2030 - Aktuelle Meldungen

Laden und laden lassen – wie Fahrer von Elektroautos Geld sparen können
09.05.2025 - Die Elektromobilität hat derzeit keinen leichten Stand: Benzin- und Dieselpreise sind so niedrig wie seit Monaten nicht mehr. Ladestrom für E-Autos hingegen wird immer teurer: Der Netzbetreiber Aral Pulse hat gerade erst wieder die Preise für eine Kilowattstunde um bis zu 17,4 Prozent angehoben. Auch Fastned erhöhte jüngst die Preise: Statt 69 sind nun 73 Cent pro kW/h fällig. Damit sind Elektroautos aktuell im Betrieb oftmals teuerer als vergleichbare Benziner oder Diesel.
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Trendwende in New York
26.04.2025 - Die Wende ist eingeleitet – die Wende hin zum sauberen Verbrennungsmotor. Die Elektro-Revolution ist abgesagt. Vor zwei Jahren berichteten wir aus New York von einem „differenzierten Bild“, im letzten Jahr konstatierten wir: „Der Wind dreht sich.“ Damals saß noch Joe Biden von den Demokraten im Weißen Haus, seine Berater wollten die USA eigentlich zum Elektro-Land transformieren. Doch jetzt regieren die Republikaner. Und das ändert das Klima auch auf der Automesse in New York, die noch bis zum 27.4. geöffnet hat.
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Shanghai 2025: Mahle nimmt sich den Pinguin zum Vorbild
23.04.2025 - Mahle präsentiert auf der heute eröffneten Auto Shanghai in China (–2.5.) ein bionisches Radialgebläse für Fahrzeugklimaanlagen. Die aerodynamische Form der Lüfterblätter wurde den Flossen des Pinguins nachempfunden, der durch das Wasser gleitet. Dank dieses Ansatzes und Designs ist das Gebläse vier Dezibel bzw. 60 Prozent leiser als konventionelle Lösungen. Gleichzeitig wird die Effizienz um rund 15 Prozent gesteigert, da der Motor durch die optimierte Bauweise weniger Energie benötigt.
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Kia will eine Million Autos mehr verkaufen
09.04.2025 - Kia hat beim Investor Day in Seoul seine Pläne für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Demnach will der koreanische Automobilhersteller bis 2030 seinen weltweiten Absatz auf rund 4,19 Millionen Fahrzeuge steigern. Das sind gut eine Million mehr als im vergangen Jahr. Dazu soll die Produktionskapazität um 17 Prozent gesteigert werden. Angestrebt wird ein globaler Marktanteil von 4,5 Prozent, in diesem Jahr sollen es 3,7 Prozent werden.
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Die moderne „Ente“ ist vorerst nur eine Idee
15.03.2025 - „Ich glaube, dass wir auch 2030 und darüber hinaus Autos mit Verbrennungsmotor anbieten werden. Wenn der Markt 2035 tatsächlich vollelektrisch wird, werden wir uns adaptieren, aber bis dahin haben wir nicht vor, völlig elektrisch zu werden.“ Das betont Citroën-Markenchef Thierry Koskas in einem Interview mit den Medien der Autoren-Union Mobilität. Es wird zwar in allen Baureihen elektrische Varianten geben, aber die Marke will vor allem „Mobilität erschwinglich machen“. Koskas sieht Citroën dennoch nicht als Low-Cost-Anbieter und deutlich breiter aufgestellt als beispielsweise Dacia.
