ZF führt Insassenerkennung und Insassenschutz zusammen
Kameras, Sitzsensoren und Gurtsensoren liefern beim integrierten Insassenschutz Informationen über Gewicht und Sitzposition der Personen im Fahrzeug. Durch die Kombination dieser Datenquellen entsteht ein umfassendes Bild der Situation im Fahrzeuginnenrau. Auf dieser Grundlage können Airbags und Sicherheitsgurte an unterschiedliche Personen und Unfallszenarien angepasst werden. Ziel ist es, die Schutzwirkung zu verbessern und gleichzeitig der steigenden Komplexität moderner Fahrzeuginnenräume gerecht zu werden.
„Je individueller Fahrzeuginnenräume werden, desto wichtiger werden Systeme, die den Insassen verstehen und Schutzfunktionen entsprechend individuell anpassen können. Die Kombination aus Sensorik und Rückhaltesystemen gewinnt im Zuge neuer Fahrzeugsicherheitskonzepte deshalb zunehmend an Bedeutung“, erläutert Harald Lutz, Senior Vice President Research & Development bei ZF Lifetec.
Das Unternehmen stellt den neuen Ansatz kommende Woche an einem Demonstrationsfahrzeug der Fachmesse „InCabin Europe 2026“ in Barcelona vor. (aum)
Veröffentlicht am 17.09.2026
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