit Damwild um acht Prozent und die mit Rotwild um 11,3 Prozent gestiegen, während Schwarzwild (Wildschweine) als Unfallgegner gleichzeitig um fast ein Drittel zurückgegangen sind. Dennoch sind Zusammenstöße mit Wildschweinen mittlerweile auch nicht mehr in Städten, etwa in der Nähe von Grünanlagen, auszuschließen. Die meisten Wildtiere sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv, die jetzt im Herbst früher einsetzt.
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17-Jährige sollen begleitet zu den Nachbarn dürfen
17.09.2020
Im Ausland wird die Prüfbescheinigung für Fahranfänger ab 17 Jahren mit Ausnahme von Österreich nicht als Nachweis über eine erfolgreich abgelegte Führerscheinprüfung anerkannt. Diese Beschränkung wollen der ADAC und der niederländische Automobilclub ANWB nun aufheben. Sie wenden sich mit ihrem Anliegen in einem gemeinsamen Brief an den Bundesverkehrsminister.
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Euro NCAP simuliert künftig Unfall auf der Landstraße
15.09.2020
Das Verbraucherschutzprogramms Euro NCAP, bekannt durch seine Crashtests, hat sein Bewertungssystem weiter entwickelt. Beim Frontalcrash wird künftig ein typischer Unfall auf einer Landstraße simuliert. Die neue Prüfung geht auf eine Initiative des NCAP-Mitglieds ADAC zurück.
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Assistenzsysteme verbreiten sich
03.09.2020
Mit der Verfügbarkeit neuer Assistenzsysteme ändert sich auch deren Verbreitung. Jato Dynamics hat untersucht, wie sich die einzelnen Systeme auf dem Markt etablieren. So sind heute zwei von drei neuen Pkw mit einem Kollisionswarner ausgerüstet. 2009 waren es gerade einmal zwei Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge. Seit 2014 müssen außerdem alle neu zugelassenen Lkw serienmäßig mit einem Notfallbremssystem ausgerüstet sein.
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Ratgeber: Eltern müssen Kindern den Schulweg beibringen
26.08.2020
Nach den Ferien und der langen Corona-Pause nehmen wieder tausende Schüler am Straßenverkehr teil und müssen den täglichen Weg zur Schule und zurück bewältigen. Vor allem Schulkinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind laut Unfallstatistik besonders gefährdet. Der kürzeste Weg muss dabei nicht immer der sicherste sein, sagt der TÜV Thürungen.
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Der Drei-Punkt-Gurt ist der größte Lebensretter
26.08.2020
„Klick – erst gurten, dann starten“! Mit solchen und ähnlichen Slogans warben in der Anfangszeit des Sicherheitsgurts das Bundesverkehrsministerium und Organisationen wie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat für die Nutzung des Drei-Punkt-Gurts. „Oben mit ist besser“ hieß es vor fast 50 Jahren ebenfalls auf Plakaten, die eine junge Frau mit weit aufgeknöpfter Bluse, aber angelegtem Sicherheitsgurt zeigten.
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GDV weiß, wo es am häufigsten kracht
25.08.2020
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat heute eine neue unverbindliche Regionalstatistik veröffentlich. 48 Zulassungsbezirke werden demnach verändert eingestuft. Damit profitieren rund 4,5 Millionen Autofahrer von besseren Regionalklassen, während rund 4,8 Millionen Regionen in höhere Klassen rutschen. Für rund 32,4 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherte bleibt es bei den Regionalklassen des Vorjahres.
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AvD wünscht sich von Radfahrern mehr Verkehrsdisziplin
21.08.2020
Radfahrern mangelt es nach Meinung des Automobilclub von Deutschland (AvD) viel zu oft an der notwendigen Verkehrsdisziplin. Nach einer aktuellen Verkehrsbeobachtung des AvD-Partnerclubs Mobil in Deutschland in München, ignorieren Radler an Ampeln in hoher Zahl das für sie geltende Rotlicht.
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Sicherheit steht für Motorradfahrer ganz oben an
20.08.2020
Motorradfahrer gehen nicht mehr oder weniger Risiken ein als die meisten anderen Verkehrsteilnehmer, denn auch sie wollen natürlich unversehrt am Ziel ankommen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Studie des Instituts für Zweiradsicherheit zum Sicherheitsbewusstsein von Motorradfahrern. Im Fokus der Untersuchung stand dabei auch die Frage, wie Motorradfahrer die auch beim Zweirad zunehmend vorhandenen Assistenzsysteme beurteilen.
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