„Die THG-Quote ist zu niedrig“
So wird erstmals ein ansteigender Mindestmengenanteil von erneuerbaren Kraftstoffen nicht biogenen Ursprungs (RFNBO) von 0,1 Prozent im Jahr 2026 bis acht Prozent im Jahr 2040 zur Erfüllung der THG-Quote vorgeschlagen. Dies geht dem Verband allerdings nicht weit genug, sei im Referentenentwurf vom Sommer doch noch eine Quote von zwölf Prozent vorgesehen gewesen. Zusammen mit weiteren Verbänden hatte Uniti kürzlich für eine deutliche Erhöhung des RFNBO-Mindestanteils im Straßenverkehr auf 24 Prozent plädiert, um die Kraftstoffwende für den Klimaschutz im Fahrzeugbestand einzuleiten.
Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Fortschreibung, hält die Quote aber ebenfalls für zu niedrig. „Mit lediglich 59 Prozent Treibhausgasminderung im Jahr 2040 ist die Klimaneutralität 2045 nicht erreichbar. Nötig ist eine realistische Zielkurve – mit 35 Prozent bis 2030, 60 Prozent bis 2035, 90 Prozent bis 2040 und 100 Prozent bis 2045“, teilte der Verband mit. (aum)
Veröffentlicht am 11.12.2025
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