2040 - Aktuelle Meldungen

ZDK attackiert Energiesteuersenkung
24.04.2026 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die heute vom Bundestag beschlossene, befristete Senkung der Energiesteuer auf fossile Kraftstoffe scharf kritisiert. Der Verband spricht von kurzfristigem Aktionismus, der Haushalte und Betriebe nur begrenzt entlaste und keine tragfähige Antwort auf dauerhaft hohe Energiepreise liefere.
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Automobilindustrie begrüßt Signale für die Erneuerbaren
23.04.2026 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) für nicht ausreichend, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Der VDA reagierte mit dieser Kritik auf den Beschluss des Umweltausschuss vom Mittwoch, den Gesetzentwurf zu befürworten, mit dem die THG-Quote bei Kraftstoffen im Straßenverkehr bis 2040 schrittweise auf 65 Prozent angehoben werden sollen.
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Ein Traum nicht nur für Fußballfans
22.04.2026 - Die Fußball-WM 2030 wird in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden. Das wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen, um einen Tunnel unter der Meerenge von Gibraltar zu eröffnen : eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen Spanien und Marokko, zwischen Europa und Afrika. Doch – so alt der Plan auch sein mag – so schnell wird es nicht gehen. Das deutsche Tunnelbauunternehmen Herrenknecht kam in seiner Machbarkeitsstudie für den Gibraltartunnel im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass ein Fertigstellungstermin zwischen 2035 und 2040 eher realistisch sei.
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 E-Fuels als zweite Säule
19.03.2026 - Während batterieelektrische Antriebe bei Pkw zunehmend an Bedeutung gewinnen, sieht es in anderen Bereichen anders aus. Rund 37 Prozent der Autos, 62 Prozent der Lkw sowie über 80 Prozent von Schiffen und Flugzeugen werden laut EU-Prognose auch 2040 noch auf flüssige Energieträger angewiesen sein.Eine neue Analyse von eFuel Alliance und Porsche Consulting stellt diese Entwicklung sogar noch deutlicher dar. Sie kommt zu dem Schluss: Der Hochlauf der Elektromobilität könnte langsamer verlaufen als geplant. Kurzfristig bremsen knappe Rohstoffe wie Lithium oder Nickel. Langfristig könnte der schleppende Ausbau der Stromnetze zum limitierenden Faktor werden. Die Folge: Der Bedarf an flüssigen Kraftstoffen dürfte höher bleiben als bislang angenommen.
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THG-Gesetz: Bundesrat fordert Nachbesserungen
02.02.2026 - Der Bundesrat hat sich für einige Änderungen am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (TGH) ausgesprochen. So setzt sich die Länderkammer unter anderem für höhere Mindestmengenquoten von erneuerbaren Kraftstoffen nicht-biogenen Ursprungs wie e-Fuels oder Wasserstoff ein. Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, begrüßt dies zwar, hält aber auch vorgeschlagenen Mengen für nicht ambitioniert genug. Das reiche immer noch nicht, um ausreichende Anreize für eine „Kraftstoffwende“ zu schaffen, so Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn, zumal sich für einen Änderungsantrag zur Erhöhung der Obergrenze für Biokraftstoffe (erzeugt aus Anbaubiomasse) im Gremium keine Mehrheit fand. Der Bundesrat teilt jedoch die Forderung von Uniti, den gesetzlich vorgegebenen Emissionsminderungspfad über das Jahr 2040 fortzuschreiben. (aum)
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„Die THG-Quote ist zu niedrig“
11.12.2025 - Das Bundeskabinett hat gestern dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quotengesetz) zugestimmt. Das Gesetz dient der Umsetzung der Europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) in entscheidenden Bereichen der nationalen Kraftstoffregulierung und soll zum Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehrssektor beitragen. Uniti, der Bundesverband Energie Mittelstand, begrüßt dies, da es den Hochlauf von erneuerbaren Kraftstoffen stärke.
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Verbände fordern höhere Quote für erneuerbare Kraftstoffe
24.11.2025 - Die Bundesregierung befasst sich momentan mit der Umsetzung der Europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) in nationales Recht. Der derzeitige Arbeitsstand gibt Verbänden aus der Verkehrs- und der Energiebranche Anlass zur Sorge. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern sie deutlich ambitioniertere Quoten für den Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen nicht-biologischen Ursprungs im Straßenverkehr als bislang vorgesehen.
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Verbände fordern ambitioniertere Quoten für strombasierte Kraftstoffe
21.11.2025 - Verbände der Verkehrs- und Energiebranche, darunter UNITI, ADAC und ZDK, schlagen Alarm: Der aktuelle Arbeitsstand der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) in deutsches Recht gehe nicht weit genug, um die Transformation des Kraftstoffmarkts voranzutreiben. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Organisationen deutlich höhere Quoten für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO), als im Entwurf des „Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der THG-Minderungsquote“ vorgesehen.
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ZDK bekräftigt Forderung nach Technologieoffenheit
16.09.2025 - Anlässlich des strategischen Automobildialogs der EU-Kommission und der bevorstehenden Überprüfung der CO2-Flottengrenzwerte warnt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) vor einer einseitigen Regulierung. „Die Nachfrage nach Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Neuzulassungen stagniert. Dabei gibt es bereits erschwingliche Modelle. Ohne gezielte Impulse wird sich diese Situation nicht so schnell ändern“, so Verbandspräsident Thomas Peckruhn. Er bekräftigte noch einmal die Forderung der Kfz-Branche, auch CO2-neutrale Kraftstoffe bei den Flottengrenzwerten zu berücksichtigen.
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TMD Friction reduziert CO2-Emissionen um 46 Prozent
26.08.2025 - TMD Friction hat seinen Nachhaltigkeitsreport für das Jahr 2024 vorgelegt. In dem Bericht gibt der Bremsenhersteller bekannt, dass die CO2-Emissionen in den Sektoren 1 und 2 im Vergleich zum Basisjahr 2021 um 46 Prozent gesenkt werden konnten. Erzielt wurde die Einsparung durch ein Maßnahmenbündel in allen Betriebsbereichen– von umweltfreundlicherer Energie und effizienteren Prozessen bis hin zu verbessertem Abfallmanagement und Produktentwicklung.
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VDA-Präsidentin: Regulierung allein ist noch keine Politik
03.07.2025 - Die deutsche Autohersteller äußern Zweifel an den verkündeten neuen Klimazielen der EU. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) stehe zu den Pariser Zielen eines klimaneutralen Europa bis 2050, erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller und stellt fest: „Wie die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2040 europaweit um 90 Prozent reduziert werden können, sei – auch unter Berücksichtigung des 2030er Ziels von -50 Prozent – aktuell nicht erkennbar.“
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Uniti: „So ist sind die Klimaziele nicht zu erreichen“
20.06.2025 - Das Bundesumweltministerium hat einen Referentenentwurf eines zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) zur Verbändeanhörung vorgelegt. Das Gesetz dient der Umsetzung der Vorgaben der geänderten europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED). „Die in dem Entwurf vorgesehenen Maßnahmen greifen deutlich zu kurz, um die Klimaschutzziele im Verkehrssektor erreichen zu können“, beklagt Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Energie Mittelstand Uniti.
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