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Mazda testet Bio-Brennstoff in der Gießerei
28.02.2025 - Mazda hat erfolgreich den Einsatz von reinem Biomasse-Brennstoff für den Betrieb eines Schmelzofens in der Gießerei getestet. Dabei wurden im Werk Hiroshima in Japan aus Kokosnussschalen gewonnene Biokohlebriketts genutzt. Der Autohersteller will alle seine Fabriken bis 2035 klimaneutral betreiben. Ein Schritt dorthin wäre der bis 2030 angestrebte CO2-neutrale Betrieb der so genannten von Kupolöfen unter Verwendung von aus Abfall gewonnenen Biomasse-Brennstoffen. Mazda möchte dabei auch einen lokal produzierenden und verbrauchenden Energiekreislauf aufbauen, der die Wirtschaft rund um die Werke stärkt. (aum)
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ZDK-Präsident fürchtet Kostenlawine für Autofahrer
19.02.2025 - Wird das eigene Auto bald unerschwinglich? „Die individuelle Mobilität darf nicht zum Luxus werden“, warnt ZDK-Präsident Arne Joswig bei der Vorlage der Jahresbilanz des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Denn auf die Autobesitzer rollt in Deutschland eine neue Kostenlawine zu: „Wenn die Klimaziele eingehalten werden sollen und die E-Mobilität nicht vorankommt, wird der CO2-Preis bis zum Jahr 2030 explodieren“, so Joswig. Der alte Bundestag hatte Anfang des Monats beschlossen, den CO2-Preis schrittweise zu erhöhen.
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ZDK: Mobilität muss bezahlbar bleiben
14.02.2025 - „Die heutige Entscheidung des Bundesrats zur Regelung des Übergangs des nationalen Emissionshandels nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) in das europäische Emissionshandelssystem ETS-2 kann ohne zusätzliche Maßnahmen zu einem deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise führen – mit entsprechend negativen Folgen für Unternehmen und Verbraucher.“ Das befürchtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).
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30.01.2025 - „Mobilität muss bezahlbar bleiben und darf nicht zur sozialen Frage werden!“ Diesen Appell richtet Arne Joswig, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Zum heutigen EU-Autogipfel in Brüssel hat der ZDK gemeinsam mit den europäischen Schwesterverbänden Mobilians (Frankreich), Bovag (Niederlande) und Traxio (Belgien) in einem gemeinsamen Brief, auch das Know-how des europäischen Kfz-Gewerbes bei ihrem strategischen Dialog über die Zukunft der Automobilindustrie zur berücksichtigen. „4,5 Millionen Beschäftigte im Autohandel und in den Werkstätten sorgen dafür, dass Europa verkehrssicher und mobil bleibt. Ohne die Autohäuser und Kfz-Betriebe lässt sich die Transformation hin zur klimaneutralen individuellen Mobilität nicht realisieren“, so Joswig.
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Merz und Lindner gegen neue Umweltprämie
29.01.2025 - Mit einer neuen Umweltprämie für Elektroautos wird es wohl nichts werden. Beim Neujahrsempfang des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Berlin sprachen sich Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz und FDP-Chef Christian Lindner gestern dagegen aus. Noch-Kanzler Olaf Scholz (SPD) hatte eine solche neue Prämie ins Spiel gebracht.
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Ladepunkte an Tankstellen nur schwach frequentiert
17.01.2025 - Tankstellen in Deutschland verzeichneten im Jahr 2024 täglich durchschnittlich 1,9 Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen je Ladepunkt und seien damit wenig ausgelastet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand. Die Befragung zeigt auch, dass die Kunden an den Tankstellen immer stärker auf bargeldlose Zahlungen setzen. So ist der Anteil der Bargeldzahlungen an den Stationen auf unter 25 Prozent gefallen, während er im Einzelhandel sonst bei über 35 Prozent liegt. Fast ein Fünftel der bargeldlosen Zahlung entfällt dabei auf Tankkarten.
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Toyota erhält Zuschlag für Wasserstoff-Förderung
21.12.2024 - Toyota hat vom japanischen Wirtschafts- und Industrieministerium den Zuschlag zur staatlich geförderten Produktion von Brennstoffzellen und für ein Wasserelektrolyse-System für die Wasserstoffversorgung erhalten. Das Unternehmen will sowohl mit staatlichen Einrichtungen als auch mit anderen Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern sowie Kunden zusammenarbeiten, um den Aufbau einer Wasserstoffgesellschaft und die breite Einführung von Brennstoffzellen voranzutreiben. Bis 2030 will Toyota eine Führungsrolle auf dem wasserstoffbasierten Nutzfahrzeugmarkt einnehmen. Insbesondere in Europa und Amerika, wo die entsprechende Nachfrage wächst, wird mit einem Absatz von bis zu 75.000 Einheiten gerechnet. Hierzu soll auch das Wasserelektrolyse-System beitragen. (aum)
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